Taipei 101, Taipeh

Taipei 101 in Taipeh: Wie Taiwans Super-Turm Reisende aus Deutschland fesselt

20.05.2026 - 03:16:25 | ad-hoc-news.de

Taipei 101 in Taipeh, Taiwan, war einst das höchste Gebäude der Welt – heute ist es ein Symbol für Hightech, Tradition und kulinarische Entdeckungen. Warum der Wolkenkratzer deutsche Besucher mehr bietet als nur eine Aussichtsetage.

Taipei 101, Taipeh, Taiwan
Taipei 101, Taipeh, Taiwan

Wenn sich in Taipeh die feuchte Tropenluft mit dem Schein tausender Lichter mischt, ragt Taipei 101 wie ein überdimensionaler Bambus aus Glas und Stahl in den Himmel. Der Wolkenkratzer Taipei 101, dessen Name für die 101 Stockwerke steht, ist weit mehr als nur ein Aussichtsturm: Er ist das technische und emotionale Herz moderner taiwanischer Identität – und für Reisende aus Deutschland eines der eindrucksvollsten Stadt-Erlebnisse Asiens.

Taipei 101: Das ikonische Wahrzeichen von Taipeh

Taipei 101 (sinngemäß: „Taipeh 101“) steht im modernen Geschäftsviertel Xinyi im Osten der Stadt. Mit seiner markanten, in acht Segmente gegliederten Silhouette gilt der Turm als Wahrzeichen Taiwans, ähnlich wie der Eiffelturm für Paris oder der Berliner Fernsehturm für die deutsche Hauptstadt. Nach Angaben der Deutschen Welle und des Architekturführers „GEO Special Taiwan“ zieht der Gebäudekomplex jährlich Millionen Besucher an, die wegen der Aussicht, des Einkaufszentrums und der Gastronomie kommen.

Der Turm war von seiner Fertigstellung Mitte der 2000er Jahre bis zur Eröffnung des Burj Khalifa in Dubai das höchste Gebäude der Welt. Verschiedene deutschsprachige Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung und Der Spiegel, betonen immer wieder die symbolische Rolle von Taipei 101: Das Hochhaus steht für Taiwans raschen wirtschaftlichen Aufstieg, für Ingenieurskunst in einem Erdbebengebiet und für die Verbindung aus Hightech und traditioneller chinesischer Symbolik.

Für deutsche Reisende fühlt sich ein Besuch von Taipei 101 manchmal an wie ein Gang durch mehrere Welten: Unten ein luxuriöses Einkaufszentrum mit internationalen Marken und Streetfood-Ständen, darüber modernste Büroetagen, ganz oben eine Panorama-Plattform mit Blick bis zu den grünen Bergen, die Taipeh umgeben. Wer schon einmal auf dem Main Tower in Frankfurt oder auf der Aussichtsplattform des Berliner Fernsehturms war, bekommt hier eine komplett andere, asiatisch geprägte Variante des urbanen Höhenrausches.

Geschichte und Bedeutung von Taipei 101

Die Planungen fĂĽr Taipei 101 begannen in den 1990er Jahren, als Taipeh sich als Finanz- und Dienstleistungszentrum Ostasiens etablieren wollte. Laut Berichten von BBC und National Geographic wurde das Projekt von der Taipei Financial Center Corporation entwickelt, um ein neues Symbol fĂĽr die Hauptstadt und eine Landmarke von internationaler Strahlkraft zu schaffen. Der Bau startete nach ĂĽbereinstimmenden Angaben mehrerer Architekturpublikationen Ende der 1990er Jahre und wurde Mitte der 2000er Jahre abgeschlossen.

Von seiner Eröffnung als voll funktionsfähiger Büro- und Turmkomplex an war Taipei 101 eines der höchsten Gebäude der Welt und insbesondere der höchste Wolkenkratzer in einem Gebiet mit stark ausgeprägter Erdbebenaktivität und Taifunrisiko. Medien wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Die Zeit hoben in Sonderberichten zur asiatischen Stadtentwicklung hervor, dass der Turm eine Art „Selbstbehauptung“ Taiwans darstellt: ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Insel technologisch, wirtschaftlich und kulturell im globalen Spitzenfeld mitspielen will.

Der Name „101“ ist nicht zufällig gewählt. Er spielt nicht nur auf die 101 oberirdischen Stockwerke an, sondern wird in taiwanischen und chinesischen Medien häufig auch als Verweis auf einen „neuen Anfang“ gedeutet: Die Zahl 100 steht in der chinesischen Kultur für Vollendung, 101 ist der Schritt darüber hinaus, ein neuer Zyklus. Zugleich erinnern die acht gestapelten Segmente an traditionelle chinesische Pagoden – die Zahl Acht gilt im chinesischen Kulturraum als Glückszahl, die Wohlstand und Fortschritt symbolisiert.

Auch wirtschaftlich hat die Errichtung von Taipei 101 die Stadtlandschaft Taipehs deutlich verändert. Das Xinyi-Viertel, einst ein eher unspektakuläres Areal, entwickelte sich zum zentralen Geschäfts- und Ausgehbezirk mit Einkaufszentren, Kongresszentren und Hotels. Berichte taiwanischer Wirtschaftszeitungen, die von internationalen Agenturen wie Reuters aufgegriffen wurden, zeigen, dass sich dort zahlreiche internationale Banken, Technologieunternehmen und Luxusmarken angesiedelt haben – nicht zuletzt, weil der Turm selbst als prestigeträchtige Geschäftsadresse gilt.

Für Taiwan ist Taipei 101 zudem ein identitätsstiftendes Symbol nach innen. Während andere asiatische Megaprojekte oft staatlich dominiert werden, ist der Turm Ausdruck einer dynamischen, von Privatwirtschaft und demokratischer Gesellschaft getragenen Entwicklung. Wissenschaftler, die sich mit taiwanischer Stadtplanung beschäftigen, betonen in Artikeln unter anderem für die New York Times und die BBC, dass Taipei 101 heute ähnlich eng mit der Wahrnehmung Taiwans verknüpft ist wie der Taipei-Shilin-Nachtmarkt mit der kulinarischen Kultur der Insel.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch gehört Taipei 101 zur Generation der postmodernen Megatürme, die regionale Ästhetik mit globaler Hightech-Ingenieurkunst verbinden. Laut Darstellungen von National Geographic und des Architekturmagazins der BBC zeichnet sich der Entwurf durch eine Mischung aus traditionellen chinesischen Motiven und futuristischer Glasfassade aus. Das Gebäude wurde von einem taiwanischen Architekturbüro konzipiert, das eng mit internationalen Ingenieurbüros zusammenarbeitete, um den massiven Anforderungen in einem erdbebengefährdeten Gebiet gerecht zu werden.

Die Form des Turms erinnert an einen Bambus, der sich Segment für Segment in den Himmel schiebt. Jedes Segment besteht aus mehreren Etagen, die von außen wie ein leicht zurückgestuftes „Paket“ wirken. Dieser Aufbau ist nicht nur optisch charakteristisch, sondern trägt auch zur Stabilität bei. Nach Angaben der Betreiber von Taipei 101 in Informationsbroschüren, die von internationalen Medien zitiert wurden, war es ein zentrales Ziel, ein Gebäude zu schaffen, das sowohl einem starken Taifun als auch schweren Erdbeben standhält – eine enorme Herausforderung in dieser tektonisch aktiven Region.

Berühmt ist vor allem das gigantische Schwingungstilgermasse-System im Inneren des Turms, häufig einfach als „Damper“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine massive, kugelförmige Stahlkonstruktion, die hoch im Gebäude aufgehängt ist und Erschütterungen ausgleicht. Nach übereinstimmenden Angaben von BBC und verschiedenen Ingenieursmagazinen wie dem „Journal of Structural Engineering“ gehört diese Kugel zu den größten frei sichtbaren Schwingungstilgern der Welt. Besucher können den Damper auf speziellen Ebenen aus nächster Nähe sehen und erfahren anhand von Infotafeln, wie er Wind- und Erdbebenschwingungen dämpft.

Auch ästhetisch setzt Taipei 101 Zeichen: Die Fassade aus grünlich schimmerndem Glas soll laut offiziellen Unterlagen des Betreibers an Jade erinnern – ein im chinesischen Kulturraum hoch geschätzter Stein, der Reinheit und Wert symbolisiert. Zusätzlich sind in die Architektur traditionelle Motive wie stilisierte Glücksmünzen, Wolken und Drachenornamente integriert. Publikationen wie das „ADAC Reisemagazin Asien“ heben hervor, wie konsequent diese Symbolik umgesetzt ist: Selbst die Form der Gebäudeecken und der Krone des Turms verweist auf Glückszeichen und Schutzsymbole.

In den Innenräumen überzeugt Taipei 101 durch eine Mischung aus luxuriösen Materialien und klarer, moderner Linienführung. Das Erdgeschoss und die unteren Ebenen sind als großes Einkaufszentrum gestaltet, in dem internationale Marken, taiwanische Designerlabels und hochwertige Restaurant- und Foodcourt-Angebote zusammentreffen. Reiseführer wie Marco Polo und Merian betonen, dass sich hier klassische High-End-Marken mit trendigen taiwanischen Cafés und Dessert-Läden mischen – ein Kontrast, der besonders für jüngere Reisende aus Europa reizvoll ist.

Die Aussichtsplattformen gehören zu den wichtigsten Besuchermagneten. Übereinstimmend berichten das Taiwan Tourismusbüro und verschiedene Reiseportale renommierter Verlagshäuser, dass es eine überdachte Observation Deck-Ebene sowie eine teilweise offene Plattform gibt, von der aus bei klarer Sicht ein 360-Grad-Panoramablick über Taipeh, den Fluss Danshui und die umliegenden Hügelketten möglich ist. Bei gutem Wetter reicht der Blick so weit, dass die Stadt im Dunst der Subtropen zu verschwimmen scheint.

Am Abend spielt die Beleuchtung von Taipei 101 eine zentrale Rolle. Der Turm ist mit einer variablen Lichtinstallation ausgestattet, die an Feiertagen, zum chinesischen Neujahr oder zur Pride Week in Taipeh in unterschiedlichen Farbmischungen erstrahlt. Medien wie Deutsche Welle und Tagesschau.de zeigen in Bildstrecken, wie Taipei 101 etwa zum Jahreswechsel Teil einer imposanten Pyro-Show wird, die live im taiwanischen Fernsehen übertragen und international in Nachrichtensendungen aufgegriffen wird. Die Silvester-Feuerwerke am Turm haben in den letzten Jahren häufig auch deutsche Online-Medien inspiriert, Fotostrecken und Videos mit spektakulären Langzeitbelichtungen zu veröffentlichen.

Neben Architektur und Aussicht bietet Taipei 101 auch Kunst und Kultur. In den öffentlichen Bereichen des Einkaufszentrums und in ausgewählten Etagen werden wechselnde Kunstinstallationen und Ausstellungen gezeigt, häufig mit Bezug zu Design, Fotografie oder moderner asiatischer Kunst. Laut Berichten der taiwanischen Kulturbehörden, die international zitiert werden, versteht sich der Komplex als Teil der kreativen Szene Taipehs und arbeitet mit lokalen Kunstschaffenden zusammen, um temporäre Installationen zu realisieren.

Taipei 101 besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise innerhalb Taipehs: Taipei 101 befindet sich im Xinyi-Distrikt im Osten der Stadt. Laut Taiwan TourismusbĂĽro und offiziellen Stadtplänen ist der Turm direkt an die Metro (MRT) angebunden. Die Station heiĂźt „Taipei 101 / World Trade Center“ und wird von einer zentralen Linie bedient. Von der Station Taipeh Hauptbahnhof dauert die Fahrt, je nach Umstieg, typischerweise rund 15 bis 25 Minuten.
  • Anreise aus Deutschland: DirektflĂĽge zwischen Deutschland und Taiwan sind nicht ständig und nicht auf jeder Route verfĂĽgbar. In der Praxis reisen die meisten Passagiere aus Deutschland ĂĽber groĂźe Drehkreuze wie Tokio, Bangkok, Singapur, Hongkong oder Doha an. Ab Frankfurt, MĂĽnchen, Berlin oder DĂĽsseldorf beträgt die reine Flugzeit – je nach Verbindung – häufig zwischen rund 14 und 17 Stunden, meist mit einem Umstieg. Das Auswärtige Amt und die Deutsche Zentrale fĂĽr Tourismus empfehlen, beim Buchen auf ausreichend Umsteigezeit zu achten.
  • Transfer vom Flughafen: Taipehs internationaler Flughafen Taoyuan ist mit einem Airport-Metro-System an die Innenstadt angebunden. Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof Taipeh liegt nach Angaben der Flughafenbetreiber bei rund 35 bis 40 Minuten. Von dort geht es per MRT weiter zum Taipei 101. Alternativ stehen Taxis und Shuttle-Busse zur VerfĂĽgung; die Preise variieren je nach Tageszeit und Verkehr, werden aber in lokalen Währungen angegeben.
  • Ă–ffnungszeiten: Nach ĂĽbereinstimmenden Informationen des offiziellen Betreibers und des Taiwan TourismusbĂĽros ist das Einkaufszentrum täglich ĂĽber weite Teile des Tages geöffnet, typischerweise von vormittags bis in den späten Abend. Die Aussichtsplattformen haben eigene Ă–ffnungszeiten, die saisonal oder aufgrund besonderer Veranstaltungen angepasst werden können. Ă–ffnungszeiten können variieren – Reisende sollten vor dem Besuch die aktuellen Angaben direkt bei Taipei 101 auf der offiziellen Website oder ĂĽber das TourismusbĂĽro prĂĽfen.
  • Eintrittspreise: FĂĽr den Besuch der Aussichtsplattformen von Taipei 101 wird ein Ticket benötigt. Die Preise unterscheiden sich je nach Alter, möglicher Ermäßigung und Art des Tickets (Standardzugang, Fast Lane, kombinierte Angebote). Da sich Preise und Wechselkurse regelmäßig ändern, sollten sich Reisende vorab auf der offiziellen Website von Taipei 101 oder bei vertrauenswĂĽrdigen Reiseanbietern informieren. In der Regel werden die Beträge in Taiwan-Dollar (TWD) angegeben und können grob in Euro umgerechnet werden – zu beachten ist, dass Wechselkurse schwanken.
  • Beste Reisezeit: Taiwan liegt in der subtropischen Klimazone. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes und des Taiwanischen Wetteramtes sind FrĂĽhling (etwa März bis Mai) und Herbst (etwa Oktober bis November) fĂĽr Städtereisen besonders angenehm, da die Temperaturen oft zwischen etwa 20 und 28 °C liegen und die Luftfeuchtigkeit im Vergleich zu den Sommermonaten etwas niedriger ist. Im Sommer können Temperaturen und Luftfeuchtigkeit deutlich steigen, zudem ist Taifun-Saison. Im Winter ist es milder als in Deutschland, gelegentlich aber regnerisch. FĂĽr den Besuch von Taipei 101 lohnt es sich, einen möglichst klaren Tag zu wählen, um eine gute Sicht zu haben.
  • Beste Tageszeit fĂĽr den Besuch: Erfahrungsberichte etablierter Reisemagazine wie GEO Saison und „ADAC Reisemagazin“ empfehlen, entweder am späten Nachmittag oder frĂĽhen Abend aufzubrechen, um sowohl den Blick bei Tageslicht als auch die Lichter der Stadt zu erleben. Wer Wartezeiten an den AufzĂĽgen vermeiden möchte, sollte Wochentage und möglichst frĂĽhe oder späte Ă–ffnungszeiten wählen, da an Wochenenden und Feiertagen mehr Andrang herrscht.
  • Sprache vor Ort: Amtssprache in Taiwan ist Mandarin-Chinesisch (Hochchinesisch), in Taipeh ist auch Taiwanisch (Hokkien) verbreitet. In touristisch geprägten Bereichen von Taipei 101, etwa an den Ticketschaltern und in vielen Geschäften, wird nach Angaben des Taiwan TourismusbĂĽros in der Regel Englisch gesprochen. Deutsch wird dagegen selten gesprochen. Beschilderung und Informationsmaterialien sind meist zweisprachig (Chinesisch/Englisch), was die Orientierung deutlich erleichtert.
  • Zahlungsmittel und Trinkgeld: Taiwan verfĂĽgt ĂĽber ein gut ausgebautes Kartenzahlungssystem, insbesondere in Einkaufszentren wie Taipei 101. Internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard) werden in den meisten Geschäften akzeptiert. Im Vergleich zu Deutschland kann die Girocard (frĂĽhere EC-Karte) eingeschränkt nutzbar sein, daher empfiehlt sich eine Kreditkarte. Mobile Payment (z. B. Apple Pay, Google Pay oder lokale Dienste) setzt häufig eine Kreditkarte voraus. Trinkgeld ist in Taiwan nicht in allen Bereichen ĂĽblich; in Restaurants wird häufig kein Trinkgeld erwartet, in touristischen Services wie gefĂĽhrten Touren oder bei auĂźergewöhnlichem Service sind kleine Aufmerksamkeiten jedoch gern gesehen. Im Gebäudekomplex selbst ist Service meist in den Preisen eingerechnet.
  • Sicherheit und Einreisebestimmungen: Taiwan gilt nach Angaben des Auswärtigen Amtes und verschiedener internationaler Sicherheitsrankings als relativ sicheres Reiseziel mit einer im internationalen Vergleich niedrigen Kriminalitätsrate. Dennoch sollten Reisende – wie ĂĽberall – auf ĂĽbliche VorsichtsmaĂźnahmen achten. Deutsche StaatsbĂĽrger sollten aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂĽfen. Dort finden sich Angaben zu Visaregeln, Aufenthaltsdauer, PassgĂĽltigkeit und eventuellen gesundheitlichen Empfehlungen. Eine Auslandskrankenversicherung ist grundsätzlich empfehlenswert.
  • Zeitzone: Taiwan liegt in der Zeitzone UTC+8. Damit beträgt der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) +7 Stunden. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) sind es +6 Stunden. Ein Sonnenuntergang am frĂĽhen Abend in Taipeh fällt fĂĽr Reisende aus Deutschland also meist in eine ganz andere Tageszeit, was sich bei der Planung von Ankunft, Jetlag und Besuchszeiten lohnt zu bedenken.
  • Kleiderordnung und Verhalten: FĂĽr den Besuch von Taipei 101 gibt es keine strenge Kleiderordnung. Da es sich jedoch um ein hochwertiges Einkaufszentrum und BĂĽrogebäude handelt, sind sehr strandnahe Outfits eher unĂĽblich. In Innenräumen läuft, ähnlich wie in Hongkong oder Singapur, häufig eine starke Klimaanlage. Ein leichter Pullover oder eine dĂĽnne Jacke kann hilfreich sein, selbst wenn es drauĂźen tropisch warm ist. Fotografieren ist in den öffentlichen Bereichen und auf den Aussichtsplattformen in der Regel erlaubt; Hinweise vor Ort („No Tripod“-Schilder oder Verbote von Blitzlicht in bestimmten Bereichen) sollten beachtet werden.

Warum Taipei 101 auf jede Taipeh-Reise gehört

Aus Sicht deutschsprachiger Reisender ist Taipei 101 vor allem eines: das eindrucksvollste „Schlüsselerlebnis“, um Taipeh zu begreifen. Wer nach einem langen Flug ankommt, durch die lebhaften Straßen fährt und schließlich den Aufzug in die Höhe nimmt, erlebt in wenigen Minuten, wie dicht Urbanität und Natur, Tradition und Technologie in Taiwan zusammenliegen. Von oben sind nicht nur die Wolkenkratzer des Xinyi-Viertels sichtbar, sondern auch alte Tempel, dicht bebaute Wohnviertel und die grünen Hänge der Elephant-Mountain-Region.

Reisemagazine wie Merian und „GEO Special Asien“ zeichnen ein Bild Taipehs als Stadt, in der Streetfood, Märkte, Technologie und Kreativszene untrennbar verbunden sind. Taipei 101 steht dabei immer wieder im Mittelpunkt. Viele Redaktionen empfehlen, einen Besuch auf dem Turm mit einem Abend auf einem der nahegelegenen Nachtmärkte zu kombinieren – etwa dem Tonghua-Nachtmarkt oder dem Raohe-Nachtmarkt, die mit der MRT oder einem kurzen Taxiweg erreichbar sind. So kann man die hochklassige Architektur von Taipei 101 mit der alltäglichen, kulinarischen Kultur der Stadt verbinden.

Für Familien bietet der Turm durch seine Mischung aus Shopping, Gastronomie und Aussichtsplattformen einen vergleichsweise unkomplizierten Einstieg in die Stadt. Kinder staunen über die schnelle Aufzugsfahrt und den riesigen „Damper“, während Erwachsene die Gelegenheit haben, sich über die Geschichte, die Technik und das politische Umfeld der Insel zu informieren. Da Taiwan in deutschsprachigen Medien zunehmend als Reiseziel zwischen Japan und Südostasien wahrgenommen wird, gewinnt Taipei 101 als „Markenzeichen“ in Reiseberichten beständig an Präsenz.

Nicht zu unterschätzen ist auch der symbolische Faktor: In einer Region, die politisch sensibel ist, setzt Taiwan mit Taipei 101 ein Zeichen für offene Gesellschaft, Innovation und internationale Vernetzung. Deutsche Medien wie Tagesschau, FAZ und Der Spiegel greifen das Gebäude regelmäßig in Berichten über Taiwan auf, etwa wenn es um Wahlen, Wirtschaft oder die Halbleiterindustrie geht. Der Turm bildet dann häufig die visuelle Kulisse, an der sich die Modernität Taiwans ablesen lässt.

Praktisch betrachtet lohnt sich der Besuch von Taipei 101 auch deshalb, weil sich in unmittelbarer Umgebung weitere attraktive Ziele befinden: moderne Einkaufszentren, das Taipei International Convention Center, zahlreiche Restaurants und Cafés sowie Fußwege, die zu Aussichtsbergen wie dem sogenannten Elephant Mountain (Xiangshan) führen. Von dort bietet sich ein klassisches Postkartenmotiv: Taipei 101 vor der Skyline Taipehs – ein Motiv, das in Foto-Features von Medien wie der NZZ oder der Süddeutschen Zeitung immer wieder zu sehen ist.

Taipei 101 in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

Auf Social Media ist Taipei 101 zu einem der meistgeteilten Motive Taiwans geworden. Vor allem die Silvesterfeuerwerke, der Blick von der Aussichtsplattform bei Sonnenuntergang und die Kombination von traditioneller Streetfood-Szene mit dem futuristischen Turm tauchen regelmäßig in Reise-Feeds auf. Influencer aus Europa und Asien nutzen den Turm als Kulisse für Lifestyle- und Food-Content, während Architektur- und Technikkanäle den Schwingungstilger ins Zentrum rücken.

Häufige Fragen zu Taipei 101

Wo liegt Taipei 101 genau?

Taipei 101 steht im Xinyi-Distrikt im Osten von Taipeh, der Hauptstadt Taiwans. Das Viertel ist das moderne Geschäfts- und Einkaufszentrum der Stadt. Der Turm ist direkt an das U-Bahn-Netz (MRT) angebunden; die Station „Taipei 101 / World Trade Center“ befindet sich in unmittelbarer Nähe des Gebäudes.

Was macht Taipei 101 so besonders?

Besonders an Taipei 101 ist die Kombination aus architektonischer Symbolik, technischer Innovation und urbanem Leben. Der Turm war eines der höchsten Gebäude der Welt und steht in einer erdbeben- und taifungefährdeten Region, was komplexe Ingenieurleistungen erforderte. Gleichzeitig ist Taipei 101 ein starkes Symbol für die moderne Identität Taiwans, beherbergt ein großes Einkaufszentrum, Restaurants und spektakuläre Aussichtsplattformen und ist damit weit mehr als nur ein Bürogebäude.

Wie komme ich aus Deutschland nach Taipeh und zu Taipei 101?

Von Deutschland aus führen die meisten Routen nach Taipeh über internationale Drehkreuze in Asien oder im Nahen Osten. Die reine Flugzeit liegt je nach Verbindung häufig zwischen etwa 14 und 17 Stunden. Nach der Ankunft am Flughafen Taoyuan geht es per Airport-Metro, Bus oder Taxi in die Innenstadt, von dort weiter mit der MRT zur Station „Taipei 101 / World Trade Center“. Die genauen Verbindungen und Fahrzeiten können je nach Tageszeit variieren.

Wann ist die beste Zeit, Taipei 101 zu besuchen?

Für Städtereisen nach Taipeh gelten Frühjahr und Herbst als besonders angenehm, weil es nicht so heiß und feucht ist wie im Hochsommer. Für den Besuch von Taipei 101 empfiehlt sich ein möglichst klarer Tag. Viele Reisende wählen den späten Nachmittag oder frühen Abend, um sowohl die Stadt bei Tageslicht als auch im Lichtermeer nach Einbruch der Dunkelheit zu sehen. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, sollte Wochenenden und lokale Feiertage, wenn möglich, meiden.

Welche praktischen Tipps sind fĂĽr deutsche Reisende wichtig?

Deutsche Reisende sollten eine Kreditkarte für Zahlungen im Einkaufszentrum und den Restaurants mitnehmen, da die Girocard nur eingeschränkt nutzbar sein kann. Englisch ist in den touristischen Bereichen verbreitet, Deutsch dagegen selten. Es empfiehlt sich, das Klima zu berücksichtigen: Draußen ist es oft warm bis heiß, in Innenräumen kann die Klimaanlage kühl sein. Aktuelle Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise sollten vorab auf der Website des Auswärtigen Amtes geprüft werden.

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