Elektromobilität, Nachhaltigkeit

FEV Analyse: TCO können durch Range-Extender-Trucks um bis zu 33 Prozent sinken

11.02.2026 - 12:23:33

Aachen - FEV hat im Rahmen eines internen Forschungsprogramms neue Analyseergebnisse zur Wirtschaftlichkeit elektrifizierter Nutzfahrzeuge veröffentlicht. Die Auswertung umfangreicher techno-ökonomischer Daten zeigt: Je nach Fahrzyklus können Lkw mit Range-Extender-Architektur (REEV/Hybrid-BEV) die Total Cost of Ownership (TCO) um bis zu 33 Prozent gegenüber konventionellen Diesel-Lkw verringern - bei gleichzeitig deutlich reduzierten CO2-Emissionen. Selbst im ungünstigsten Long-Haul-Szenario sinken die TCO um circa 14 Prozent.

Die Berechnungen basieren auf einem realistischen europäischen Einsatzprofil mit nächtlichem Depot-Charging zu Industriestrompreisen von rund 19 Cent pro Kilowattstunde. In Regionen mit niedrigeren Stromkosten fällt der Vorteil entsprechend höher aus.

Wirtschaftlichkeit ohne Megawatt-Ladeinfrastruktur

Ein zentraler Hebel der REEV-Architektur liegt in der reduzierten Batteriegröße gegenüber rein batterieelektrischen Fernverkehrs-Lkw. Während ein typischer BEV-Truck Batteriekapazitäten von rund 560 kWh erfordert, kommt ein REEV-Truck mit etwa 280 kWh aus. Selbst bei langsamerem AC-Laden mit 22 kW lassen sich über Nacht rund 240 kWh nachladen - ausreichend also, um das Fahrzeug für den nächsten Tag nahezu vollständig elektrisch zu versorgen. Eine Megawatt-Ladeinfrastruktur ist damit für den wirtschaftlichen Betrieb nicht erforderlich.

Signifikanter TCO-Vorteil im kostenkritischen Nfz-Markt

Der wirtschaftliche Vorteil der Range-Extender-Architektur ergibt sich aus mehreren Faktoren. Die kleinere Batterie eines REEV-Trucks reduziert Fahrzeugkosten sowie dessen Gewicht und erhöht die Nutzlast. Gleichzeitig ermöglicht der hohe elektrische Fahranteil niedrige Energiekosten, insbesondere bei nächtlichem Depot-Charging zu Industriestrompreisen.

Durch die geringe Abhängigkeit von öffentlicher Hochleistungs-Ladeinfrastruktur lassen sich REEV-Trucks bereits heute nahtlos in bestehende Depotstrukturen integrieren.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier zum Download: https://fev.group/15e831

Pressekontakt:

Marius Strasdat, T +49 241 5689-6452, [email protected]

Original-Content von: FEV Group übermittelt durch news aktuell

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