Trevi-Brunnen Rom, Fontana di Trevi

Trevi-Brunnen Rom: Warum die Fontana di Trevi so magisch wirkt

20.05.2026 - 03:36:56 | ad-hoc-news.de

Der Trevi-Brunnen in Rom, die legendäre Fontana di Trevi, ist weit mehr als ein Fotomotiv. Was hinter Mythos, Geschichte und dem Münzritual steckt – und was Reisende aus Deutschland wissen sollten.

Trevi-Brunnen Rom, Fontana di Trevi, Rom
Trevi-Brunnen Rom, Fontana di Trevi, Rom

Wer abends durch die engen Gassen der römischen Altstadt schlendert, hört den Trevi-Brunnen Rom meist, bevor er ihn sieht: das konstante Rauschen der Fontana di Trevi, das über dem Stimmengewirr der Menge liegt. Dann öffnet sich plötzlich der kleine Platz – und vor einem türmt sich ein leuchtend heller Marmorfelsen, aus dem Meeresgötter, Pferde und Wasserkaskaden in die Tiefe stürzen.

Trevi-Brunnen Rom: Das ikonische Wahrzeichen von Rom

Der Trevi-Brunnen Rom ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der italienischen Hauptstadt und gilt als der bekannteste Brunnen der Welt. Die Fontana di Trevi (wörtlich „Brunnen an der Kreuzung der drei Wege") markiert das Ende eines antiken römischen Aquädukts und verbindet auf einzigartige Weise Barockarchitektur, Stadtgeschichte und populäre Film- und Alltagskultur.

Tourismusportale wie die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) und Reisemagazine wie GEO und National Geographic Deutschland zählen den Trevi-Brunnen regelmäßig zu den absoluten Höhepunkten eines Rom-Besuchs. Laut dem offiziellen Tourismusbüro von Rom („Turismo Roma") gehört die Fontana di Trevi zu den meistbesuchten Orten der Stadt und zieht täglich zehntausende Menschen an – von frühmorgens bis spät in die Nacht.

Für Reisende aus Deutschland ist der Trevi-Brunnen ein emotional aufgeladener Ort: Hier wird der Wunsch nach der „ewigen Rückkehr nach Rom" in Form einer Münze ins Wasser geworfen, hier entstanden bis heute unzählige Urlaubsfotos und Erinnerungen. Gleichzeitig steht der Brunnen für zentrale Themen, die viele Rom-Besucher beschäftigen: Umgang mit Overtourism, Schutz historischer Monumente und die Frage, wie man respektvoll mit einem Kulturschatz umgeht, der mitten im Alltag der Stadt liegt.

Geschichte und Bedeutung von Fontana di Trevi

Die Geschichte des Trevi-Brunnens beginnt lange vor seiner barocken Gestalt. An dieser Stelle endete bereits in der Antike ein römisches Aquädukt, die Aqua Virgo (auf Deutsch etwa „Jungfrauen-Aquädukt"). Nach Angaben der Stadt Rom und des italienischen Kulturministeriums versorgte dieses Aquädukt seit der Kaiserzeit zentrale Bäder und Brunnen der Stadt mit frischem Wasser. Die Verbindung zur Wasserleitung ist bis heute sichtbar: Die Fontana di Trevi ist der monumentale Abschluss dieser historischen Wasserführung.

Im Mittelalter existierte hier ein vergleichsweise schlichter Brunnen. Erst im Barockzeitalter wuchs der Wunsch, einen repräsentativen Abschluss des Aquädukts zu schaffen, der dem Selbstverständnis des Papsttums als politisch-religiöse Macht entsprach. Der entscheidende Impuls kam im 18. Jahrhundert: Papst Clemens XII. ließ 1732 einen Architekturwettbewerb ausschreiben. Wie unter anderem der Architekturführer der Stadt Rom und Beiträge der Kulturredaktionen von ZDF und RAI erläutern, setzte sich schließlich der Entwurf des römischen Architekten Nicola Salvi durch.

Die Bauarbeiten an der Fontana di Trevi begannen 1732 und zogen sich über Jahrzehnte hin. Salvi starb, bevor der Brunnen vollendet war; die Arbeiten wurden von anderen Architekten, unter anderem Giuseppe Pannini, fortgeführt. Um 1762 war der Trevi-Brunnen im Wesentlichen fertiggestellt. Damit entstand das Monument rund 110 Jahre vor der Gründung des Deutschen Reiches 1871 – eine zeitliche Einordnung, die den historischen Abstand für deutsche Leserinnen und Leser verdeutlicht.

Die symbolische Bedeutung der Anlage ist eng mit der römischen Wasserpolitik und dem Papsttum verknüpft. Inmitten eines dicht bebauten Altstadtviertels inszeniert der Brunnen die „Domestizierung" des Wassers: Aus wilder Natur wird durch göttliche und politische Macht geordnetes, nutzbares Wasser. Kulturhistoriker, auf die unter anderem die italienische Denkmalbehörde Soprintendenza Speciale di Roma verweist, betonen, dass der Brunnen als triumphaler Abschluss eines unsichtbaren Infrastrukturprojekts zu sehen ist – ein Monument für das lebenswichtige Element Wasser.

Internationalen Ruhm, auch in Deutschland, erlangte der Trevi-Brunnen spätestens mit dem italienischen Film der 1950er- und 1960er-Jahre. Besonders ikonisch ist die Szene aus Federico Fellinis „La Dolce Vita" (1960), in der Anita Ekberg im Abendkleid in den Brunnen steigt – eine Einstellung, die in unzähligen Bildbänden und TV-Dokumentationen wiederkehrt und bis heute die Popkultur prägt.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Fontana di Trevi ein spektakuläres Beispiel des römischen Spätbarock. Der Brunnen ist als monumentale Fassade konzipiert, die sich an die Rückseite des Palazzo Poli anlehnt. Wie Kunsthistoriker und Publikationen von Institutionen wie der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe erläutern, verschmelzen hier Architektur und Skulptur zu einer dramatischen Bühnenkulisse.

Im Zentrum der Komposition steht eine große Rundbogen-Nische, in der die überlebensgroße Figur des Meeresgottes Okeanos (häufig auch Neptun genannt) auf einem Muschelwagen thront. Dieser Wagen wird von zwei gewaltigen Pferden gezogen, wobei jedes Pferd eine andere Gemütslage des Wassers symbolisiert: das eine wild und aufbäumend, das andere ruhig und gezähmt. Nach Angaben der römischen Denkmalbehörden und gängigen Kunstführern stehen die flankierenden Tritonen – Fabelwesen mit menschlichem Oberkörper und Fischschwanz – für die Hilfskräfte, die die Naturkräfte zähmen.

Links und rechts der Hauptfigur befinden sich zwei große Nischen mit allegorischen Frauenfiguren. Die linke Figur, oft als Abundantia (Überfluss) gedeutet, steht für den Reichtum, den Wasser bringt, die rechte Figur für Gesundheit. Über ihnen sind Reliefs angebracht, die Szenen aus der Geschichte der Aqua Virgo zeigen. Die gesamte Fassade ist von einem triumphbogenartigen Aufbau gerahmt, mit korinthischen Säulen, Pilastern und einer reich dekorierten Attika.

Stilistisch sind die Bewegung und die dramatische Lichtführung typisch barock: Das Weiß des Travertinsteins bildet einen starken Kontrast zum türkis schimmernden Wasser, das aus mehreren Ebenen in das große Becken strömt. Je nach Tageszeit verändert sich die Stimmung: Während der Mittagssonne leuchtet der Stein fast blendend hell, abends betont die Beleuchtung die Tiefen der Nischen und die Plastizität der Figuren. Reisemagazine wie „Merian" und „National Geographic" heben diesen Wechsel von Licht und Schatten als zentralen Teil der Faszination hervor.

Ein Detail, das viele Besucherinnen und Besucher überrascht: Trotz seiner Monumentalität steht der Trevi-Brunnen auf einem relativ kleinen Platz, der Piazza di Trevi. Die Häuser rücken dicht an den Brunnen heran, die Gassen sind eng. Dieses räumliche „Zu-nahe-hinkommen" verstärkt den Eindruck, dass die Skulpturen gleichsam aus der Hauswand hervorbrechen und direkt in den urbanen Raum hineinragen – ein Effekt, den Architekturhistoriker als typisch für barocke Stadträume bezeichnen.

Der Trevi-Brunnen ist zugleich ein komplexes technisches System: Hinter der Fassade verbirgt sich eine aufwendige Wasserführung, die aus der antiken Aqua Virgo und modernen Zuleitungen gespeist wird. Fachbeiträge der Stadt Rom weisen darauf hin, dass das Wasser heute in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert, der regelmäßig gefiltert wird. Dies ist nicht nur ästhetisch wichtig, sondern auch notwendig, um Schäden durch Kalk, Algen oder Verschmutzung zu begrenzen.

Mehrfach wurde die Fontana di Trevi umfassend restauriert, zuletzt Mitte der 2010er-Jahre. Medien wie die BBC und die italienische Presse berichteten ausführlich über eine große Restaurierung, die mit Sponsoring eines italienischen Modehauses verbunden war. Dabei wurden unter anderem Steinoberflächen gereinigt, Risse geschlossen und die Beleuchtung sowie die Wassertechnik modernisiert. Denkmalpfleger unterstreichen, dass solche Maßnahmen nötig sind, um das Bauwerk angesichts von Luftverschmutzung, Millionen von Besuchern und klimatischen Veränderungen langfristig zu erhalten.

Trevi-Brunnen Rom besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise aus Deutschland

    Der Trevi-Brunnen liegt mitten im historischen Zentrum von Rom, wenige Gehminuten von der Via del Corso, dem Quirinalspalast und dem Pantheon entfernt. Die nächstgelegenen U-Bahn-Stationen sind „Barberini" (Linie A) und, mit etwas längerem Fußweg, „Spagna". Vom Hauptbahnhof Roma Termini sind es je nach Route etwa 20–25 Minuten zu Fuß oder einige Stationen mit Bus oder Metro.

    Von Deutschland aus ist Rom über mehrere große Flughäfen erreichbar, insbesondere Rom-Fiumicino (Leonardo da Vinci) und Rom-Ciampino. Von Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf oder Hamburg aus gibt es regelmäßig Direktflüge nach Rom; die Flugzeit beträgt in der Regel rund 2 Stunden. Airlines wie Lufthansa, ITA Airways oder verschiedene europäische Gesellschaften bedienen die Verbindung (Angebot kann sich ändern). Vom Flughafen Fiumicino fährt ein Schnellzug (Leonardo Express) zum Bahnhof Termini, von dort geht es mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiter ins Zentrum.

    Für Reisende, die lieber mit der Bahn fahren, ist Rom über Nachtzüge (z. B. ÖBB Nightjet, je nach Fahrplan) oder tagsüber mit Umstiegen – etwa in München oder Mailand – erreichbar. Autofahrer sollten beachten, dass das historische Zentrum von Rom eine verkehrsbeschränkte Zone (ZTL) ist, in die nur mit Sondergenehmigung eingefahren werden darf. Öffentliche Parkhäuser liegen etwas außerhalb, von dort erreicht man die Fontana di Trevi zu Fuß oder mit Bus/Metro.

  • Öffnungszeiten

    Der Trevi-Brunnen selbst ist ein öffentlich zugänglicher Platz im Freien und grundsätzlich jederzeit frei begehbar. Es gibt keine klassischen „Öffnungszeiten" wie bei einem Museum, allerdings können aus Sicherheits- oder Reinigungsgründen zeitweise Absperrungen oder kurzzeitige Zugangsbegrenzungen erfolgen. Die Stadt Rom weist darauf hin, dass Maßnahmen situativ angepasst werden; wer ganz sicher gehen möchte, sollte vor dem Besuch einen Blick auf die offiziellen Informationsseiten von „Turismo Roma" oder der Stadtverwaltung werfen. Dort werden gegebenenfalls aktuelle Hinweise veröffentlicht.

  • Eintritt

    Für den Besuch des Trevi-Brunnens wird kein Eintritt erhoben. Der Platz ist frei zugänglich, es fallen keine Tickets oder Reservierungsgebühren an. Kosten entstehen nur indirekt, etwa durch ein Eis, einen Kaffee oder ein Abendessen in den umliegenden Lokalen, die sich der prominenten Lage entsprechend preislich häufig im oberen Mittelfeld bewegen. Reiseführer wie Marco Polo und der ADAC Reiseführer Rom betonen, dass der Besuch des Brunnens eine der wenigen weltberühmten Attraktionen ist, die sich auch mit kleinem Budget problemlos erleben lassen.

  • Münzritual: Wunsch, Rückkehr und soziale Wirkung

    Berühmt ist der Trevi-Brunnen für das Ritual, eine Münze über die rechte Schulter mit der rechten Hand ins Wasser zu werfen. Die gängige Lesart, die auch von Rom-Führungen und Tourismusportalen verbreitet wird: Eine Münze garantiert die Rückkehr nach Rom, zwei Münzen bringen angeblich eine neue Liebe, drei Münzen sollen eine Hochzeit oder zumindest eine sehr feste Bindung symbolisieren. Historisch ist dieser Brauch jünger als der Brunnen selbst und hat sich vor allem im 20. Jahrhundert verbreitet, wurde aber durch Filme und romantische Reiseberichte weltweit bekannt.

    Wichtig für viele Reisende ist der soziale Aspekt: Die Münzen werden nicht sinnlos verschwendet. Laut Angaben der Stadt Rom und seriöser Medien wie BBC und FAZ wird das Geld regelmäßig aus dem Brunnen geholt und für soziale Projekte verwendet, zum Beispiel zur Unterstützung von Hilfsorganisationen für Bedürftige in der Stadt. Die genaue Summe schwankt, Berichte sprechen von mehreren Hunderttausend Euro pro Jahr. Fest steht: Wer eine Münze wirft, leistet zugleich einen kleinen Beitrag zur sozialen Infrastruktur Roms.

  • Beste Reisezeit und beste Tageszeit

    Rom ist grundsätzlich ganzjährig ein attraktives Reiseziel. Für den Besuch des Trevi-Brunnens gelten die Übergangszeiten Frühling (etwa März bis Mai) und Herbst (etwa September bis Anfang November) als besonders angenehm, da die Temperaturen milder sind als im Hochsommer und die Stadt etwas weniger überhitzt wirkt. Im Hochsommer können Temperaturen von über 30 °C erreicht werden, dazu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit – das macht längere Aufenthalte im dicht gedrängten Menschenstrom rund um den Brunnen anstrengend.

    Was die Tageszeit betrifft, empfehlen viele Reiseführer ein frühes Kommen am Morgen oder einen Besuch spätabends beziehungsweise in der Nacht. Frühmorgens, vor den ersten großen Reisegruppen, lässt sich der Trevi-Brunnen vergleichsweise entspannt betrachten und fotografieren. Ab etwa 10:00 Uhr füllt sich der Platz stark, in der Hochsaison wird es tagsüber sehr eng. Spätabends, wenn die Beleuchtung eingeschaltet ist, entsteht eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Allerdings bleibt der Brunnen auch dann ein Magnet, ganz allein ist man praktisch nie.

  • Sprache, Zahlung und Trinkgeld

    Im Umfeld der Fontana di Trevi ist Englisch weit verbreitet, in Hotels, Restaurants und Touristenshops kommen Besucherinnen und Besucher aus Deutschland in der Regel gut zurecht. Italienischkenntnisse sind natürlich hilfreich, werden aber nicht vorausgesetzt. Deutsch wird vereinzelt in touristischen Betrieben gesprochen, vor allem in Hotels oder bei Stadtführungen mit entsprechendem Angebot.

    Beim Bezahlen sind Kreditkarten (Visa, Mastercard) nahezu überall akzeptiert, insbesondere in Restaurants, Hotels und größeren Geschäften. Kontaktloses Zahlen mit Smartphone (Apple Pay, Google Pay) ist in Rom weit verbreitet. Ein kleiner Bargeldbetrag in Euro ist dennoch sinnvoll, etwa für Trinkgelder oder kleinere Einkäufe an Kiosken. Gängig sind in Italien Trinkgelder von etwa 5–10 % in Restaurants, sofern kein coperto (Gedeck-Gebühr) bereits berechnet wurde. In Bars und Cafés sind ein paar Münzen als Anerkennung angemessen.

  • Verhaltensregeln und Sicherheit am Brunnen

    Um den Trevi-Brunnen zu schützen, haben die römischen Behörden klare Regeln erlassen. Laut Stadtverwaltung ist es strikt verboten, in den Brunnen zu steigen, die Wasserfläche zu betreten, auf den Rand zu klettern oder Skulpturen zu berühren. Zuwiderhandlungen können mit empfindlichen Geldstrafen belegt werden, worüber auch deutschsprachige Medien regelmäßig berichten. Auch das Picknicken, Sitzen auf bestimmten Stufen oder das Verzehren von Speisen direkt am Brunnenrand ist häufig untersagt; Hinweisschilder und gelegentlich Polizei- oder Ordnungskräfte machen darauf aufmerksam.

    Für die persönliche Sicherheit ist wie an anderen touristischen Hotspots Vorsicht vor Taschendiebstahl ratsam. Wertsachen sollten möglichst nah am Körper getragen werden, Rucksäcke in Menschenmengen gut geschlossen sein. Gleichzeitig ist der Platz durch die hohe Präsenz von Menschen und häufig auch Sicherheitskräften in der Regel kein unsicherer Ort im eigentlichen Sinne.

  • Einreisebestimmungen, Zeitverschiebung und Gesundheit

    Italien ist Mitglied der Europäischen Union und des Schengen-Raums. Für Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Einreise für touristische Zwecke üblicherweise unkompliziert. Deutsche Staatsbürger sollten dennoch vor der Reise die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen, da sich Regelungen ändern können.

    Rom liegt in derselben Zeitzone wie Deutschland: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Das bedeutet, es gibt keine Zeitverschiebung – praktisch bei der Reiseplanung und der Abstimmung von An- und Abreise. Innerhalb der EU gilt für gesetzlich Versicherte in Deutschland die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite der deutschen Gesundheitskarte; sie kann die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen erleichtern. Eine ergänzende Auslandsreisekrankenversicherung kann dennoch sinnvoll sein, etwa wegen eines möglichen Rücktransports.

Warum Fontana di Trevi auf jede Rom-Reise gehört

Für viele Menschen ist die Fontana di Trevi weit mehr als ein Abhaken einer Sightseeing-Liste. Der Brunnen bündelt das, was viele an Rom fasziniert: die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwart, von monumental inszenierter Geschichte und ganz alltäglichem Leben. Während Wasser von einem barocken Felsen herabstürzt, stehen direkt daneben Jugendliche mit Gelato in der Hand, Paare, die sich verloben, und Schulklassen, die Selfies machen.

Der Trevi-Brunnen ist zudem ein Ort, an dem sich Stadtplanung und Emotion treffen. Stadtforscher, die in Medien wie der Süddeutschen Zeitung oder dem Deutschlandfunk zu Wort kommen, betonen immer wieder, wie sehr Rom von seinen Plätzen lebt. Der Platz an der Fontana di Trevi ist zwar klein, aber er wirkt wie eine Bühne, auf der Besucher aus allen Kontinenten für einige Minuten zu Statisten in einem immer gleichen, aber doch immer neuen Schauspiel werden. Wer sich auf eine Hausstufe am Rand setzt und das Geschehen beobachtet, erlebt ein lebendiges Panorama moderner Stadtkultur.

Gerade für Reisende aus Deutschland lohnt es sich, den Trevi-Brunnen nicht nur „im Vorbeigehen" mitzunehmen, sondern ihn bewusst in einen Rom-Tag zu integrieren. Eine Möglichkeit: Zunächst ein Besuch des nahen Quirinalspalastes, der als Sitz des italienischen Staatspräsidenten politisch bedeutsam ist, anschließend ein Spaziergang über die Via del Corso Richtung Pantheon – und unterwegs ein Stopp an der Fontana di Trevi, vielleicht in den frühen Abendstunden, wenn das Licht weicher wird.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe, die sich gut kombinieren lassen, sind unter anderem:

  • Pantheon: einer der besterhaltenen Tempel der Antike, der später zur Kirche wurde, etwa 10–15 Minuten zu Fuß.
  • Spanische Treppe und Piazza di Spagna: eine der berühmtesten Freitreppen der Welt, ebenfalls in Laufweite.
  • Via del Corso: wichtige Einkaufsstraße, die vom Piazza Venezia bis zur Piazza del Popolo führt.
  • Quirinalshügel: einer der sieben Hügel Roms, heute Regierungssitz und mit weiten Blicken über die Stadt.

Viele Rom-Besucher berichten, dass sie den Trevi-Brunnen mehrmals während einer Reise aufsuchen – etwa tagsüber und nachts –, um unterschiedliche Stimmungen einzufangen. Wer frühmorgens kommt, erlebt eher einen stillen, beinahe privaten Moment mit dem Monument. Wer am späten Abend vorbeischaut, spürt das pulsierende Leben der Stadt, das den Brunnen umgibt.

Ein weiterer Grund, warum die Fontana di Trevi so stark wirkt, ist die Verbindung von persönlicher Geste und kollektiver Tradition. Der Münzwurf ist ein kleines Ritual, das Menschen aus aller Welt verbindet. Ob man an den „Rückkehr-Zauber" glaubt oder nicht: Der Moment, in dem die Münze im Wasser landet, ist für viele Reisende ein symbolischer Abschluss der eigenen Rom-Erfahrung – und gleichzeitig das Versprechen, wiederzukommen.

Trevi-Brunnen Rom in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Kaum ein Rom-Motiv ist in den sozialen Medien so präsent wie die Fontana di Trevi. Auf Instagram, TikTok, YouTube und anderen Plattformen finden sich unzählige Bilder, Videos und persönliche Erzählungen – vom inszenierten Modelfoto bis zum spontanen Reisekurzfilm. Für viele Reisende aus Deutschland sind diese Eindrücke Teil der Reiseplanung und wecken die Vorfreude auf den eigenen Besuch.

Häufige Fragen zu Trevi-Brunnen Rom

Wo genau liegt der Trevi-Brunnen in Rom?

Der Trevi-Brunnen befindet sich auf der Piazza di Trevi im historischen Zentrum von Rom, in der Nähe der Via del Corso und des Quirinalshügels. Die nächstgelegenen Metro-Stationen sind „Barberini" (Linie A) und „Spagna"; vom Hauptbahnhof Termini ist der Brunnen in etwa 20–25 Minuten zu Fuß oder per Bus erreichbar.

Warum ist die Fontana di Trevi so berühmt?

Die Fontana di Trevi ist berühmt, weil sie barocke Architektur, monumentale Skulptur und die Geschichte der römischen Wasserleitungen zu einer spektakulären Kulisse verbindet. Zusätzlich trugen Filme wie „La Dolce Vita" und der Brauch, eine Münze für die Rückkehr nach Rom in den Brunnen zu werfen, erheblich zu ihrem weltweiten Ruhm bei.

Kostet der Besuch des Trevi-Brunnens Eintritt?

Nein, der Besuch des Trevi-Brunnens ist kostenlos. Der Brunnen steht auf einem öffentlichen Platz, für den es keine Eintrittsgebühren oder Tickets gibt. Lediglich Dienstleistungen im Umfeld, etwa geführte Touren, gastronomische Angebote oder Souvenirs, sind kostenpflichtig.

Wann ist die beste Zeit, um den Trevi-Brunnen zu besuchen?

Um den größten Andrang zu vermeiden, empfehlen sich frühe Morgenstunden vor etwa 9:00 Uhr oder späte Abendstunden nach 21:00 Uhr. Besonders stimmungsvoll ist die Fontana di Trevi nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Beleuchtung die Skulpturen dramatisch in Szene setzt. Jahreszeitlich gelten Frühling und Herbst als angenehm, da es nicht so heiß ist wie im Hochsommer.

Darf man im Trevi-Brunnen baden oder auf dem Rand sitzen?

Nein, das Betreten des Wassers, das Baden oder das Klettern auf Brunnenrand und Skulpturen sind strikt verboten und können mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Die Stadt Rom und die Denkmalbehörden kontrollieren dies regelmäßig, um das historische Bauwerk zu schützen. Besucher sollten die Hinweisschilder beachten und den Brunnen nur von außen bewundern.

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