Victoria Falls: die größte Wasserwand Afrikas
Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 07:04 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Victoria Falls, auf Lozi Mosi-oa-Tunya genannt, liegt am Sambesi an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia und bildet eine der größten Wasserfälle der Erde.eine der größten Wasserfälle Leitmotiv des Ortes ist die gewaltige, geschlossene Wasserwand, die sich über hunderte Meter entlang einer Basaltklippe erstreckt. Die Fälle wurden 1855 vom schottischen Missionar und Forscher David Livingstone für die europäische Öffentlichkeit beschrieben und nach Königin Victoria benannt.nach Königin Victoria benannt
Victoria Falls: Sambesi über der Basaltklippe
Victoria Falls liegt ungefähr in der Mitte des Sambesi-Laufes und stürzt über eine Basaltkante in eine enge Schlucht hinab.in der Mitte des Sambesi-Laufes Der Fluss verbreitert sich oberhalb der Bruchkante deutlich, bevor das Wasser in einem breiten Vorhang über die Kante fällt. Die zusammenhängende Wasserfront ist rund 1.708 m breit, die Fallhöhe erreicht an mehreren Punkten etwa 108 m.rund 1.708 m breit Dadurch entsteht die größte zusammenhängende Wasserwand der Erde, ein breiter Vorhang, der in die schmale Schlucht des Sambesi stürzt.schmale Schlucht des Sambesi
Die Felskante, über die der Sambesi fällt, besteht überwiegend aus Basalt, überlagert von widerständigem Gestein, das die Kante bildet. Unterhalb der Fälle schneidet der Sambesi eine Serie enger Schluchten in diesen Felshorizont ein, die sich bogenförmig und rechtwinklig abknicken. Die Wasserfront gliedert sich in mehrere Abschnitte, darunter Devil’s Cataract, Main Falls, Rainbow Falls und Eastern Cataract, die gemeinsam die durchgehende Wasserwand formen.Devil’s Cataract
Mosi-oa-Tunya: „der Rauch, der donnert“
Im lokalen Sprachgebrauch heißen die Victoria Falls Mosi-oa-Tunya, was „der Rauch, der donnert“ bedeutet.Mosi-oa-Tunya Namensgebend ist die feine Gischt, die weit über die Schlucht hinweg in die Höhe steigt. Bei hohem Wasserstand bildet diese Gischt eine dauerhafte Wolke, die aus großer Entfernung sichtbar ist und den Eindruck von Rauch über dem Wald erweckt. Gleichzeitig füllt das stürzende Wasser die Umgebung mit einem konstanten Donnern, das den Namenszusatz „Thunders“ erklärt.
Die Umgebung der Fälle ist als Schutzgebiete ausgewiesen: Auf simbabwischer Seite erstreckt sich der Victoria Falls National Park, auf sambischer Seite der Mosi-oa-Tunya-Nationalpark.Mosi-oa-Tunya-Nationalpark Beide Parks bewahren Flusslandschaft, Schluchten und den immergrünen Wald im Sprühbereich der Fälle. Die Vegetation im direkten Sprühnebel unterscheidet sich deutlich vom übrigen Tropenwald der Region, weil der Boden dort regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt wird. Entlang des Klippenrandes verlaufen Wege und Aussichtspunkte, von denen die einzelnen Abschnitte der Wasserwand sichtbar sind.
UNESCO-Welterbe an der Grenze Simbabwes und Sambias
Die Victoria Falls stehen seit 1989 als Naturerbe Mosi-oa-Tunya / Victoria Falls auf der UNESCO-Welterbeliste.auf der UNESCO-Welterbeliste Der Welterbestatus würdigt sowohl die außergewöhnliche landschaftliche Wirkung des durchgehenden Wasserfalls als auch die geologischen Prozesse, die zur Ausbildung der Schluchten geführt haben. Die Fälle liegen auf etwa 915 m über dem Meeresspiegel, an einer Stelle, an der der Sambesi einen breiten Strom bildet, bevor er in die Schlossartige Abfolge der Zambezi-Schluchten übergeht. Die Lage an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia macht Victoria Falls zu einem gemeinsamen Naturerbe beider Staaten.
Die heutige Stadt Victoria Falls in Simbabwe hat sich am Rand des Nationalparks entwickelt und trägt den Namen des Wasserfalls.Stadt Victoria Falls Auf sambischer Seite liegt die Stadt Livingstone, benannt nach David Livingstone, der die Fälle im 19. Jahrhundert beschrieben hat. Beide Orte dienen als Ausgangspunkte für Besuche der Aussichtspunkte entlang des Klippenrandes und der Wege in die Umgebung der Schlucht. Die Grenzlage prägt auch die Wahrnehmung des Ortes: Der Wasserfall wirkt zugleich als natürliche Barriere und als gemeinsames Landschaftsbild für Simbabwe und Sambia.
Victoria Falls besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Victoria Falls liegt am Sambesi an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia, erreichbar über die Stadt Victoria Falls in Simbabwe und über Livingstone in Sambia mit internationalen und regionalen Flugverbindungen.
- Das Gelände der Aussichtszonen umfasst Wege unmittelbar am Klippenrand, teils mit Stufen und nassen Passagen, und führt über feste Pfade durch den Sprühwald.
- In der Umgebung der Fälle liegen der Victoria Falls National Park in Simbabwe und der Mosi-oa-Tunya-Nationalpark in Sambia, beide mit ausgewiesenen Aussichtspunkten auf den Wasserfall.
- Amtssprachen sind unter anderem Englisch in Simbabwe und Sambia, gezahlt wird in Simbabwe-Dollar beziehungsweise sambischem Kwacha.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Victoria Falls auf Social-Media-Plattformen
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Victoria Falls: häufige Fragen
Wo liegen die Victoria Falls?
Die Victoria Falls liegen am Sambesi an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia, in der Nähe der Städte Victoria Falls und Livingstone.
Was bietet ein Besuch der Victoria Falls?
Ein Besuch führt entlang von Wegen und Aussichtspunkten am Klippenrand, von denen die zusammenhängende Wasserwand, die Gischtwolke und die Schluchtlandschaft sichtbar sind.
Was kennzeichnet die Victoria Falls besonders?
Die Fälle sind durch ihre rund 1.708 m breite und bis zu 108 m hohe Wasserwand gekennzeichnet, die als größte zusammenhängende Wasserwand der Welt gilt und Teil eines UNESCO-Welterbes ist.
