Serengeti National Park und die Weite der Savanne
Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 14:59 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Im Norden Tansanias liegt der Serengeti National Park, eine weite Landschaft aus Grasflächen, Savanne, Flusswäldern und Gehölzen. Die offene Ebene prägt das Bild ebenso wie die großen Wanderungen von Gnus, Zebras und Gazellen.
Serengeti National Park zwischen Ebene und Wald
Der Serengeti National Park umfasst 14.763 Quadratkilometer. Zu seinem Landschaftsbild gehören kurzgrasige Ebenen im Süden, ausgedehnte Savannen sowie bewaldete Bereiche im Westen und Norden.
Flüsse wie Mara und Grumeti durchziehen das Schutzgebiet. An ihren Ufern liegen Galeriewälder und dauerhafte Wasserstellen, die sich deutlich von den offenen Grasflächen unterscheiden. Dadurch entsteht innerhalb des Parks ein Mosaik verschiedener Lebensräume.
Serengeti National Park als Lebensraum wandernder Herden
Die Serengeti ist durch die Wanderung großer Pflanzenfresser geprägt. Rund zwei Millionen Gnus sowie zahlreiche Gazellen und Zebras bewegen sich zwischen Weideflächen und Wasserstellen. Raubtiere folgen diesen Herden durch die Landschaft.
Die Wanderung überschreitet die Grenze zwischen Tansania und Kenia. Der Serengeti National Park bildet dabei den zentralen geschützten Bereich eines größeren Ökosystems, zu dem auch die Ngorongoro Conservation Area und das Maasai-Mara-Nationalreservat gehören.
Serengeti National Park und seine Schutzgeschichte
Das Gebiet erhielt 1929 den Status eines Wildreservats. 1951 wurde der Serengeti National Park gegründet; 1959 wurden seine Grenzen nach der Trennung von der Ngorongoro Conservation Area neu gefasst.
1981 nahm die UNESCO den Park in die Welterbeliste auf. Die Eintragung umfasst seine weiten Savannen und die Bedeutung des Gebietes für große Säugetiere. 1,5 Millionen Hektar Savanne prägen den Welterbeort.
Die Fläche des Parks beträgt 14.763 Quadratkilometer. Die Schutzgeschichte verbindet staatliche Parkverwaltung mit einem grenzüberschreitenden Naturraum, dessen Tierwanderungen mehrere Schutzgebiete berühren.
Serengeti National Park besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Der Park liegt im Norden Tansanias, in den Regionen Mara und Simiyu. Die Anreise erfolgt über die Straßen und Flugplätze des nördlichen Safari-Gebiets.
- Das Gelände besteht aus offenen Grasflächen, Savanne, Flussläufen und bewaldeten Bereichen. Safarifahrten führen über Naturpisten und durch wechselnde Landschaftsräume.
- Amtssprache ist Swahili, daneben ist Englisch im Tourismus verbreitet; gezahlt wird in Tansanischen Schilling.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Serengeti National Park auf Social-Media-Plattformen
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Wo liegt der Serengeti National Park?
Der Serengeti National Park liegt im Norden Tansanias. Er gehört zum größeren Serengeti-Ökosystem, das sich bis nach Kenia erstreckt.
Was bietet ein Besuch im Serengeti National Park?
Das Schutzgebiet bietet Savannen, Flusswälder, offene Grasflächen und große Tierwanderungen. Zu den prägenden Tieren gehören Gnus, Zebras, Gazellen und ihre Raubtiere.
Was kennzeichnet den Serengeti National Park?
Der Park wurde 1951 gegründet und 1981 als UNESCO-Welterbe eingetragen. Kennzeichnend sind seine weiten Ebenen und die Wanderung großer Pflanzenfresser.
