Transfagarasan, Curtea de Arges

Transfagarasan als asphaltierte Querung der Karpaten

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 21:38 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Transfagarasan führt von Curtea de Arges durch die F?g?ra?-Berge bis zum Bâlea-Tunnel – eine Straße aus Asphalt, Fels und Höhe.

Aquarell-Illustration von Transfagarasan in Curtea de Arges, Rumänien als Reiseposter
Aquarellillustration des Wahrzeichens Transfagarasan in Curtea de Arges Rumänien, weiche Farbverläufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

Der Transfagarasan ist eine asphaltierte Hochgebirgsstraße in Rumänien. Von Curtea de Arges führt die DN7C durch die F?g?ra?-Berge bis in die alpine Zone am Bâlea-See. Dort liegen Serpentinen, Stützmauern, Felseinschnitte und ein Tunnel dicht beieinander.

Transfagarasan zwischen TalstraĂźe und Hochgebirge

Im Süden beginnt die Route im Landkreis Arge? nahe Curtea de Arges. Sie quert die Südkarpaten und verbindet die historische Landschaft Walachei mit Siebenbürgen. Der Straßenverlauf steigt aus bewaldeten Tälern in eine offene Berglandschaft auf.

Der Transfagarasan ist dabei keine einzelne Aussichtsstelle, sondern eine lange Gebirgsstraße mit wechselnden räumlichen Formen. Kurven folgen auf gerade Felseinschnitte, Brücken auf befestigte Hänge. Die Fahrbahn liegt stellenweise unmittelbar am Berghang, während Wasserläufe und Geröllfelder in den Tälern sichtbar bleiben.

Die Baugeschichte der DN7C im 20. Jahrhundert

Der Bau begann 1970 während der Herrschaft Nicolae Ceau?escus. Die Hauptarbeiten wurden in der ersten Hälfte der 1970er Jahre ausgeführt. Der Bau begann 1970 und die offizielle Einweihung fand am 20. September 1974 statt.

Die Straße entstand unter Beteiligung der rumänischen Armee. Sprengungen und umfangreiche Erdarbeiten formten den Verlauf durch das Gebirge. Asphaltierungs- und Abschlussarbeiten reichten bis 1980. Damit gehört der Transfagarasan in die Infrastrukturgeschichte des sozialistischen Rumäniens.

Serpentinen, Bâlea-See und der hohe Tunnel

In der Nähe des Bâlea-Sees erreicht die Straße 2.042 Meter Höhe. Dieser Wert ist am Bereich des Tunnels verzeichnet. 2.042 Meter am Bâlea-See markieren den höchsten Abschnitt des Straßenverlaufs.

Der Bâlea-Tunnel verbindet die beiden Seiten des Gebirgspasses. Quellen nennen für das Bauwerk eine Länge von rund 884 Metern. Der Bâlea-Tunnel liegt in einer Landschaft aus Fels, Hochflächen und Bergseen.

Die umliegenden Gipfel der F?g?ra?-Berge reichen über 2.500 Meter. Der Moldoveanu und der Negoiu gehören zu den markanten Bergen dieses Gebirges. Auf der Straße selbst stehen jedoch nicht die Gipfel, sondern die technische Linie aus Asphalt, Kurven und befestigten Hängen im Mittelpunkt.

Transfagarasan besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Transfagarasan liegt in Rumänien und fĂĽhrt von der Region Curtea de Arges ĂĽber die DN7C in die F?g?ra?-Berge. Die Route verbindet die sĂĽdliche und nördliche Seite des Gebirges.
  • Die StraĂźe steigt bis auf 2.042 Meter am Bâlea-See. Der Verlauf umfasst Serpentinen, BrĂĽcken, Felseinschnitte und den Bâlea-Tunnel.
  • Im Hochgebirge wechseln Waldtäler, offene Hänge, Geröllflächen und alpine Wasserflächen entlang der Strecke.
  • Amtssprache ist Rumänisch, gezahlt wird in Rumänischen Leu.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂĽrger prĂĽfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Transfagarasan auf Social-Media-Plattformen

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Transfagarasan: häufige Fragen

Wo liegt der Transfagarasan?

Die Straße liegt in Rumänien und durchquert die F?g?ra?-Berge der Südkarpaten. Ihr südlicher Bezugspunkt ist die Region um Curtea de Arges.

Was bietet die Strecke?

Der Verlauf verbindet eine asphaltierte Gebirgsstraße mit Serpentinen, Brücken, Felseinschnitten, dem Bâlea-See und dem Bâlea-Tunnel.

Was kennzeichnet den Transfagarasan?

Kennzeichnend sind die Höhe von 2.042 Metern am Bâlea-See, die Bauzeit ab 1970 und die Einweihung am 20. September 1974.

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