Pearl Islands, Panama

Pearl Islands: Das Inselgeheimnis vor Panama entdeckt

20.05.2026 - 06:22:22 | ad-hoc-news.de

Pearl Islands, das Archipielago de las Perlas vor Panama, lockt mit weißen Stränden, Contadora-Flair und wilder Natur. Was macht diesen Inseltraum für Reisende aus Deutschland so besonders?

Pearl Islands, Panama, Reise
Pearl Islands, Panama, Reise

Türkisfarbene Buchten, von denen man in Europa oft nur träumt, dazu feiner Sand, dicht bewachsene Hügel und das Gefühl, weit weg von allem zu sein: Die Pearl Islands, lokal Archipielago de las Perlas („Perlenarchipel“), wirken wie eine tropische Kulisse aus einem Film – und genau das waren sie schon mehrfach. Für Reisende aus Deutschland, die Panama meist mit dem berühmten Kanal verbinden, ist dieses Inselreich noch immer ein weitgehend verborgenes Paradies.

Pearl Islands: Das ikonische Wahrzeichen von Contadora

Wenn vom Archipielago de las Perlas gesprochen wird, fällt oft zuerst der Name Contadora. Die kleine Insel rund 60 km südöstlich von Panama-Stadt gilt als bekanntester und am besten erschlossener Teil der Pearl Islands. Hier landen die meisten Besucher an, hier gibt es eine vergleichsweise gute touristische Infrastruktur, und hier erlebt man den Archipel in einer Mischung aus tropischer Abgeschiedenheit und entspanntem Komfort.

Die Pearl Islands bestehen aus mehr als 200 Inseln und Inselchen im Golf von Panama. Nur wenige davon sind dauerhaft bewohnt, viele sind dicht bewaldete, unberührte Flecken inmitten des Pazifiks. Contadora sticht heraus: Mit kleinen Hotels, Gästehäusern, einigen Ferienhäusern und mehreren Stränden, die zu den fotogensten der Region zählen, ist die Insel so etwas wie das „Gesicht“ des Archipels. Die Deutsche Welle beschreibt die Pearl Islands als einen der überraschendsten Kontraste zu den urbanen Bildern des Panamakanals – ein „Bilderbuch-Karibikgefühl“, nur dass man hier im Pazifik badet. Reiseverlage wie Marco Polo und die Redaktion des ADAC-Reisemagazins heben Contadora regelmäßig als idealen Einstieg in die Inselwelt hervor.

Trotz dieses „Prominentenstatus“ sind die Pearl Islands im Vergleich zu karibischen Zielen wie der Dominikanischen Republik oder den Balearen für deutsche Reisende noch deutlich weniger bekannt. Das führt dazu, dass selbst auf Contadora der Touristenandrang – abgesehen von nationalen Feiertagen in Panama – meist überschaubar bleibt. Wer von Deutschland aus anreist, findet hier deshalb eher Ruhe als Party, eher Robinson-Crusoe-Gefühl als Massenstrand.

Geschichte und Bedeutung von Archipielago de las Perlas

Die Geschichte der Pearl Islands ist eng mit dem Namen verbunden: Schon lange vor der Ankunft der Spanier lebten indigene Gemeinschaften im Archipiel und betrieben Fischfang sowie Handel. Als spanische Eroberer im 16. Jahrhundert das Gebiet erkundeten, stießen sie auf reiche Perlenvorkommen in den umliegenden Gewässern – daher der Name Archipielago de las Perlas. Historische Darstellungen, unter anderem in Beiträgen internationaler Nachrichtenagenturen sowie in Hintergrundberichten von BBC und National Geographic, ordnen die Inselgruppe als einen der bedeutenden Perlenlieferanten der spanischen Kolonialzeit ein.

Die Förderung der Perlen war eng mit Ausbeutung verbunden: Indigene Menschen wurden zur Perlentaucherei gezwungen, später wurden afrikanische Sklaven eingesetzt. Die Arbeit unter Wasser, oft ohne Schutz, forderte zahlreiche Opfer. Historische Quellen, die in kulturhistorischen Dossiers etwa von der spanischen und panamaischen Geschichtsforschung aufgearbeitet wurden, berichten von hohen Todesraten unter den Tauchern. Für Reisende aus Deutschland ist dieser Aspekt wichtig, um den glanzvollen Namen „Perleninseln“ kritisch einzuordnen: Der Reichtum der Kolonialmächte beruhte auf einem System, das für die lokale Bevölkerung extrem brutal war.

Mit dem Rückgang der natürlichen Perlenbanken im Laufe der Jahrhunderte verlor die Perlenförderung an wirtschaftlicher Bedeutung. Die Inseln gerieten in eine relative Randlage und blieben lange Zeit dünn besiedelt. Erst im 20. Jahrhundert rückten sie wieder stärker in den Fokus – dieses Mal als touristisches Ziel und Rückzugsort. Medienberichte, etwa von der britischen Zeitung The Guardian und von Reiseformaten internationaler Fernsehsender, verweisen auf Contadora als Treffpunkt der panamaischen Elite und zeitweise auch internationaler Prominenz; unter anderem nutzten wohlhabende Familien und Unternehmer die Abgeschiedenheit der Inseln für Ferienresidenzen.

International bekannt wurden die Pearl Islands schließlich als Drehort: Mehrere Staffeln der US-Realityshow „Survivor“ sowie anderer Formate nutzten die unbewohnten Inseln und Strände als Kulisse für „Robinson“-Inszenierungen. Auch deutschsprachige Reisemagazine und Fernsehsendungen griffen diese Bilder auf und stellten die Pearl Islands als exotische Alternative zu klassischen Karibikzielen vor. Die touristische Entwicklung blieb allerdings – anders als etwa auf den Malediven – vergleichsweise moderat, was bis heute einen Teil des Reizes ausmacht.

Politisch und administrativ gehören die Pearl Islands zu Panama, einem Staat in Mittelamerika, der durch die Landenge zwischen Nord- und Südamerika bekannt ist. Für deutsche Leser lohnt der Vergleich: Während in Europa Inselziele wie Mallorca stark urbanisiert und dicht bebaut sind, erinnert die Struktur der Pearl Islands eher an weniger entwickelte mediterrane Inselgruppen, etwa entlegenere Teile der Kykladen – nur mit tropischem Klima und Regenwald statt Macchia.

Architektur, Natur und besondere Merkmale

Architektonisch sind die Pearl Islands kein klassisches Monument oder Kulturbauwerk, sondern eine Landschaft, die von kleinen Siedlungen und Ferienhäusern geprägt ist. Auf Contadora stehen niedrige Gebäude, oftmals im tropischen Stil mit hellen Fassaden, Terrassen, offenen Veranden und viel Grün. Statt Hochhäusern dominieren Gärten, Palmen und lichte Waldstücke, dazwischen verlaufen kleine Straßen und Wege, häufig ohne dichten Autoverkehr. Für deutsche Besucher erinnert das Ambiente eher an eine große Gartenanlage als an eine klassische „Stadt“.

Die wahren „Bauwerke“ der Pearl Islands sind allerdings ihre Strände und Buchten. Reiseexperten, auf die sich Publikationen wie GEO Saison und Merian berufen, betonen immer wieder die Vielfalt: von breiten, hellen Sandstränden mit ruhigem Wasser über kleine, felsig eingerahmte Buchten bis hin zu langen, bei Ebbe weit auslaufenden Sandbänken. Typisch sind starke Gezeitenunterschiede im Golf von Panama: Das Meer zieht sich bei Ebbe zum Teil deutlich zurück, was eindrückliche Wattflächen und Felsformationen freilegt. Für Besucher aus Deutschland, die etwa die Gezeiten der Nordsee kennen, ist dieser Effekt vertraut und doch durch das tropische Umfeld vollkommen anders inszeniert.

Ökologisch gehören die Pearl Islands zu einer Region mit großer Artenvielfalt. Nach Angaben panamaischer Umweltbehörden und internationaler Naturschutzorganisationen sind die Gewässer um das Archipiel reich an Meereslebewesen. In der Saison können von Booten aus häufig Delfine gesichtet werden; zeitweise ziehen auch Wale durch die Region. Verschiedene Reiseanbieter aus Panama, die von Medien wie Deutsche Welle oder der Deutschen Zentrale für Tourismus zitiert werden, bieten Whale-Watching-Touren an, insbesondere in den Monaten, in denen Buckelwale die warmen Gewässer des Golfs aufsuchen.

Auf den Inseln selbst finden sich tropische Trockenwälder, Buschland und Küstenvegetation. Vögel wie Pelikane, Fregattvögel und verschiedene Möwenarten gehören zum typischen Bild. Für naturinteressierte Reisende aus Deutschland wirkt der Archipel daher wie ein frei zugängliches, wenn auch empfindliches, Naturreservat. Naturschutzverbände weisen darauf hin, dass Teile der Region unter besonderem Schutz stehen oder auf dem Weg dorthin sind. Genauere Einstufungen können sich ändern, weshalb ein Blick auf aktuelle Informationen panamaischer Umweltbehörden und großer Naturschutzorganisationen vor Reiseantritt sinnvoll ist.

Ein weiterer besonderer Aspekt ist das Zusammenspiel aus Ruhe und Exklusivität. Während Contadora mit einer überschaubaren Zahl an Unterkünften und Restaurants aufwartet, sind viele Nachbarinseln nur mit dem Boot erreichbar und kaum bebaut. Reiseautoren, auf die sich deutschsprachige Medienberichte beziehen, betonen, dass man hier noch Strände findet, an denen man – außerhalb der Hochsaison – mitunter völlig allein ist. Verglichen mit stark frequentierten deutschen Nord- und Ostseestränden wirkt dieses Erlebnis fast surreal: Palmen statt Strandkörben, kein Kiosk, keine Promenade, sondern nur Meer, Sand und Dschungel.

Pearl Islands besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Pearl Islands liegen im Golf von Panama im Pazifik, südöstlich von Panama-Stadt. Contadora ist von der Hauptstadt aus per Boot oder Kleinflugzeug erreichbar. Mehrere Fähr- und Schnellbootanbieter verbinden den Hafen von Panama-Stadt mit Contadora; je nach Bootstyp dauert die Überfahrt grob zwischen 1 und 2 Stunden. Kleinflugzeuge starten vom innerstädtischen Flughafen in Panama-Stadt; die Flugzeit liegt mit Direktverbindung deutlich unter einer Stunde. Deutsche Reisende erreichen Panama in der Regel mit Langstreckenflügen über internationale Drehkreuze; Direktflüge von Deutschland nach Panama-Stadt wurden zeitweise angeboten, können sich jedoch ändern. Daher empfiehlt sich ein Blick auf aktuelle Flugpläne großer Airlines oder Metasuchmaschinen. Rei­se­ma­ga­zine und die Deutsche Zentrale für Tourismus verweisen darauf, dass die Gesamtreisezeit von Frankfurt, München oder Berlin nach Panama-Stadt – inklusive Umstieg – meist zwischen 13 und 16 Stunden liegt, je nach Verbindung.
  • Ă–ffnungszeiten und Zugang
    Das Archipielago de las Perlas ist als Region jederzeit zugänglich, einzelne Strände, Resorts oder Privatgrundstücke können jedoch eingeschränkte Zugangsregeln haben. Öffentliche Strände sind grundsätzlich frei zugänglich, doch einzelne Bereiche gehören zu privaten Anlagen. Da sich Besitzverhältnisse und lokale Regelungen ändern können, sollten Reisende vor Ort aktuelle Hinweise beachten und Rücksprache mit ihrer Unterkunft oder offiziellen Tourenanbietern halten. Es gilt: Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen können variieren – aktuelle Informationen direkt bei lokalen Ansprechpartnern oder auf den Websites der Anbieter prüfen.
  • Eintritt und Kosten
    Für die Einreise in die Region der Pearl Islands wird in der Regel keine separate Gebühr erhoben. Allerdings können Hafengebühren, Umwelt- oder Nationalparkabgaben anfallen, wenn Boots- oder Ausflugstouren gebucht werden. Diese Beträge ändern sich gelegentlich und werden meist direkt über den jeweiligen Anbieter abgerechnet. Reisemagazine und seriöse Reiseführer empfehlen, etwas Bargeld in US-Dollar mitzuführen, um kleinere Gebühren und Trinkgelder zahlen zu können. Grundsätzlich gilt: Konkrete Preise sollten kurz vor der Reise direkt bei Fährgesellschaften, Fluglinien oder Veranstaltern abgefragt werden.
  • Beste Reisezeit
    Panama liegt in den Tropen und kennt meteorologisch zwei Hauptjahreszeiten: eine vergleichsweise trockene Zeit und eine Regenzeit. Für die Region der Pearl Islands beschreiben Reiseexperten und Klimatabellen den Zeitraum von etwa Dezember bis April als trockener, mit mehr Sonnentagen und etwas geringerer Luftfeuchtigkeit. In der übrigen Zeit des Jahres sind häufigere, teils heftige Regenschauer möglich, die aber oft nur kurz dauern. Temperaturen bewegen sich ganzjährig meist im Bereich von etwa 25–32 °C. Wer baden, schnorcheln und Strände genießen möchte, findet also das ganze Jahr über warme Bedingungen. Für naturbezogene Unternehmungen, etwa Whale-Watching, gibt es wiederum spezifische Saisonfenster; Anbieter vor Ort geben hierzu aktuelle Auskunft.
  • Sprache und Kommunikation
    Amtssprache in Panama ist Spanisch. Auf Contadora und in weiten Teilen der Pearl Islands wird im Alltag Spanisch gesprochen. In touristischen Bereichen, insbesondere in Unterkünften, bei Touranbietern und in Restaurants, wird häufig Englisch verstanden, manchmal auch gesprochen. Deutsch ist selten, kann aber vereinzelt bei Eigentümern oder Reisenden auftreten. Reiseführer aus deutschen Verlagen empfehlen, einige grundlegende spanische Wendungen zu lernen oder eine Übersetzungs-App bereitzuhalten, um Alltagssituationen wie Bestellungen im Restaurant oder Nachfragen im Supermarkt zu erleichtern.
  • Zahlung, Währung und Trinkgeld
    In Panama ist der Balboa die offizielle Währung, im täglichen Gebrauch sind jedoch US-Dollar dominierend; der Balboa ist im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt. Preisangaben erfolgen oft in US-Dollar. Für deutsche Reisende hat sich etabliert, Ausgaben grob in Euro umzurechnen (Wechselkurs schwankt). Kreditkarten werden auf Contadora in vielen Unterkünften und ausgewählten Restaurants akzeptiert. Kleinere Beträge und Trinkgelder werden häufig in bar gezahlt, meist in US-Dollar. Deutsche Girocards (EC-Karten) funktionieren nicht überall; internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard) sind verbreiteter. In Panama ist es üblich, bei gutem Service ein Trinkgeld von etwa 10 % zu geben, sofern es nicht bereits in der Rechnung enthalten ist. Für Kofferträger, Bootsführer oder Guides sind kleine Trinkgelder üblich.
  • Gesundheit und Versicherung
    Panama liegt außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Reisemedizinische Experten und das Auswärtige Amt empfehlen Reisenden eine Auslandskrankenversicherung, die Rücktransport nach Deutschland abdeckt. Für aktuelle Hinweise zu Impfempfehlungen, Gesundheitssituation und Trinkwassersicherheit sollten Reisende kurz vor Abreise die Informationen des Auswärtigen Amts (auswaertiges-amt.de) und ggf. tropenmedizinische Beratungsstellen konsultieren. Auf den Pearl Islands ist die medizinische Infrastruktur begrenzt; ernstere Behandlungen finden in Panama-Stadt statt.
  • Einreisebestimmungen
    Panama gehört nicht zur Europäischen Union und auch nicht zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass; weitere Bedingungen (z. B. Rückflugticket, Mindestgültigkeitsdauer des Passes) können gelten. Da sich Bestimmungen ändern können, sollten deutsche Staatsbürger aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für touristische Aufenthalte ist für viele deutsche Reisende kein Visum erforderlich, solange eine bestimmte Aufenthaltsdauer nicht überschritten wird – die konkrete Regelung muss jedoch nach aktuellem Stand geprüft werden.
  • Zeitzone
    Panama liegt in der Zeitzone UTC?5. Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt damit in der Regel ?6 Stunden, zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) meist ?7 Stunden. Das bedeutet: Wenn es in Berlin 18:00 Uhr ist, ist es in Panama-Stadt und auf den Pearl Islands je nach Jahreszeit etwa Mittag oder früher Nachmittag. Panama kennt keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit. Für die Reiseplanung, etwa beim Buchen von Fähr- oder Flugverbindungen nach Contadora, sollten Reisende diese Differenz beachten.

Warum Archipielago de las Perlas auf jede Contadora-Reise gehört

Was macht die Pearl Islands für Besucher aus Deutschland so besonders? Zum einen ist es das Gefühl, nach einer langen Reise tatsächlich in einer anderen Welt anzukommen: Panama-Stadt mit ihren Hochhäusern, dem berühmten Kanal und dichtem Verkehr wirkt auf viele wie eine lateinamerikanische Metropole. Schon beim Verlassen der Bucht und der Fahrt Richtung Archipielago de las Perlas verändert sich das Bild: Die Skyline schrumpft am Horizont, stattdessen rücken grüne Inseln, weiße Strände und tiefblaues Wasser ins Zentrum.

Auf Contadora angekommen, ist vieles kleiner und entspannter als in großen Ferienzentren Europas. Man bewegt sich zu Fuß, mit Golfcart oder gelegentlich mit dem Taxi über die Insel. Es gibt verschiedene Strände, die sich gut an einem oder mehreren Tagen erkunden lassen. Reisemagazine empfehlen, den Tag früh zu beginnen, wenn die Sonne noch nicht so hoch steht und die Temperaturen angenehmer sind. Später, wenn das Licht wärmer wird, bieten sich Spaziergänge entlang der Küste und Sonnenuntergänge über dem Pazifik an, die ein völlig anderes Panorama bieten als die Nordseestrände Deutschlands.

Hinzu kommt der Ausflugsgedanke: Contadora ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um weitere Inseln des Archipels per Boot zu erkunden. Viele lokale Anbieter organisieren Tagesausflüge zu abgelegeneren Stränden oder zum Schnorcheln. Die Gewässer um die Pearl Islands sind für ihre klare Sicht und vielfältige Unterwasserwelt bekannt. Besonders Schnorchel- und Tauchausflüge werden von internationalen Reiseführern empfohlen, auch wenn sich die genauen Bedingungen je nach Saison und Wetter ändern. Anders als in hochreglementierten Tauchgebieten Europas sind die Touren hier oft stark naturorientiert, weshalb umso mehr auf Umweltverträglichkeit und Schutz der Korallen und Meeresfauna geachtet werden sollte.

Kulturell bieten die Pearl Islands Einblicke in panamaische Lebensrealitäten außerhalb der Hauptstadt. Auf den bewohnten Inseln leben Menschen, die vom Tourismus, von Fischerei oder von Dienstleistungen leben. Für Reisende aus Deutschland kann es spannend sein, kleine Läden, lokale Restaurants oder einfache Strandbars zu besuchen und so einen Eindruck vom Alltag jenseits der touristischen Fassaden zu gewinnen. Gleichzeitig mahnen seriöse Reiseführer und das Auswärtige Amt, die übliche Sorgfalt walten zu lassen: Wertsachen sollten nicht unnötig offen gezeigt werden, und Respekt gegenüber Privatsphäre und lokalen Regeln ist selbstverständlich.

Wer eine Reise nach Panama plant, steht häufig vor der Frage: Lohnt sich der Abstecher auf die Pearl Islands zusätzlich zu Kanal, Regenwald und der Halbinsel Azuero? Medienberichte aus deutschen und internationalen Redaktionen beantworten diese Frage oft mit einem klaren „Ja“ – vor allem, wenn eine Kombination aus Natur, Strand und Ruhe gesucht wird. In der Gesamtkomposition einer Panama-Reise können die Pearl Islands als ruhiger Abschluss oder als sanfter Einstieg fungieren, bevor man sich in das lebhafte Panama-Stadt oder das bergige Hochland aufmacht.

Pearl Islands in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In sozialen Netzwerken tauchen die Pearl Islands immer wieder als „Hidden Gem“ Mittelamerikas auf, also als vermeintlich verborgenes Juwel, das (noch) nicht vom Massentourismus überschwemmt ist. Nutzer teilen Drohnenaufnahmen von Contadoras Buchten, kurze Clips von Delfinsichtungen und Strandspaziergängen bei Sonnenuntergang. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Nachhaltigkeit: Unter Hashtags wie #PearlIslands oder #ArchipielagodelasPerlas wird zunehmend auch darüber diskutiert, wie der touristische Druck mit dem Schutz empfindlicher Ökosysteme in Einklang gebracht werden kann.

Häufige Fragen zu Pearl Islands

Wo liegen die Pearl Islands genau?

Die Pearl Islands (Archipielago de las Perlas) liegen im Golf von Panama im Pazifik, südöstlich der panamaischen Hauptstadt Panama-Stadt. Die Insel Contadora ist der bekannteste und am besten erreichbare Teil dieses Archipels und liegt rund 60 km Luftlinie von der Küste entfernt. Für Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise meist über Panama-Stadt und von dort per Boot oder Kleinflugzeug weiter zu den Inseln.

Was ist das Besondere am Archipielago de las Perlas?

Die Besonderheit der Pearl Islands liegt in der Kombination aus tropischer Natur, relativ geringer touristischer Dichte und spannender Geschichte. Die Inseln waren einst ein bedeutendes Perlenzentrum der spanischen Kolonialzeit, später Rückzugsort für Wohlhabende und Drehort internationaler TV-Formate. Heute bieten sie weite Strände, klare Gewässer zum Baden und Schnorcheln sowie die Möglichkeit, ruhige Tage fernab großer Hotels zu verbringen. Für Reisende aus Deutschland sind sie ein Kontrastprogramm zu vielen bekannten Badezielen.

Wie komme ich von Deutschland aus auf die Pearl Islands?

Von Deutschland aus fliegen Reisende zunächst nach Panama-Stadt, in der Regel mit ein oder zwei Umstiegen über große Drehkreuze in Europa oder Nordamerika. Die Flugzeit beträgt üblicherweise zwischen 13 und 16 Stunden, abhängig von Route und Verbindung. In Panama-Stadt geht es dann entweder mit Schnellbooten oder Fähren von ausgewählten Häfen oder mit Kleinflugzeugen vom innerstädtischen Flughafen weiter nach Contadora und andere Inseln. Da sich Flugpläne und Fährverbindungen ändern können, sollten aktuelle Verbindungen kurz vor der Reise recherchiert werden.

Welche Reisezeit eignet sich am besten fĂĽr einen Besuch?

Als besonders angenehm gilt die trockene Jahreszeit von etwa Dezember bis April, wenn Sonne und vergleichsweise geringere Luftfeuchtigkeit dominieren. In der übrigen Zeit ist mit häufigeren Schauern zu rechnen, die aber oft nur kurz und kräftig ausfallen. Baden und Strandaufenthalte sind grundsätzlich das ganze Jahr über möglich, da die Temperaturen dauerhaft tropisch-warm sind. Für spezielle Aktivitäten, etwa Whale-Watching, gibt es eigene Saisonzeiten; hierzu informieren lokale Anbieter und aktuelle Reiseführer.

Ist ein Besuch der Pearl Islands fĂĽr Familien aus Deutschland geeignet?

Viele Unterkünfte auf Contadora und einigen anderen Inseln richten sich an Paare und kleine Gruppen, doch auch Familien können passende Optionen finden. Die ruhigen Strände, das flach auslaufende Wasser in manchen Buchten und die überschaubare Größe von Contadora können familienfreundlich sein. Zu bedenken ist jedoch, dass die medizinische Infrastruktur begrenzt ist und Aktivitäten wie Bootstouren oder Schnorcheln mit Kindern gut geplant werden sollten. Eine sorgfältige Reisevorbereitung und Absprache mit der Unterkunft sind daher sinnvoll.

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