Redwood-Nationalpark: Wo Kaliforniens Riesenbäume den Himmel berühren
31.05.2026 - 13:59:17 | ad-hoc-news.deIm Redwood-Nationalpark, dem berühmten Redwood National Park („Nationalpark der Küstenmammutbäume“), wirkt selbst ein ausgewachsener Mensch plötzlich winzig: Hunderte Jahre alte Baumriesen schrauben sich bis in den Himmel, der Pazifik tost nur wenige Kilometer entfernt und feuchte Nebelschwaden legen sich wie ein Vorhang über den Wald. Schon wenige Schritte von der Straße entfernt wird es überraschend still – und die Dimensionen dieser Landschaft sprengen schnell jede gewohnte Maßstäblichkeit.
Redwood-Nationalpark: Das ikonische Wahrzeichen von Crescent City
Der Redwood-Nationalpark erstreckt sich an der Nordküste Kaliforniens entlang des Pazifiks, rund um die Kleinstadt Crescent City nahe der Grenze zu Oregon. Er ist Teil eines Verbunds aus mehreren Schutzgebieten an der sogenannten „Redwood Coast“, die zu den eindrucksvollsten Naturkulissen der USA zählen. Für viele Kenner gilt die Kombination aus Küstenlandschaft, Nebelwäldern und gigantischen Küstenmammutbäumen als eine der spektakulärsten Naturerfahrungen Nordamerikas.
Die namensgebenden Küstenmammutbäume, auf Englisch „Coast Redwoods“ (botanischer Name: Sequoia sempervirens), gehören zu den höchsten Bäumen der Erde. Einige Exemplare erreichen Höhen von deutlich über 100 m – vergleichbar mit einem modernen Hochhaus und höher als der Kölner Dom. Gleichzeitig sind viele dieser Bäume mehrere Jahrhunderte alt und damit lebende Zeugen einer Zeit, in der es noch kein geeintes Deutschland und keine moderne Industriegesellschaft gab.
Für Reisende aus Deutschland ist der Redwood-Nationalpark ein Gegenpol zum dicht besiedelten Mitteleuropa: Hier dominieren Stille, Natur und Weite. Statt historischer Städte oder Museen steht eine fast sakrale Waldlandschaft im Mittelpunkt, die von vielen Besucherinnen und Besuchern eher als „Kathedrale aus Holz“ denn als klassischer Wald erlebt wird.
Geschichte und Bedeutung von Redwood National Park
Die Region der heutigen Redwoods war über Jahrtausende Siedlungsgebiet indigener Gemeinschaften, darunter insbesondere Stämme wie die Yurok, Tolowa, Karuk und andere Völker des nordkalifornischen Küstenraums. Sie lebten von Fischerei, Jagd und der nachhaltigen Nutzung der Waldressourcen und entwickelten komplexe kulturelle Traditionen, in denen die mächtigen Bäume und die Flüsse eine zentrale spirituelle Rolle spielten. Noch heute sind ihre Nachfahren Teil der Region und an Diskussionen über Naturschutz, Landrechte und kulturelles Erbe beteiligt.
Mit der Ankunft europäischstämmiger Siedler und dem Goldrausch im 19. Jahrhundert begann ein tiefgreifender Wandel. Die Giganten der Küstenmammutbäume wurden zu begehrtem Rohstoff: Ihr Holz galt als widerstandsfähig, langlebig und vielseitig verwendbar. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden große Teile der ursprünglichen Redwoods abgeholzt, Sägemühlen, Eisenbahnen und Hafenanlagen prägten die Küste. In dieser Phase gingen weite Flächen uralten Waldes unwiederbringlich verloren.
Schon Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts formierten sich erste Naturschutzinitiativen, um die letzten unberührten Bestände zu bewahren. Zu den wichtigsten Organisationen zählen in den USA bis heute der „Save the Redwoods League“ und der „Sierra Club“, die sich früh für den Schutz der Küstenmammutbäume stark machten. Auf ihr Drängen wurden zunächst einzelne State Parks eingerichtet, etwa der Prairie Creek Redwoods State Park, der Jedediah Smith Redwoods State Park und der Del Norte Coast Redwoods State Park.
Der eigentliche Redwood National Park wurde später, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als eigenständiger Nationalpark geschaffen, um zusätzliche, besonders wertvolle Waldflächen vor weiterer Abholzung zu schützen. In einem zweiten Schritt wurden die bereits bestehenden State Parks mit dem Nationalpark in einer gemeinsamen Verwaltung zusammengeführt. Das Ergebnis ist heute eine großräumige Schutzlandschaft aus mehreren ineinandergreifenden Parks, die zusammen einen erheblichen Teil der verbliebenen alten Küstenmammutbaum-Bestände sichern.
Die internationale Bedeutung dieses Gebiets wurde schließlich auch offiziell anerkannt: Der Verbund aus Redwood National Park und den drei State Parks wurde als Welterbe und Biosphärenreservat eingestuft. Damit ist der Redwood-Nationalpark Teil eines globalen Netzwerks besonders schützenswerter Naturstätten, in einer Reihe mit bekannten Naturlandschaften wie dem Wattenmeer, den Dolomiten oder dem Grand Canyon. Für ein deutsches Publikum hilft diese Einordnung bei der Einschätzung: Es handelt sich nicht um einen „normalen“ Wald, sondern um ein Naturerbe von weltweiter Tragweite.
Die Schutzgeschichte ist bis heute lebendig. In den vergangenen Jahrzehnten konzentrieren sich Projekte zunehmend darauf, nicht nur einzelne Baumgruppen zu erhalten, sondern ganze Ökosysteme zu renaturieren: abgeholzte Flächen werden wieder aufgeforstet, Flussläufe revitalisiert und Verkehrswege so angepasst, dass Wildtiere besser wandern können. Damit gehört der Redwood-Nationalpark zu den bedeutenden Laboren für modernen Ökosystemschutz in Nordamerika.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Obwohl der Redwood-Nationalpark kein Bauwerk im klassischen Sinn ist, besitzt die Landschaft selbst eine Art „natürliche Architektur“. Die extrem hohen, säulenartigen Stämme der Küstenmammutbäume bilden vertikale Strukturen, die an gotische Kathedralen erinnern. Der Wald wirkt vielerorts wie ein gewölbter Saal, dessen „Dach“ aus dichtem Nadelwerk besteht. Dieses Bild wird von zahlreichen Fotograf:innen und Naturautor:innen aufgegriffen und findet sich auch in Reiseberichten deutschsprachiger Medien immer wieder.
Das Licht spielt in dieser „Waldarchitektur“ eine zentrale Rolle. Durch die Höhe der Bäume dringt Sonnenlicht nur gefiltert bis zum Boden und zeichnet wechselnde Lichtkegel, die sich mit Nebelschwaden und dem satten Grün von Farnen und Moosen mischen. Besonders in den Morgenstunden entsteht so eine Atmosphäre, die viele Besuchende als mystisch oder meditativer als jede Stadtlandschaft beschreiben.
Die „Kunstwerke“ des Redwood-Nationalparks sind vor allem natürliche Skulpturen: Baumstümpfe, die durch Feuer, Sturm oder Alter geformt wurden, knorrige Wurzeln, bemooste Stämme und umgestürzte Riesen, aus denen neue Pflanzen wachsen. Auf Wanderwegen begegnet man immer wieder massiven, bizarr geformten Wurzeltellern, die wie abstrakte Installationen wirken. Gerade in einem kulturellen Vergleich mit europäischen Wäldern – etwa im Schwarzwald oder im Bayerischen Wald – fällt auf, wie stark der Maßstab verschoben ist.
Die Verwaltung des Redwood National and State Parks unterhält darüber hinaus Besucherzentren, in denen Ausstellungen, Filmpräsentationen und Informationsdisplays die ökologische und kulturelle Bedeutung des Gebietes erläutern. Dort kommen Expert:innen aus Biologie, Forstwissenschaft und indigener Kulturgeschichte zu Wort, die den Wald kontextualisieren: Küstenmammutbäume speichern immense Mengen CO?, bieten Lebensraum für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten und sind für indigene Gemeinschaften kulturelle Bezugspunkte von herausragendem Rang.
Ein besonderes Merkmal des Redwood-Nationalparks ist seine Nähe zur Küste. Innerhalb weniger Minuten Fahrt verlässt man den Hochwald und steht am rauen Pazifikstrand. Hier treffen Meer, Felsklippen, Treibholz und oft dichter Küstennebel aufeinander. Dieser Nebel ist nicht nur atmosphärisch, sondern ökologisch entscheidend: Er liefert den Redwoods zusätzlich Feuchtigkeit und schützt sie in trockenen Sommermonaten vor Wassermangel. Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist dieses Zusammenspiel von Ozean, Klima und Wald eines der Schlüsselphänomene des Parks.
Film- und Popkultur haben dem Redwood National Park und den angrenzenden State Parks zusätzliche Bekanntheit eingebracht. Mehrfach dienten die Nebelwälder als Kulisse für internationale Filmproduktionen; aus rechtlichen Gründen werden konkrete Filmtitel hier nicht detailliert wiedergegeben, doch die visuelle Anmutung „fremder Welten“ oder „fantastischer Wälder“ prägt die globalen Vorstellungen von den Redwoods. Für viele Reisende bedeutet dies, dass der Eindruck vor Ort stark von medialen Bildern geprägt ist – der Park fühlt sich sofort „kinoreif“ an.
Redwood-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise: Der Redwood-Nationalpark liegt im äußersten Norden Kaliforniens an der Pazifikküste, in der Nähe von Crescent City. Für Reisende aus Deutschland sind Interkontinentalflüge in der Regel nach San Francisco, Los Angeles, Seattle oder Portland sinnvoll. Von dort geht es weiter mit Inlandsflügen zu regionalen Flughäfen (z.?B. im Norden Kaliforniens oder im Süden Oregons) oder mit Mietwagen. Zeitlich sollte für die gesamte Anreise aus Deutschland – inklusive Umstiegen – realistischerweise ein Reisetag eingeplant werden. Wer möglichst klimafreundlich unterwegs sein möchte, kann transatlantisch fliegen und innerhalb Nordamerikas Bahn- oder Fernbusverbindungen prüfen, muss aber aufgrund der Distanzen mit erheblich längeren Reisezeiten rechnen.
- Mobil vor Ort: Innerhalb des Redwood National and State Parks ist ein eigenes Fahrzeug oder ein Mietwagen die praktischste Option, da viele Trailheads und Aussichtspunkte nur über Straßen erreichbar sind, die nicht regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln bedient werden. In Crescent City selbst sind kurze Wege teils zu Fuß oder mit Taxi/Rideshare-Diensten möglich. Wer aus Deutschland anreist, sollte sich mit den amerikanischen Verkehrsregeln vertraut machen und genügend Zeit für kurvige Küstenstraßen einplanen.
- Öffnungszeiten: Die Schutzgebiete des Redwood National and State Parks sind grundsätzlich ganzjährig geöffnet. Einzelne Straßen, Wanderwege oder Besucherzentren können jedoch je nach Saison, Wetterlage oder Wartungsarbeiten zeitweise geschlossen sein. Öffnungszeiten von Besucherzentren und aktuelle Hinweise zu Straßensperrungen sowie Bau- oder Restaurierungsmaßnahmen können variieren und sollten kurz vor der Reise direkt über die offiziellen Informationskanäle des Redwood-Nationalparks geprüft werden.
- Eintritt und Gebühren: Für den eigentlichen Redwood National Park wird kein klassischer Eintritt an einer Parkgrenze erhoben. Allerdings können einzelne Bereiche, Parkplätze oder die zugehörigen State Parks gebührenpflichtig sein oder über Tagespässe geregelt werden. Da Tarife sich ändern können, empfiehlt es sich, vor der Reise auf den offiziellen Seiten des Parks zu prüfen, ob und in welcher Höhe Park- oder Tagesgebühren anfallen. Für Reisende, die mehrere US-Nationalparks besuchen möchten, sind übergreifende Pässe verbreitet, deren Konditionen sich jedoch gelegentlich anpassen.
- Beste Reisezeit: Der Redwood-Nationalpark kann ganzjährig besucht werden. Die Hauptsaison liegt typischerweise zwischen späten Frühling und frühem Herbst, wenn die Tage länger sind und die Temperaturen milder ausfallen als im Winter. In den Sommermonaten ist insbesondere an Wochenenden mit höherem Besucheraufkommen zu rechnen. Der berühmte Küstennebel ist in dieser Zeit häufig, sorgt aber für eine einzigartige Stimmung im Wald. Wer es ruhiger mag, findet in der Vor- und Nachsaison oft leerere Wanderwege, muss dann allerdings eher mit Regen und kühleren Temperaturen rechnen. Die Temperaturen bewegen sich, abhängig von Jahreszeit und Höhenlage, meist im einstelligen bis mittleren zweistelligen Gradbereich (°C), wobei es im Küstenklima selten extrem heiß wird.
- Wandern und Aktivitäten: Der Redwood National and State Parks Verbund bietet zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit. Kurze Loop-Trails führen direkt durch dichte Bestände alter Küstenmammutbäume, längere Routen erschließen Flusstäler, Hochebenen oder Küstenabschnitte. Neben Wandern sind auch Tierbeobachtungen, Picknicks, Fotografie und in manchen Bereichen Kajak- oder Kanutouren auf Flüssen möglich. Wer aus Deutschland anreist, sollte genügend Zeit einplanen, um verschiedene Vegetationszonen und Lichtstimmungen zu erleben – ein einziges kurzes „Durchfahren“ wird der Vielfalt dieses Parks nur selten gerecht.
- Klima und Kleidung: Das Klima ist geprägt von der Nähe zum Pazifik: Es ist oft feucht, kühl und nebelig, selbst im Sommer. Für deutsche Reisende bedeutet das: Mehrlagige Kleidung, regenfeste Jacke, gutes Schuhwerk und gegebenenfalls Mütze oder Kappe sind empfehlenswert. Der Waldboden kann rutschig sein, und Temperaturunterschiede zwischen sonnigen Küstenabschnitten und schattigen Waldtälern sind deutlich spürbar.
- Sprache: Die Hauptsprache ist Englisch. In touristischen Einrichtungen, Besucherzentren und bei geführten Touren wird in der Regel ausschließlich Englisch verwendet. Deutsch wird selten gesprochen, daher sind grundlegende Englischkenntnisse für eine entspannte Reise sehr hilfreich. Infomaterial ist überwiegend auf Englisch, teils auch in weiteren Weltsprachen, jedoch nicht flächendeckend auf Deutsch verfügbar.
- Zahlung und Trinkgeld: In den USA ist Kartenzahlung weit verbreitet; gängige Kreditkarten werden in Hotels, Mietwagenstationen, größeren Restaurants und vielen Shops in Crescent City akzeptiert. Bargeld in US-Dollar (USD) ist dennoch sinnvoll, insbesondere in kleineren Betrieben, auf Campingplätzen oder an Automaten. Trinkgeld ist in der amerikanischen Servicekultur üblich: In Restaurants sind 15–20?% des Rechnungsbetrags Standard, auch bei Taxis, Gepäckservice und anderen Dienstleistungen werden kleinere Trinkgelder erwartet. Deutsche Girokarten werden nicht immer akzeptiert; eine Kreditkarte (z.?B. Visa oder Mastercard) ist praktisch unverzichtbar.
- Währung und Kosten: Vor Ort wird in US-Dollar bezahlt. Zur Orientierung können Reisende aus Deutschland grob mit einer Umrechnung im Bereich von rund 1?€ zu etwa 1?USD rechnen, wobei Wechselkurse Schwankungen unterliegen. Einreisegebühren, ggf. Parkpässe, Unterkunft, Mietwagen und Verpflegung sollten bei der Reiseplanung einkalkuliert werden; die Region liegt preislich im typischen Mittelfeld für US-Nationalpark-Regionen.
- Zeitzone und Zeitverschiebung: Der Redwood-Nationalpark liegt in der Zeitzone „Pacific Time“. Gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ/MESZ) besteht eine Zeitverschiebung von in der Regel 9 Stunden (während der europäischen Winterzeit) bzw. 8 Stunden (während der europäischen Sommerzeit), abhängig von den aktuellen Regelungen zu Sommerzeitumstellungen auf beiden Kontinenten. Reisende aus Deutschland sollten diesen Zeitunterschied bei der Planung von An- und Abreise, Hotel-Check-in und möglichen Inlandsflügen berücksichtigen.
- Gesundheit und Sicherheit: Für Aufenthalte in den USA sollten deutsche Reisende eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die auch Behandlungen in Nordamerika abdeckt, da medizinische Leistungen vor Ort sehr kostspielig sein können. In der Wildnis sind grundlegende Vorsichtsmaßnahmen wichtig: auf markierten Wegen bleiben, Tiere nicht füttern, Lebensmittel sicher verstauen (insbesondere in Bärengebieten), lokale Sicherheitshinweise beachten. Die größten Risiken sind meist nicht wilde Tiere, sondern Stürze, Unterkühlung oder Dehydration. Mobilfunkempfang kann in abgelegenen Waldgebieten eingeschränkt sein.
- Einreisebestimmungen: Für die Einreise in die USA gelten je nach Staatsangehörigkeit unterschiedliche Regeln, etwa im Rahmen des Visa-Waiver-Programms (ESTA) oder mit Visum. Diese Vorgaben können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den zuständigen US-Behörden rechtzeitig vor der Reise prüfen.
- Nachhaltigkeit und Verhalten im Park: Wie in vielen Schutzgebieten gilt das Prinzip „Leave no trace“: keine Abfälle zurücklassen, Pflanzen nicht beschädigen, Tiere nicht stören. Respekt gegenüber der Natur und den kulturellen Traditionen der indigenen Gemeinschaften gehört zu einem verantwortungsvollen Besuch. Wer die Möglichkeit hat, kann sich an Ranger-Programmen beteiligen oder Informationsveranstaltungen besuchen, um mehr über ökologische Zusammenhänge und Schutzprojekte zu erfahren.
Warum Redwood National Park auf jede Crescent City-Reise gehört
Für eine Reise nach Nordkalifornien und speziell nach Crescent City ist der Redwood-Nationalpark weit mehr als eine „Option“ – er ist das eigentliche Herzstück der Region. Der Kontrast zwischen der vergleichsweise kleinen Küstenstadt und den gigantischen Bäumen macht den besonderen Reiz dieses Reiseziels aus. Viele Reisende berichten, dass sie im Redwood-Nationalpark eines der intensivsten Naturerlebnisse ihrer Nordamerika-Reise hatten.
Im Unterschied zu manchen anderen ikonischen Naturzielen der USA – etwa dem Grand Canyon oder Monument Valley – ist der Redwood-Nationalpark weniger ein Ort spektakulärer Aussichtspunkte, sondern vielmehr ein Raum, den man betritt und durchschreitet. Die Schönheit offenbart sich auf den zweiten Blick: im Geruch feuchter Erde, im gedämpften Geräusch von Schritten auf Nadeln, im Spiel des Lichts an den Baumstämmen. Es ist eine Erfahrung, die Zeit verlangt und belohnt – ideal für Reisende, die bereit sind, langsamer zu werden.
Ein besonderer Vorteil fĂĽr Besucher:innen aus Deutschland: Im Vergleich zu manchen ĂĽberlaufenen Nationalparks der USA verteilt sich der Andrang im Redwood-Nationalpark, je nach Saison und Wochentag, oft relativ gut auf verschiedene Areale. Abseits der beliebtesten Routen lassen sich selbst zur Hauptsaison ruhige Abschnitte finden, in denen man die Baumriesen ohne groĂźen Trubel erleben kann. Das macht die Region attraktiv fĂĽr Individualreisende, Paare und Familien gleichermaĂźen.
Zudem lässt sich der Redwood-Nationalpark hervorragend mit anderen Zielen an der Westküste kombinieren. Eine mögliche Reiseroute könnte beispielsweise von San Francisco die Küste Richtung Norden über Mendocino und Eureka bis nach Crescent City führen, bevor es weiter nach Oregon geht. Für Reisende mit begrenzter Zeit ist auch ein kürzerer Abstecher in den Norden Kaliforniens möglich – etwa im Rahmen einer größeren Rundreise zu San Francisco, Yosemite National Park und weiteren Klassikern. In allen Fällen bildet der Redwood-Nationalpark einen deutlichen Kontrast zu Städten und Wüstenlandschaften.
Wer von Deutschland aus anreist, sucht oft bewusst nach Erlebnissen, die sich grundlegend von der mitteleuropäischen Landschaft unterscheiden. Hier bietet der Redwood National Park einen entscheidenden Mehrwert: Er vereint spektakuläre Natur mit einer spürbaren historischen Tiefe – von der jahrtausendealten Nutzung durch indigene Völker bis zu den modernen Debatten um Klimaschutz und Biodiversität. Die Baumriesen sind nicht nur touristische Attraktionen, sondern auch Symbole dafür, wie verletzlich und gleichzeitig resilient Ökosysteme sein können.
Auch für Familien mit Kindern kann der Besuch besonders eindrucksvoll sein: Die gigantischen Dimensionen sind sofort verständlich, ohne lange Erklärungen. Kinder können auf kurzen, gut markierten Wegen unmittelbar erfahren, wie „klein“ Menschen im Vergleich zu diesen Bäumen sind. Viele Trails sind zudem relativ leicht begehbar und eignen sich auch für Reisende ohne spezielle Trekking-Erfahrung.
Redwood-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke
In sozialen Medien taucht der Redwood-Nationalpark regelmäßig als Sehnsuchtsort auf: Nebelverhangene Wälder, Fotomotive mit winzigen Menschen vor riesigen Stämmen und Drohnenaufnahmen der Küste erzeugen hohe Resonanz. Für Reisende aus Deutschland bieten diese Plattformen Inspiration – ersetzen aber nicht die sorgfältige Reiseplanung mit seriösen Quellen.
Redwood-Nationalpark — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Redwood-Nationalpark
Wo liegt der Redwood-Nationalpark genau?
Der Redwood-Nationalpark befindet sich an der Nordküste des US-Bundesstaates Kalifornien, nahe der Grenze zu Oregon. Die nächstgelegene Stadt ist Crescent City, die direkt an der Pazifikküste liegt. Das Schutzgebiet erstreckt sich entlang der Küste und umfasst eine Kombination aus Nationalparkflächen und angrenzenden State Parks.
Warum ist der Redwood National Park so besonders?
Der Redwood National Park schützt einige der höchsten Bäume der Erde – die Küstenmammutbäume – sowie seltene Ökosysteme aus Nebelwald, Flusstälern und Küstenlandschaften. Die Region gilt als Naturerbe von globaler Bedeutung und wurde als Welterbe und Biosphärenreservat anerkannt. Für Besuchende verbindet der Park spektakuläre Natur mit einem starken Gefühl von Zeitlosigkeit und historischer Tiefe.
Wie reist man aus Deutschland am besten in den Redwood-Nationalpark?
Von Deutschland aus empfiehlt sich ein Interkontinentalflug zu einem großen Drehkreuz an der US-Westküste, etwa San Francisco, Los Angeles, Seattle oder Portland. Von dort geht es mit einem Inlandsflug und anschließendem Mietwagen oder direkt mit dem Auto weiter Richtung Crescent City. Insgesamt sollte ein ganzer Reisetag für An- oder Abreise eingeplant werden, abhängig von Umstiegen und Verkehrslage.
Welche Zeit eignet sich am besten fĂĽr einen Besuch?
Der Redwood-Nationalpark ist ganzjährig zugänglich. Besonders beliebt sind späte Frühjahrs- und Sommermonate, wenn die Temperaturen milder und die Tage länger sind. In dieser Zeit ist jedoch auch mehr los. Wer wenig Besucherandrang und mystische Lichtstimmungen mit Nebel bevorzugt, findet in der Vor- und Nachsaison gute Bedingungen, muss aber mit mehr Regen und kühleren Temperaturen rechnen.
Braucht man besondere AusrĂĽstung fĂĽr den Besuch?
Eine spezialisierte Trekkingausrüstung ist nicht zwingend nötig, aber wetterfeste Kleidung, stabile Schuhe mit gutem Profil und mehrere Kleidungsschichten sind empfehlenswert. Das Küstenklima kann schnell wechseln, Wege können nass und rutschig sein. Für längere Wanderungen sollten ausreichend Wasser, Snacks und eine einfache Orientierungshilfe mitgenommen werden, da Mobilfunkempfang in abgelegenen Bereichen eingeschränkt sein kann.
Mehr zu Redwood-Nationalpark auf AD HOC NEWS
Mehr zu Redwood-Nationalpark auf AD HOC NEWS:
Alle Beiträge zu „Redwood-Nationalpark" auf AD HOC NEWS ansehen ?Alle Beiträge zu „Redwood National Park" auf AD HOC NEWS ansehen ?
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂĽr. Immer. Kostenlos.
