Urlaubstipps, Tel

Urlaubstipps für Tel Aviv: Pulsierende Metropole am Mittelmeer

29.07.2019 - 13:09:11

Malerische Künstlerviertel treffen auf imposante Wolkenkratzer. Zwischen historischen Schmuckstücken tummeln sich hippe Szene-Bars und Trend-Cafés.

Die ausgelassene Stimmung sucht ihresgleichen. Flüge sind bei Fluege.de schnell gebucht, während man eine Ferienwohnung auf Iha.com findet – und dann heißt es: Willkommen in Tel Aviv, das nicht umsonst als die heimliche Hauptstadt Israels gilt.

1. Jaffa, Zeitreise ins historische Tel Aviv Jaffa ist oft das erste kulturelle Highlight, das sich neugierige Besucher ansehen. Der alte Stadtkern ist nur 20 Minuten Autofahrt vom Flughafen entfernt. Doch Vorsicht: Wer sich vor seinem Abstecher nach Jaffa noch mit Schekel – der israelischen Währung – eindecken will, sollte dies nicht unbedingt am Flughafen tun. Die kleinen Geldwechselstuben verlangen einen horrenden Aufschlag. Einen besseren Deal machen Tel Aviv-Besucher in den kleinen Läden im Stadtzentrum. Sie sind staatlich lizenziert und werden obendrein überwacht. In Jaffa selbst entzückt die idyllische, charmante Altstadt mit schmalen, gewundenen Gassen, künstlerisch verzierten Toren und quirligen Märkten. Auch die Peterskirche und der Glockenturm im Herzen Tel Avivs bieten einen imposanten Anblick.

2. Ben Gurion House, politischer Zeitzeuge Tel Aviv ist ein teures Pflaster und preislich mit Manhattan vergleichbar. Um günstig durch die Stadt zu kommen, lohnt es sich, ein Fahrrad zu mieten. Mit diesem gelangen Urlauber in wenigen Minuten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Zentrums – zum Beispiel dem Ben Gurion House. Es liegt direkt an der Marina und lädt zu einem historischen Abstecher ein. Auf den ersten Blick wirkt das schlichte Gebäude mit der türkisfarbenen Eingangstür wie ein gewöhnliches Wohnhaus. Auf den zweiten Blick aber offenbart sich eine geschichtsträchtige Kostbarkeit: Hier wohnte einst der israelische Premierminister. Auch heute noch zeugt die Bibliothek von einer großen politischen Karriere.

3. Flanieren auf dem Rothschild Boulevard Tel Avivs quirlige Flaniermeile lockt nicht nur mit ihrer unbeschwerten Urlaubsstimmung. Auch architektonisch hat sie einiges zu bieten und beeindruckt mit Gebäuden im puristischen Bauhaus-Stil. Ein kubistisches Bauwerk reiht sich an das nächste. Reisende sollten jedoch gut auf ihre Wertsachen achten, denn in dem bunten Treiben wimmelt es nur so vor Taschendieben.

4. Kulinarische Entdeckungstour auf dem Camel Market Farbenfrohe Gewürze, herrlich frisches Gemüse, orientalische Klänge: Der Camel Market im Herzen Tel Avivs erweckt die Innenstadt zum Leben. Bis in die benachbarten Gassen hallen die energischen Rufe der Marktschreier – mehr Tel Aviv geht nicht. Sehr zu empfehlen ist das lokale Street Food, das zudem eine preiswerte Alternative zu örtlichen Restaurants darstellt. Neben regionalen Leckereien findet man auf den bunt gemischten Ständen auch Schmuck, verschiedene Stoffe sowie Mitbringsel und Wohnaccessoires aller Art. Übrigens: Feilschen ist auf dem Camel Market durchaus erwünscht – gerade mit Touristen „streiten“ die Händler liebend gern um den Preis.

5. So feiert Tel Aviv Tagsüber ist Tel Aviv die unschuldige „weiße Stadt“. Nachts aber verwandelt sie sich in die „Stadt der Sünde“. Nach Sonnenuntergang stürzen sich die Menschen in das berühmt-berüchtigte Nachtleben. Wer gut isst und trinkt, gibt in Tel Aviv Trinkgeld. Guter Service verdient 10 bis 15 Prozent des Gesamtpreises, ausgezeichneter Service sogar bis zu 20 Prozent. Wichtig: Das kleine Dankeschön ist bar abzugeben, selbst bei der Kreditkartenzahlung. Ansonsten kommt die finanzielle Großzügigkeit nicht immer dort an, wo sie ankommen soll.