Nationalpark sperrt Steg an den Iguazu-FĂ€llen seit 11. Oktober
Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 19:32 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSAn den Iguazu-FĂ€llen (Cataratas del IguazĂș) in Foz do Iguacu ist der Steg zur NĂ€he der WasserfĂ€lle seit dem 11. Oktober 2026 gesperrt. Grund ist die auĂergewöhnlich hohe WasserfĂŒhrung des Rio Iguacu nach starken RegenfĂ€llen im Einzugsgebiet.
Die Sperrung betrifft den Steg nahe den WasserfÀllen
Am 12. Oktober erreichte der Fluss auf der brasilianischen Seite eine Abflussmenge von 11,8 Millionen Litern pro Sekunde. Das entsprach nahezu dem Achtfachen des historischen Durchschnitts von 1,5 Millionen Litern pro Sekunde.
Die Sperrung wurde am 11. Oktober um 8 Uhr vorsorglich verhĂ€ngt. Der Nationalpark blieb fĂŒr Besucher geöffnet, doch der Steg nahe den FĂ€llen sowie die Wege Bananeiras und Poço Preto waren vorĂŒbergehend nicht zugĂ€nglich. Den Termin und den Ort nennt der Bericht vom 12. Oktober.
Eine Wiedereröffnung war zunĂ€chst an einen RĂŒckgang der WasserfĂŒhrung auf sichere Werte und eine erneute PrĂŒfung gebunden. Am 14. Oktober stieg der Abfluss laut einem weiteren Bericht auf 15,8 Millionen Liter pro Sekunde. Die Schutzgitter des Stegs wurden entfernt, damit das Wasser die Konstruktion passieren kann.
Hochwasser verÀndert den Zugang in Foz do Iguacu
FĂŒr Besucher bleibt die Trilha das Cataratas zugĂ€nglich. Auch mehrere Aussichtspunkte können genutzt werden, obwohl der direkte Weg ĂŒber den gesperrten Steg entfĂ€llt. Der Zugang zu einzelnen Bereichen kann sich mit dem Pegelstand Ă€ndern.
Die EinschrĂ€nkungen betreffen nicht nur die brasilianische Seite. Auch im argentinischen Nationalpark wurden am 12. Oktober touristische Bereiche vorsorglich geschlossen. Am 13. Oktober kĂŒndigten die Verwaltungen beider Parks weitere BeschrĂ€nkungen fĂŒr den Folgetag an. Der Bericht zu den ZugangsbeschrĂ€nkungen nennt dabei die hohen AbflĂŒsse und die betroffenen Wege.
Die FÀlle liegen im Grenzraum von Brasilien und Argentinien. Der brasilianische Park befindet sich bei Foz do Iguacu im Bundesstaat Parana, wÀhrend der argentinische Nationalpark in der Provinz Misiones liegt.
Iguazu-FĂ€lle besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Der Anlass betrifft den seit dem 11. Oktober 2026 gesperrten Steg auf der brasilianischen Seite.
- Der Nationalpark bleibt geöffnet, doch der Steg nahe den FĂ€llen sowie die Wege Bananeiras und Poço Preto sind wegen der hohen WasserfĂŒhrung nicht zugĂ€nglich.
- Der brasilianische Zugang liegt bei Foz do Iguacu im Bundesstaat Parana; die Trilha das Cataratas und mehrere Aussichtspunkte bleiben zugÀnglich.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Iguazu-FĂ€lle auf Social-Media-Plattformen
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Iguazu-FÀlle: hÀufige Fragen
Was hat sich an den Iguazu-FÀllen geÀndert?
Seit dem 11. Oktober 2026 ist der brasilianische Steg nahe den WasserfĂ€llen wegen der hohen WasserfĂŒhrung gesperrt. Der Nationalpark bleibt geöffnet.
Wo liegt Iguazu-FĂ€lle und wie kommt man hin?
Die brasilianische Seite liegt bei Foz do Iguacu im Bundesstaat Parana. Das Fallsystem erstreckt sich bis in die argentinische Provinz Misiones.
Was ist Iguazu-FĂ€lle?
Die Iguazu-FĂ€lle sind ein grenzĂŒberschreitendes System von WasserfĂ€llen in Brasilien und Argentinien. Sie sind als Weltnaturerbe der Unesco anerkannt.
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