Piazza Navona, Rom

Piazza Navona in Rom als barocke BĂŒhne aus Stein

Veröffentlicht am: 16.08.2026 um 13:53 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Piazza Navona in Rom verbindet die Form des antiken Stadions mit barocken Fassaden, Brunnen und Kirchen. Zwischen Domitian und Bernini entfaltet sich ein Platz mit klarer Kontur und dichter Geschichte.

Aquarell-Illustration von Piazza Navona in Rom, Italien als Reiseposter
Aquarellillustration des Wahrzeichens Piazza Navona in Rom Italien, weiche FarbverlÀufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

Piazza Navona in Rom folgt der langen Form des antiken Stadiums des Domitian und zeigt darĂŒber ein barockes Ensemble aus Stein, Wasser und Fassaden. Der Platz verbindet Kaiser Domitian, das Stadium des Domitian und Bernini und Borromini zu einem Ort, dessen Kontur bis heute lesbar bleibt.

Piazza Navona und das antike Oval

Die heutige FlÀche liegt auf dem Grundriss eines römischen Stadions, dessen LÀngsform den Platz bis in die Gegenwart prÀgt. Das Oval zieht sich zwischen den Fassaden weiter, und die Breite wirkt im VerhÀltnis zur LÀnge bewusst ruhig.

Im Stadtraum steht damit eine antike Figur neben einer spÀteren barocken Schicht. Die Kombination aus offenem Mittelraum und gefassten RÀndern macht den Platz zu einem klaren Grundriss inmitten von Rom. Die Ovalform des Platzes verweist auf die Àltere Anlage, wÀhrend der heutige Eindruck von Weite und Geschlossenheit aus der Bebauung an den Seiten entsteht.

Piazza Navona im Barock

Im 17. Jahrhundert erhielt der Platz seine prÀgenden barocken Akzente. Brunnen, Kirche und Palast ordnen den Raum und geben ihm eine strenge Achse, ohne die offene Mitte zu verlieren.

Besonders deutlich wird das an der MittelflĂ€che mit dem Vierströmebrunnen und an den Fassaden rundum. Der Vierströmebrunnen von Gian Lorenzo Bernini und die Kirche Sant'Agnese in Agone markieren zwei sichtbare Pole des Platzes. Dazwischen bleibt eine große freie FlĂ€che, die den Baukörpern Raum gibt.

Piazza Navona als offener Stadtraum

Piazza Navona ist kein geschlossenes Bauwerk, sondern ein öffentlicher Raum mit klaren RÀndern. Der Platz lÀsst die antike Anlage und die barocken ErgÀnzungen gleichzeitig erkennen.

Gerade diese Schichtung macht den Ort lesbar. Der Blick trifft auf den Palast, die Kirche, die Brunnen und die langgezogene FreiflÀche, ohne dass eines dieser Elemente das andere verdeckt. Der Platz als barockes Stadtbild zeigt, wie eng antike Grundlage und spÀtere Ausformung hier verbunden sind.

Piazza Navona besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Platz liegt im historischen Zentrum von Rom, sĂŒdwestlich des Pantheon. Er ist zu Fuß gut mit den engen Straßen der Altstadt verbunden.
  • Die offene FlĂ€che ist eben. Rundum stehen hohe Fassaden, Brunnen und die Kirche Sant'Agnese in Agone.
  • Die lĂ€ngliche Form wirkt nur im Ganzen. Wer den Platz in voller Ausdehnung erfassen will, geht an den Randseiten entlang.
  • Die Umgebung gehört zum dichten barocken Stadtraum. Mehrere Achsen fĂŒhren aus den benachbarten Gassen auf die Piazza.

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Piazza Navona: hÀufige Fragen

Wo liegt Piazza Navona?

Der Platz liegt im Zentrum von Rom, zwischen den Straßen der Altstadt und in der NĂ€he des Pantheons. Seine Form bleibt im Stadtgrundriss klar erkennbar.

Was bietet ein Besuch?

Zu sehen sind der lange Platz, die barocken Brunnen, die Fassaden und die Kirche Sant'Agnese in Agone. Die antike Grundform gibt dem Ort einen starken rÀumlichen Rahmen.

Wodurch ist Piazza Navona geprÀgt?

Der Ort verbindet das Stadium des Domitian mit der barocken Umgestaltung des 17. Jahrhunderts. Dadurch entsteht ein Stadtraum, in dem zwei Epochen gleichzeitig sichtbar sind.

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