Volcan Pacaya: aktiver Vulkan über der Pazifikküste Guatemalas
Veröffentlicht am: 15.08.2026 um 13:37 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Volcan Pacaya ist ein aktiver Vulkan im Süden Guatemalas, der sich über dem Departamento Escuintla und der Pazifikabdachung erhebt und eine markante Silhouette über den Hügeln der Region bildet. Der Vulkan gehört zu einem komplexen System aus mehreren Kegeln und alten Calderen und ist seit der frühen Neuzeit immer wieder durch Ausbrüche in Erscheinung getreten, wodurch sich rund um den Hauptkegel junge Lavafelder und Ascheflächen abzeichnen.aktiver komplexer Vulkan
Volcan Pacaya und sein vulkanischer Aufbau
Der Pacaya-Vulkan ist Teil eines vulkanischen Komplexes am südlichen Rand der Amatitlán-Caldera, der aus einem älteren Stratovulkan, mehreren Nebenkratern und Lavadomen besteht und durch einen jüngeren basaltischen Hauptkegel ergänzt wird.Komplex aus mehreren Kegeln und Domes Die heutige Hauptöffnung befindet sich im MacKenney-Krater, der den aktivsten Teil des Systems bildet und aus dunklen basaltischen Laven aufgebaut ist, die sich in Schichten und Blockfeldern um den Kegel gruppieren.zusammengesetzter und komplexer Vulkan
Geologisch gehört Volcan Pacaya zur Vulkankette Mittelamerikas, die durch die Subduktion der Cocos-Platte unter die Karibikplatte geprägt ist und eine Reihe von Basalt- und Andesitvulkanen hervorbringt.Subduktionsvulkan mit basaltischen Laven Am Pacaya treten vor allem olivinführende basaltische Laven sowie andesitische und dacitische Gesteine auf, die in früheren und jüngeren Phasen als Lavadome, zähflüssige Ströme und pyroklastische Ablagerungen entstanden sind, wodurch nahe des Gipfels ein Wechsel aus festen Blocklavafeldern und lockerer Asche zu erkennen ist.
Escuintla, Nationalpark und Höhe des Vulkans
Volcan Pacaya liegt im Bereich des Municipio San Vicente Pacaya im Departamento Escuintla sowie angrenzend im Departamento Guatemala und ist von der Hauptstadt Guatemala-Stadt aus nach Süden in Richtung Pazifikküste zu erreichen.Lage zwischen Escuintla und Guatemala Der Vulkan ist in einen Schutzgebietskomplex eingebunden, der als Nationalpark Volcán Pacaya y Laguna de Calderas ausgewiesen ist und neben dem Hauptkegel auch umliegende Waldflächen sowie eine Kraterlagune umfasst.Nationalpark Volcán Pacaya y Laguna de Calderas
Die Gipfelregion von Volcan Pacaya erreicht nach verschiedenen geologischen Angaben eine Höhe von rund 2.552 bis 2.569 Metern über dem Meeresspiegel, wobei der aktive Kegel deutlich über den umliegenden Hügeln und den landwirtschaftlich genutzten Flanken aufragt.Höhenangaben im Bereich von rund 2.552 m Von den Grasflächen und Feldern an seinen unteren Hängen steigt der Vulkan als klar abgegrenzter Kegel auf, während ältere Ausbruchszentren wie Cerro Grande und Cerro Chino sich in Form eigener Erhebungen im weiteren Umfeld abzeichnen.
Ausbruchszyklen und sichtbare Spuren der Aktivität
Der Pacaya-Vulkan besitzt eine lange Ausbruchsgeschichte, die sich nach heutigen Kenntnissen über mehr als 23.000 Jahre erstreckt und seit der spanischen Eroberung Guatemalas immer wieder historische Eruptionen umfasst.Vulkanismus seit mindestens 23.000 Jahren In der Neuzeit haben Geologen zahlreiche eruptive Phasen dokumentiert, bei denen Pacaya in einigen Fällen über Jahrzehnte hinweg aktiv war, mit strombolianischem Auswurf aus dem Gipfelkrater, kurzen Lavaströmen und gelegentlichen Aschewolken, die sich über das südliche Hochland legen konnten.häufige Strombolianeruptionen mit Lavaströmen
Aus geophysikalischen Untersuchungen ergeben sich Ausbruchszyklen, in denen der Vulkan über längere Zeiträume aktiv ist und dazwischen Ruhephasen über mehrere Jahrhunderte liegen können, was sich in den überlagerten Schichten aus jüngeren Basaltströmen und älteren, stark verwitterten Laven zeigt.episodischer Vulkanismus mit Ruhephasen In der näheren Umgebung sind erkaltete Lavaströme mit scharfkantigen Blöcken, Aschehänge und Schlackenfelder erkennbar, während der aktive Kraterbereich durch frische dunkle Lava und Fumarolen gekennzeichnet ist, die Gas aus dem Inneren des Vulkans austreten lassen.
Volcan Pacaya besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Volcan Pacaya liegt südlich von Guatemala-Stadt im Departamento Escuintla; Ausgangspunkt für Besuche ist der Ort San Vicente Pacaya, der über die Straße CA-9 und eine Abzweigung ins Hügelland erreichbar ist.
- Das Gelände am Pacaya-Vulkan ist steil und besteht aus losen Aschehängen, Lavafeldern und Felstreppen, sodass Wege auf den Flanken über unbefestigte Pfade und teils steinige Abschnitte führen.
- Auf höheren Lagen des Pacaya kann je nach Jahreszeit feuchter Nebel auftreten, und die dunklen Lavaströme speichern tagsüber Wärme, während im Waldgürtel an den unteren Hängen großblättrige Vegetation dominiert.
- In der weiteren Umgebung des Volcan Pacaya liegen die Amatitlán-Caldera mit einer Kraterlagune sowie landwirtschaftlich genutzte Hänge, auf denen Mais, Kaffee und andere Kulturen angebaut werden.
- Amtssprache ist Spanisch, gezahlt wird in Guatemaltekischen Quetzales. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Volcan Pacaya auf Social-Media-Plattformen
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Volcan Pacaya: häufige Fragen
Wo liegt Volcan Pacaya in Guatemala?
Volcan Pacaya liegt im Süden Guatemalas im Departamento Escuintla, nahe der Grenze zum Departamento Guatemala und südlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt.
Was bietet ein Besuch am Pacaya-Vulkan?
Ein Besuch am Pacaya-Vulkan führt durch junge Lavafelder, Aschehänge und Waldzonen bis in die Nähe des aktiven Kraters, wo die vulkanische Landschaft mit ihrem dunklen Gestein und fernen Blicken zur Pazifikabdachung erlebbar wird.
Was kennzeichnet Volcan Pacaya im Vergleich zu anderen Vulkanen der Region?
Volcan Pacaya ist durch seinen komplexen Aufbau aus mehreren Kegeln und Lavadomen, seine basaltischen Laven und die wiederkehrenden strombolianischen Eruptionen gekennzeichnet, die ihm eine deutlich erkennbare junge Oberfläche am Hauptkegel verleihen.
