Naos tou Olympiou Dios, Athen

Naos tou Olympiou Dios: MarmorsÀulenfeld am Rand der Athener Altstadt

Veröffentlicht am: 17.08.2026 um 13:29 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Naos tou Olympiou Dios in Athen bewahrt als Ruinenfeld eines der grĂ¶ĂŸten Tempel des antiken Griechenlands – mit weitem Blick auf die Akropolis.

Aquarell-Illustration von Olympieion Athen in Athen, Griechenland als Reiseposter
Aquarellillustration des Wahrzeichens Olympieion Athen in Athen Griechenland, weiche FarbverlÀufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

Naos tou Olympiou Dios, auf Deutsch meist als Tempel des Olympischen Zeus bezeichnet, liegt sĂŒdöstlich der Akropolis und gehört zu den grĂ¶ĂŸten Tempelanlagen des antiken Griechenlands, deren Ruinen in Athen sichtbar sind.

Naos tou Olympiou Dios: ein Großtempel zwischen Akropolis und Ilissos

Der Tempel des Olympischen Zeus liegt in Athen in einem offenen, rechteckigen Areal zwischen der Altstadt, der Akropolis und dem ehemaligen Verlauf des Flusses Ilissos. Die Anlage befindet sich nur wenige Hundert Meter sĂŒdöstlich der Akropolis und damit im unmittelbaren historischen Zentrum der Stadt.Das Olympieion in Athen Naos tou Olympiou Dios ist als Heiligtum dem Gott Zeus geweiht und bildet mit seinen erhaltenen SĂ€ulen einen markanten Punkt im GefĂŒge der antiken StĂ€tten von Athen.

Die KultstĂ€tte des Zeus reicht in die frĂŒhe Geschichte Athens zurĂŒck, doch der monumentale Steintempel gehört der klassischen und römischen Bauzeit an. Die Anlage steht auf einem erhöhten Fundament, das von den Resten der Mauern und der SĂ€ulenstellung eingerahmt wird.Das Olympeion als Heiligtum des Zeus Zwischen Tempelplattform und moderner Stadt bleiben freie Sichtachsen zur Akropolis und in Richtung des PanathenaĂ€ischen Stadions.

Baugeschichte zwischen Tyrannenherrschaft und Kaiser Hadrian

Die Entstehungsgeschichte von Naos tou Olympiou Dios erstreckt sich ĂŒber mehrere Jahrhunderte. Erste monumentale Bauversuche im 6. Jahrhundert v. Chr. gehen auf die Tyrannenfamilie um Peisistratos zurĂŒck, die einen großen Dorertempel mit Kalkstein plante.FrĂŒhe Planung im 6. Jahrhundert v. Chr. Nach dem Sturz der Tyrannis blieb das Projekt fĂŒr lange Zeit unvollendet, sodass das Areal ĂŒber Generationen hinweg eine halbfertige Großbaustelle war.

Im 2. Jahrhundert v. Chr. nahm der Seleukidenkönig Antiochos IV. Epiphanes den Bau wieder auf und beauftragte den römischen Architekten Cossutius, den Tempel in Marmor und im korinthischen Stil weiterzufĂŒhren.Weiterbau unter Antiochos IV. Epiphanes Die endgĂŒltige Fertigstellung erfolgte im 2. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Hadrian, der den Tempel um 131 oder 132 n. Chr. vollenden ließ und ihn mit monumentalen Statuen von Zeus und sich selbst ausstattete.Vollendung unter Kaiser Hadrian

Architektur: Korinthische MarmorsÀulen und weites Ruinenfeld

Naos tou Olympiou Dios war als Großtempel mit einer umlaufenden SĂ€ulenhalle konzipiert. Die SĂ€ulen sind korinthisch und bestehen aus Pentelischem Marmor, demselben Gestein, das auch fĂŒr den Parthenon verwendet wurde.Pentelischer Marmor und korinthischer Stil UrsprĂŒnglich trug der Tempel deutlich ĂŒber hundert SĂ€ulen, die mit ihren Kapitellen und dem aufliegenden GebĂ€lk ein geschlossenes Bauvolumen bildeten.

Heute stehen nur noch einige SĂ€ulenreihen aufrecht, wĂ€hrend andere zu Trommeln und Kapitellen zerlegt am Boden liegen. Die erhaltenen SĂ€ulen ĂŒberragen das GelĂ€nde und bilden ein weithin sichtbares MarmorsĂ€ulenfeld, das die ursprĂŒngliche GrĂ¶ĂŸe des Tempels ahnen lĂ€sst.Heutiger Erhaltungszustand der TempelsĂ€ulen Um die SĂ€ulen herum markieren niedrige Mauerreste und Fundamentsteine die Lage der Cella und der seitlichen SĂ€ulenreihen; der Innenraum des Tempels ist nicht mehr als geschlossener Bau erhalten.

Naos tou Olympiou Dios besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Naos tou Olympiou Dios liegt sĂŒdöstlich der Akropolis im Zentrum von Athen und ist zu Fuß von der Altstadt aus erreichbar; in der NĂ€he halten stĂ€dtische Busse und die Athener Metro mit Stationen an den großen Straßen rund um das Ruinenfeld.
  • Das TempelgelĂ€nde besteht aus freier FlĂ€che mit unbefestigten Wegen und einzelnen GelĂ€ndekanten rund um die Fundamente; Besucher bewegen sich ĂŒberwiegend ebenerdig zwischen den SĂ€ulenreihen.
  • In der Umgebung von Naos tou Olympiou Dios liegen weitere bekannte StĂ€tten wie die Akropolis und das PanathenaĂ€ische Stadion, die von den offenen FlĂ€chen des Heiligtums aus sichtbar sind.
  • Amtssprache ist Griechisch, gezahlt wird in Euro.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Naos tou Olympiou Dios auf Social-Media-Plattformen

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Naos tou Olympiou Dios: hÀufige Fragen

Wo liegt Naos tou Olympiou Dios in Athen?

Naos tou Olympiou Dios liegt sĂŒdöstlich der Akropolis im historischen Zentrum von Athen in Griechenland und befindet sich zwischen der Altstadt und dem ehemaligen Flussbett des Ilissos.

Was bietet ein Besuch von Naos tou Olympiou Dios?

Ein Besuch fĂŒhrt in ein weitlĂ€ufiges Ruinenfeld mit hohen korinthischen MarmorsĂ€ulen, Fundamenten und Mauerresten, die die GrĂ¶ĂŸe eines antiken Großtempels anschaulich machen.

Was kennzeichnet Naos tou Olympiou Dios besonders?

Besonders kennzeichnend sind die korinthischen Pentelischen MarmorsÀulen und die lange Baugeschichte von den Tyrannen des 6. Jahrhunderts v. Chr. bis zur Vollendung unter Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert n. Chr.

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