The British Museum, London

The British Museum zwischen SÀulen und glÀsernem Innenhof

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 16:58 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

The British Museum in London verbindet griechische SÀulen, einen glÀsernen Innenhof und Sammlungen aus vielen KulturrÀumen zu einer besonderen Folge

Schwarzweiss-Reportage vom Wahrzeichen British Museum London in London, Vereinigtes Königreich
Schwarzweiss-Reportagebild vom Wahrzeichen British Museum London in London Vereinigtes Königreich, dokumentarische Reisefotografie mit starken Kontrasten, Illustration mit AI erstellt.

The British Museum in London verbindet eine klassizistische Steinfassade mit einem großen Innenhof unter einem Glasdach. Die Institution entstand 1753 durch ein Parlamentsgesetz und öffnete 1759 im Montagu House in Bloomsbury.

The British Museum und die Architektur der langen Fassaden

Das heutige HauptgebĂ€ude entstand zwischen 1823 und 1852 nach EntwĂŒrfen von Sir Robert Smirke. Sein Stil ist das Greek Revival, eine RĂŒckbesinnung auf Formen der griechischen Antike. Die SĂŒdfront an der Great Russell Street zeigt eine weit gespannte Kolonnade mit ionischen SĂ€ulen.

Smirkes Bau ersetzt das Montagu House als sichtbaren architektonischen Rahmen der Sammlung. Der Baukörper ordnet Galerien und Innenhöfe um ein großes inneres Quadrat. Stein, SĂ€ulenordnung und regelmĂ€ĂŸige Fenster geben der Außenansicht eine klare, reprĂ€sentative Struktur. Sir Robert Smirkes Entwurf gehört zu den prĂ€genden Bauwerken des Londoner Greek Revival.

Die Baugeschichte des Museums lĂ€sst sich an der Abfolge seiner RĂ€ume ablesen. Das ursprĂŒngliche Haus aus dem 17. Jahrhundert war eine private Stadtresidenz. Der Neubau des 19. Jahrhunderts fasste die wachsenden Galerien in einem grĂ¶ĂŸeren steinernen Komplex zusammen.

Vom Montagu House zum Museum der Weltkulturen

Den Grundstein der Institution bildeten die Sammlungen von Sir Hans Sloane, Robert Harley und Sir Robert Cotton. Sloane war Arzt und PrĂ€sident der Royal Society. Seine BestĂ€nde umfassten naturkundliche und kulturelle Objekte, BĂŒcher, Manuskripte, MĂŒnzen und Medaillen.

Das Parlamentsgesetz von 1753 schuf aus diesen Sammlungen eine öffentliche Einrichtung. 1759 öffnete das Museum im Montagu House. Die Eröffnung im Jahr 1759 markiert den Beginn der öffentlichen Museumsgeschichte an diesem Ort.

Die Sammlung umfasst ArchĂ€ologie, Kunsthandwerk, Schriftzeugnisse, MĂŒnzen, Skulpturen und AlltagsgegenstĂ€nde aus zahlreichen Regionen. Galerien zu Ägypten, Griechenland und Rom, dem Nahen Osten, Asien, Afrika, Europa und Amerika fĂŒhren durch unterschiedliche Zeiten und KulturrĂ€ume.

Zu den markanten Objekten gehören der Stein von Rosette, Ă€gyptische Mumien, assyrische Reliefs und Teile des Parthenonfrieses. Die einzelnen Werke stehen dabei in RĂ€umen, die geografisch, zeitlich oder nach Material geordnet sind. Der Rundgang reicht von frĂŒhen Schriftkulturen bis zu europĂ€ischen und außereuropĂ€ischen Gesellschaften der Neuzeit.

Der Great Court unter dem Glasdach

Im Zentrum des Museums liegt der Queen Elizabeth II Great Court. Ein Dach aus Stahl und Glas ĂŒberspannt den Innenhof. In seiner Mitte steht der Round Reading Room, der frĂŒhere Lesesaal der Museumsbibliothek.

Der Reading Room wurde nach PlĂ€nen von Sydney Smirke und Anthony Panizzi angelegt und 1857 eröffnet. Seine runde Form und die Kuppel unterscheiden ihn deutlich von den geradlinigen Galerien ringsum. BĂŒcherregale prĂ€gten den Raum, als er zur Bibliothek des Museums gehörte.

Im Jahr 2000 wurde der Innenhof zum Great Court umgestaltet. Foster and Partners entwarfen die Glas- und Stahlkonstruktion. Der ĂŒberdachte Platz verbindet die historischen GebĂ€udeflĂŒgel und lĂ€sst den Reading Room als freistehendes Zentrum im Hof sichtbar.

Auch die ausgestellten Skulpturen im Great Court verweisen auf die Sammlungsgebiete des Museums. Beispiele aus Irland, China, Nimrud sowie den griechischen und römischen KulturrÀumen stehen in Beziehung zu den Galerien an den Seiten.

Die rĂ€umliche Folge macht den Bau selbst zu einem Teil des Museumsbesuchs. Außen bestimmen SĂ€ulen und Sandstein die Erscheinung. Innen treffen der historische Lesesaal, die Galerien und das moderne Glasdach aufeinander.

The British Museum besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • The British Museum liegt an der Great Russell Street im Londoner Stadtteil Bloomsbury. Die Londoner U-Bahn erreicht das Viertel ĂŒber die Stationen Holborn, Tottenham Court Road und Goodge Street.
  • Der Rundgang fĂŒhrt durch weitlĂ€ufige Galerien, Treppenanlagen und den ĂŒberdachten Great Court. Im Zentrum steht der Round Reading Room unter dem Glasdach.
  • Das GebĂ€ude liegt in Camden und damit in einem innerstĂ€dtischen Viertel Londons. In der Umgebung befinden sich Bloomsbury, die British Library und der Russell Square.
  • Amtssprache ist Englisch, gezahlt wird in Pfund Sterling.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

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The British Museum: hÀufige Fragen

Wo liegt The British Museum?

The British Museum liegt an der Great Russell Street in Bloomsbury, einem Stadtteil des Londoner Bezirks Camden. Das Museum befindet sich im Zentrum Londons.

Was bietet ein Besuch?

Die Galerien zeigen archĂ€ologische Funde, Skulpturen, Schriftzeugnisse, MĂŒnzen und Alltagsobjekte aus vielen Regionen. Der Great Court fĂŒhrt zum Round Reading Room und verbindet die historischen GebĂ€udeflĂŒgel.

Was kennzeichnet das GebÀude?

Das HauptgebÀude von Sir Robert Smirke entstand im Greek Revival. Im Innenhof stehen der Round Reading Room und das Glasdach des Great Court als deutlich unterschiedliche Bauteile zusammen.

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