Stanley Park Vancouver, Reise

Stanley Park Vancouver: Kanadas grünes Wahrzeichen am Pazifik neu entdecken

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 12:12 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Stanley Park Vancouver, der legendäre Stadtpark von Vancouver in Kanada, verbindet wilde Küstenlandschaft, Totempfähle und Skyline-Blicke. Warum dieser Stanley Park für Reisende aus Deutschland weit mehr ist als nur ein Park, zeigt dieser Guide.

Stanley Park Vancouver, Reise, Wahrzeichen, Illustration mit AI erstellt.
Stanley Park Vancouver, Reise, Wahrzeichen, Illustration mit AI erstellt.

Wenn sich in Vancouver das Meer gegen die dunklen Zedern und Douglasien wirft und die Skyline im Abendlicht glitzert, dann steht man mit hoher Wahrscheinlichkeit im Stanley Park Vancouver. Der Stanley Park (auf Deutsch sinngemäß „Stanley-Park“) ist weit mehr als eine Grünanlage – er ist das grüne Herz der Metropole, Naturrefugium, Geschichtsbuch und Alltagsbühne zugleich.

Stanley Park Vancouver: Das ikonische Wahrzeichen von Vancouver

Der Stanley Park Vancouver gilt als eine der bekanntesten städtischen Parklandschaften Nordamerikas. Häufig wird er in einem Atemzug mit dem Central Park in New York genannt, allerdings ist Stanley Park deutlich wilder, rauer und landschaftlich ursprünglicher geprägt. Für Vancouver ist er Wahrzeichen, Naherholungsgebiet und touristische Hauptattraktion zugleich.

Geografisch liegt Stanley Park auf einer Halbinsel unmittelbar nordwestlich der Innenstadt von Vancouver. Zwischen Burrard Inlet und English Bay öffnet sich ein rund 4 Quadratkilometer großes Wald- und Küstengebiet, das zu großen Teilen aus ursprünglichem Regenwald der Pazifikküste besteht. Wer vom Stadtzentrum aus über die Georgia Street in Richtung Wasser läuft, trifft beinahe zwangsläufig auf einen der Eingänge zum Park.

Für Reisende aus Deutschland ist Stanley Park Vancouver oft der erste intensive Kontakt mit der Natur des pazifischen Nordwestens: Salzluft, der Blick auf die Berge der North Shore, mächtige Nadelbäume und die charakteristische Seawall, der Rundweg am Wasser, bilden eine atmosphärische Kombination, die sich deutlich von europäischen Stadtparks unterscheidet. Gleichzeitig ist der Park sehr gut erschlossen, mit Wegen, Aussichtspunkten und Attraktionen, sodass er ohne besondere Outdoor-Erfahrung gut besucht werden kann.

Bekannt ist Stanley Park vor allem für seine spektakulären Rundblicke: Auf der einen Seite sieht man die Hochhäuser von Downtown Vancouver, auf der anderen die Lions Gate Bridge, die North Shore Mountains und die Weite des Pazifik. Dazu kommen kulturelle Elemente wie der Totem Pole Park, der an die indigene Geschichte des Gebietes erinnert, und Einrichtungen wie das Vancouver Aquarium, das den Park zusätzlich als Bildungsort etabliert.

Geschichte und Bedeutung von Stanley Park

Die Geschichte des Stanley Park beginnt lange vor der Stadtgründung von Vancouver. Das Gebiet war über Jahrhunderte Lebensraum und Kulturlandschaft verschiedener indigener Gemeinschaften der Küsten-Salish, darunter insbesondere der Squamish und Musqueam. Archäologische Funde und mündliche Überlieferungen belegen, dass hier Dörfer, saisonale Lagerplätze und spirituelle Orte lagen. Der heutige Park ist daher auch ein Ort, an dem indigene Geschichte sichtbar gemacht und neu verhandelt wird.

Mit dem Aufkommen der kolonialen Besiedlung im 19. Jahrhundert nutzte zunächst die britische Marine die Halbinsel strategisch, bevor die Flächen unter die Kontrolle der kanadischen Behörden kamen. Der Park wurde im späten 19. Jahrhundert offiziell als städtischer Park ausgewiesen und nach dem damaligen Generalgouverneur von Kanada, Lord Frederick Stanley, benannt. Damit ist Stanley Park eines der frühesten Beispiele für eine großflächige städtische Grünanlage in Kanada, entstanden in einer Zeit, als auch in Europa vermehrt Volksparks und Stadtgärten angelegt wurden.

Spannend für die historische Einordnung aus deutscher Perspektive: Als Stanley Park zum offiziellen Stadtpark wurde, befand sich das Deutsche Reich noch in seiner frühen Phase. Während in Deutschland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts repräsentative Boulevards, Stadtparks und Kurpromenaden entstanden, entwickelte sich am Pazifik eine völlig andere Form urbaner Grünplanung – stärker naturnah, mit dem Fokus auf den Erhalt bestehender Ökosysteme.

Im 20. Jahrhundert prägten mehrere Ereignisse die Entwicklung des Parks. Stürme und Forstschädlinge setzten dem Baumbestand immer wieder zu, sodass Forstverwaltung und Stadtplanung vor der Herausforderung standen, die Balance zwischen Sicherheit der Besucher und Erhalt der ursprünglichen Waldstruktur zu finden. Gleichzeitig wurde der Park nach und nach mit Freizeitangeboten ausgestattet: Spielplätze, Sportplätze, Wege, Aussichtspunkte und später das Aquarium machten den Stanley Park zum vielseitigen Naherholungsraum.

In den vergangenen Jahrzehnten ist die indigene Perspektive stärker in die Parkplanung eingeflossen. Totempfähle von Künstlern der First Nations wurden im Park präsentiert, historische Ortsnamen werden wieder sichtbarer, und Informationstafeln erläutern die Bedeutung des Gebietes aus Sicht der ursprünglichen Bevölkerung. Für deutsche Besucher, die den Park oft zunächst als „einfachen Stadtpark“ wahrnehmen, lohnt es sich, diese historische und kulturelle Ebene bewusst wahrzunehmen.

Die Bedeutung des Stanley Park für Vancouver ist kaum zu überschätzen: Er ist identitätsstiftend, klimatisch relevant als grüner Korridor und als touristisches Aushängeschild international bekannt. Viele Reiseführer – von klassischen Druckwerken bis hin zu großen internationalen Reiseportalen – führen den Park als Pflichtprogramm bei einem Besuch in Vancouver. Tourismusorganisationen wie Destination Vancouver und die regionale Tourismusbehörde heben Stanley Park regelmäßig als Kernattraktion hervor, was die herausragende Stellung des Parks im touristischen Profil der Stadt unterstreicht.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Obwohl Stanley Park kein klassisches Bauwerk ist, verfügt er über markante architektonische Elemente und gestaltete Räume. Das vielleicht bekannteste Merkmal ist die Seawall, ein befestigter Uferweg, der den Park auf rund 9 Kilometer Länge umrundet. Die Seawall wurde über Jahrzehnte in Etappen angelegt und kombiniert Ingenieursbau mit landschaftlicher Ästhetik: Mauerwerk, Wegführung und Ausblicke sind so gestaltet, dass Fußgänger, Radfahrer und Läufer sicheren Zugang zur Küstenlinie erhalten, ohne die empfindliche Uferzone übermäßig zu belasten.

Für Architektur- und Ingenieurinteressierte aus Deutschland ist die Seawall ein Beispiel dafür, wie städtische Infrastruktur und Naturraum ineinandergreifen können. Anders als etwa die Elbpromenade in Hamburg oder Rheinpromenaden in deutschen Städten wirkt die Seawall weniger formal und stärker landschaftlich eingebettet. Kurven, wechselnde Uferformen, Felsvorsprünge und bewaldete Hänge bilden die Kulisse, während der Weg selbst schlicht gestaltet ist.

Ein weiteres prägnantes Bauwerk ist der Brockton Point Lighthouse, ein kleiner Leuchtturm am östlichen Ende des Parks. Er dient heute vor allem als Fotomotiv und Aussichtspunkt, bleibt aber Teil der maritimen Infrastruktur am Eingang des Hafens von Vancouver. Die Lions Gate Bridge, die von der Halbinsel aus in Richtung North Shore führt, ist zwar baulich eigenständig, bildet aber zusammen mit dem Park eine ikonische Stadtansicht: Viele klassische Vancouver-Fotos zeigen Stanley Park mit dem Brückensilhouetten im Hintergrund.

Kunsthistorisch besonders relevant ist der Totem Pole Park nahe Brockton Point. Dort stehen mehrere Totempfähle, gestaltet von Künstlern verschiedener First Nations der Pazifikküste. Totempfähle sind vertikale Holzskulpturen, in denen Tiere, mythische Figuren und Familienzeichen übereinandergestapelt werden. Sie dienen als Erzählmedium, Statussymbol und kulturelles Gedächtnis. Für Besucher aus Europa ist es wichtig zu verstehen, dass diese Totempfähle keine Dekoration im touristischen Sinn sind, sondern Ausdruck lebendiger indigener Kultur.

Die Stadt Vancouver und indigene Gemeinschaften haben über die Jahre daran gearbeitet, die Präsentation dieser Kunstwerke respektvoll zu gestalten. Informationstafeln erläutern Herkunft, Symbolik und Bedeutung, Führungen greifen die Geschichten der Totempfähle auf. Kulturjournalistische Berichte und kanadische Museen betonen regelmäßig, dass Stanley Park damit eine zentrale Rolle dabei spielt, indigene Kunst in einem öffentlichen, städtischen Kontext sichtbar zu machen.

Als Institution nimmt das Vancouver Aquarium eine besondere Stellung ein. Es liegt im Inneren des Parks und beherbergt zahlreiche marine und süßwasserbezogene Ausstellungen. Das Aquarium versteht sich als Bildungs- und Forschungszentrum und arbeitet zu Themen wie Meeresschutz, Ozeanökologie und Tierpflege. Für Familien aus Deutschland ist Stanley Park damit auch ein Lernort: Hier lassen sich Spaziergänge im Wald und am Wasser mit einem informativen Besuch verbinden, bei dem Kinder und Erwachsene mehr über die Tierwelt des Pazifiks erfahren.

Überall im Park finden sich kleinere architektonische und gestalterische Details: historische Parkbänke, Pavillons, Gartenanlagen, Brücken über Bachläufe, Skulpturen und Erinnerungsstätten. Dazu kommen Infrastruktur-Elemente wie Parkstraßen, Radwege und Aussichtspunkte, die zwar funktional sind, aber oft so platziert wurden, dass sie eindrucksvolle Blickachsen öffnen. Wer aufmerksam durch Stanley Park wandert oder radelt, entdeckt immer wieder neue Perspektiven auf Stadt, Wasser und Wald.

Stanley Park Vancouver besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Stanley Park liegt direkt am westlichen Ende der Innenstadt von Vancouver. Vom Zentrum aus erreicht man die Parkeingänge bequem zu Fuß in etwa 15 bis 30 Minuten, je nach Ausgangspunkt. Viele Buslinien halten in der Nähe des Hauptzugangs an der Georgia Street, zudem sind Taxi- und Ride-Sharing-Dienste weit verbreitet.
  • Anreise aus Deutschland
    Von großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) ist Vancouver International Airport (YVR) meist über Direktflüge oder mit einem Umstieg an internationalen Drehkreuzen erreichbar. Die Flugzeit liegt je nach Routing häufig bei rund 10 bis 11 Stunden. Vom Flughafen aus gelangt man mit der automatischen Schnellbahn „Canada Line“ in rund 25 bis 30 Minuten ins Stadtzentrum. Stanley Park ist von dort aus zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Bus in kurzer Zeit erreichbar.
  • Bahn, Auto und Öffentlicher Verkehr in Kanada
    Innerhalb Kanadas spielt das Flugzeug bei großen Distanzen eine maßgebliche Rolle. Langstrecken-Zugverbindungen existieren, sind jedoch zeitintensiv und eher als Reiseerlebnis zu verstehen. Von deutschen Reisenden wird der Park daher in der Regel im Rahmen einer Flugreise oder eines Westkanada-Roadtrips mit Mietwagen besucht. In Vancouver selbst ist das Auto für den Besuch des Stanley Park nicht zwingend erforderlich: Der Park verfügt zwar über Zufahrtsstraßen und Parkplätze, doch viele Bereiche sind für Fußgänger und Radfahrer optimiert.
  • Öffnungszeiten
    Stanley Park ist typischerweise ganzjährig zugänglich, da es sich um einen großen öffentlichen Park ohne zentrale Zugangstore handelt. Wege und Einrichtungen können jedoch witterungs- oder sicherheitsbedingt zeitweise eingeschränkt sein. Das Vancouver Aquarium sowie Gastronomie- und Servicebetriebe im Park verfügen über eigene Öffnungszeiten, die je nach Saison variieren. Es empfiehlt sich, die jeweils aktuellen Zeiten direkt bei Stanley Park oder beim Vancouver Aquarium zu prüfen, bevor man einen Besuch plant.
  • Eintritt
    Der Zugang zum Park selbst ist in der Regel kostenfrei. Kosten können für Parkplätze, Leihfahrräder oder spezielle Angebote wie das Vancouver Aquarium entstehen. Die Preise für das Aquarium und andere entgeltliche Einrichtungen ändern sich regelmäßig und hängen von Saison, Alter der Besucher und eventuellen Sonderausstellungen ab. Für eine grobe Orientierung sollten Reisende mit einem Budget im unteren zweistelligen Euro-Bereich pro Person rechnen, um solche Zusatzangebote wahrnehmen zu können. Da Wechselkurse zwischen Euro und Kanadischem Dollar schwanken, ist eine aktuelle Prüfung der Preisangaben sinnvoll.
  • Beste Reisezeit
    Vancouver liegt in einem gemäßigten, maritim geprägten Klima. Viele Reiseführer empfehlen den späten Frühling bis frühen Herbst als ideale Besuchszeit, typischerweise zwischen Mai und September. In dieser Phase sind Temperaturen oft mild bis warm, und die Wahrscheinlichkeit für längere sonnige Abschnitte ist höher. Dennoch ist das Wetter an der Pazifikküste launisch, und Regen kann auch im Sommer auftreten. Im Winter bleibt Vancouver im Vergleich zu vielen Teilen Kanadas relativ mild, jedoch sind Tage kürzer und Wege können rutschig sein. Wer Stanley Park intensiv erleben möchte, profitiert von den langen Abenden des späten Frühjahrs und Sommers, ideal für Spaziergänge entlang der Seawall.
  • Tageszeit und Andrang
    Insbesondere an Wochenenden und in der Hochsaison kann es entlang der Hauptwege, am Totem Pole Park und am Vancouver Aquarium voll werden. Frühmorgens und später am Abend ist der Park ruhiger, die Lichtstimmung zudem besonders reizvoll – mit weichen Farben und Spiegelungen auf dem Wasser. Für Fotografie, ruhige Spaziergänge oder Laufrunden empfehlen viele Kenner des Parks die Morgenstunden.
  • Sprache vor Ort
    Kanada ist offiziell zweisprachig (Englisch und Französisch), Vancouver jedoch überwiegend englischsprachig. Deutsch wird nur punktuell gesprochen, etwa von einzelnen Mitarbeitenden mit europäischem Hintergrund oder in touristisch geprägten Kontexten, ist aber nicht verbreitet. Gute Englischkenntnisse erleichtern die Orientierung und Kommunikation erheblich. Beschilderungen in Stanley Park sind überwiegend auf Englisch, gelegentlich ergänzt durch Hinweise zu indigenen Sprachen bei kulturellen Stätten.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In Vancouver ist bargeldlose Zahlung weit verbreitet. Kreditkarten werden in der Regel problemlos akzeptiert, ebenso mobile Payment-Lösungen. Girokarten deutscher Banken funktionieren nicht immer, hier sollte man sich vor der Reise über Auslandseinsatz informieren. Trinkgeld ist in Kanada fester Bestandteil der Servicekultur: In Restaurants und Bars sind 15 bis 20 Prozent üblich, bei Taxifahrten und einfachen Services oft kleinere Beträge. Für Angebote im Park, etwa Café-Besuche oder Leihfahrräder, ist die Trinkgeldpraxis ähnlich wie in der Stadt.
  • Kleidung und Ausrüstung
    Aufgrund des wechselhaften Wetters am Pazifik empfiehlt es sich, nach dem Zwiebelprinzip zu kleiden: leichte, aber wasserabweisende Jacke, bequeme Schuhe und gegebenenfalls eine Mütze oder Kappe. Selbst im Sommer können kühlere Brisen vom Wasser kommen. Wer den Park intensiv erkunden will, profitiert von guten Laufschuhen oder Wanderschuhen, da einige Wege leicht hügelig sind.
  • Fotografieren im Stanley Park
    Fotografie ist im öffentlichen Raum des Parks grundsätzlich erlaubt. Bei Aufnahmen von Menschen sollte aus Höflichkeit und rechtlichen Gründen deren Einverständnis eingeholt werden. Für professionelle Foto- und Filmproduktionen können Genehmigungen der Stadt Vancouver erforderlich sein. Beim Fotografieren von Totempfählen und anderen kulturellen Objekten ist Respekt geboten; die indigene Bevölkerung und Kulturinstitutionen betonen, dass diese Werke nicht exotisiert, sondern als lebende Kultur verstanden werden sollten.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen für Kanada beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. In der Regel wird für touristische Aufenthalte ein elektronisches Reisegenehmigungssystem (eTA) benötigt, das vor Abflug beantragt werden muss. Hinsichtlich Sicherheit gilt Vancouver als vergleichsweise sichere Großstadt, dennoch sind – wie überall – übliche Vorsichtsmaßnahmen empfohlen, insbesondere in der Dämmerung und bei der Nutzung von Wertgegenständen. Im Stanley Park selbst ist Aufmerksamkeit bei Wegen und Wetterverhältnissen wichtig.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Vancouver liegt in der Pacific Time Zone. Gegenüber Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) besteht typischerweise eine Zeitverschiebung von mehreren Stunden; während der mitteleuropäischen Sommerzeit ist Vancouver meist 9 Stunden hinter der Zeit in Deutschland. Diese Zeitdifferenz kann bei Jetlag und Tagesplanung berücksichtigt werden, insbesondere wenn man kurz nach der Ankunft den Park besuchen möchte.

Warum Stanley Park auf jede Vancouver-Reise gehört

Für viele Besucher aus Deutschland wird Stanley Park zum emotionalen Höhepunkt einer Reise nach Vancouver. Der Park verbindet auf einzigartige Weise urbane Kulisse und Naturerlebnis: Man kann morgens durch den Wald joggen, mittags am Meer entlangradeln, nachmittags das Vancouver Aquarium besuchen und abends von Aussichtspunkten aus den Sonnenuntergang über English Bay beobachten – alles an einem einzigen Ort.

Im Vergleich zu bekannten deutschen Stadtparks wie dem Englischen Garten in München oder dem Tiergarten in Berlin wirkt Stanley Park wilder und intensiver. Der Blick auf den Pazifik, die Nähe zu Walen, Robben und Seevögeln, die massiven Küstenbäume und die sichtbare Präsenz indigener Kunst schaffen eine Atmosphäre, die sich deutlich von europäischen Grünanlagen unterscheidet. Gleichzeitig ist der Park gut strukturiert und sicher, sodass auch weniger erfahrene Naturreisende ohne große Vorbereitung unterwegs sein können.

Viele internationale Reiseberichte und Fotoessays heben Stanley Park als „Visitenkarte“ Vancouvers hervor. Wer einen Tag im Park verbringt, erhält ein Gefühl für die DNA dieser Stadt: die Verbindung von Wasser, Wald, Bergen und urbanem Leben. Für deutschsprachige Reisende, die möglicherweise auch andere Teile Kanadas besuchen, bietet Stanley Park einen Zugang zur Landschaft des pazifischen Nordwestens, ohne sich weit aus der Stadt herausbewegen zu müssen.

Die Vielfalt der Aktivitäten ist ein weiterer Grund, warum Stanley Park in kaum einem Reiseplan fehlen sollte. Neben Spaziergängen und Radtouren stehen Bootsausflüge in der Nähe, Strandbesuche an English Bay oder Second Beach, Spielplätze für Familien, Picknickflächen und Fotospots zur Verfügung. Für Läufer zählt die Seawall zu den ikonischen Laufstrecken der Welt; für Fotografen sind die verschiedenen Lichtstimmungen zwischen Morgennebel, Tagesklarheit und Abendglühen inspirierend.

Nicht zuletzt bietet Stanley Park auch Momente der Ruhe. Abseits der Hauptwege finden sich verwunschene Pfade, kleine Lichtungen und Sitzgelegenheiten, von denen aus man das Blätterrauschen und die Geräusche des Hafens hören kann. In einer Stadt, die als dynamische, multikulturelle Metropole gilt, ist der Park ein Ort, an dem man Tempo herausnehmen und die Reise reflektieren kann.

Stanley Park Vancouver in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien ist Stanley Park Vancouver seit Jahren ein Dauerbrenner. Auf Plattformen, auf denen Reisende Fotos und Videos teilen, tauchen regelmäßig Motive aus dem Park auf: die Skyline bei Sonnenuntergang, Totempfähle, Radfahrer auf der Seawall, Herbstlaub in intensiven Farben oder neblige Morgenstimmungen. Für viele Urlauber aus Deutschland ist die digitale Vorab-Reise über soziale Netzwerke ein wichtiger Teil der Reiseplanung.

Häufige Fragen zu Stanley Park Vancouver

Wo liegt Stanley Park Vancouver genau?

Stanley Park liegt auf einer Halbinsel unmittelbar nordwestlich der Innenstadt von Vancouver in der Provinz British Columbia, zwischen Burrard Inlet und English Bay. Von Downtown aus erreicht man den Park innerhalb kurzer Zeit zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Bus.

Was macht Stanley Park für deutsche Reisende besonders?

Für Besucher aus Deutschland ist Stanley Park besonders, weil er eine seltene Kombination bietet: ursprünglichen Pazifik-Regenwald direkt neben einer modernen Skyline, kulturelle Einblicke in indigene Kunst und eine vielseitig erschlossene Freizeitlandschaft mit Wegen, Aussichtspunkten und Attraktionen wie dem Vancouver Aquarium.

Wie viel Zeit sollte man für Stanley Park einplanen?

Wer die Seawall einmal komplett umrunden und einige zentrale Punkte wie den Totem Pole Park, das Vancouver Aquarium und verschiedene Aussichtspunkte besuchen möchte, sollte mindestens einen halben Tag einplanen. Viele Reisende verbringen jedoch problemlos einen ganzen Tag im Park, insbesondere bei gutem Wetter.

Ist der Besuch von Stanley Park mit Kindern geeignet?

Ja, Stanley Park gilt als sehr familienfreundlich. Es gibt Spielplätze, leicht begehbare Wege, Strandzugänge und mit dem Vancouver Aquarium eine besonders kinderorientierte Attraktion. Wichtig sind wetterangepasste Kleidung, ausreichend Pausen und bei kleineren Kindern ein Kinderwagen oder Tragehilfe für längere Strecken.

Muss man Eintritt für Stanley Park bezahlen?

Der Zutritt zum Park selbst ist in der Regel kostenfrei. Kosten entstehen nur für bestimmte Angebote wie Parkplätze, Leihfahrräder oder Einrichtungen wie das Vancouver Aquarium. Die jeweils aktuellen Preise sollten vorab geprüft werden, da sie sich ändern können und vom Wechselkurs zwischen Euro und Kanadischem Dollar beeinflusst werden.

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