Porsche, Jahresbeginn

Porsche verkauft zu Jahresbeginn weniger Autos

08.04.2025 - 09:18:12

Absatzminus bei Porsche: Das China-GeschÀft lÀuft alles andere als rund. Und auch in anderen MÀrkten kommen die Sport- und GelÀndewagen der Stuttgarter gerade nicht so gut an.

  • Die Verkaufszahlen von Porsche sind zu Jahresbeginn weiter gesunken. (Archivbild)  - Foto: Bernd Weißbrod/dpa

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  • In mehreren Weltregionen ging der Porsche-Absatz zurĂŒck - besonders deutlich in China. (Archivbild) - Foto: Marijan Murat/dpa

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  • Der neue E-Macan wurde im ersten Quartal 14.185 Mal ausgeliefert. (Archivbild) - Foto: Jan Woitas/dpa

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Die Verkaufszahlen von Porsche sind zu Jahresbeginn weiter gesunken. (Archivbild)  - Foto: Bernd Weißbrod/dpaIn mehreren Weltregionen ging der Porsche-Absatz zurĂŒck - besonders deutlich in China. (Archivbild) - Foto: Marijan Murat/dpaDer neue E-Macan wurde im ersten Quartal 14.185 Mal ausgeliefert. (Archivbild) - Foto: Jan Woitas/dpa

Porsche hat unter anderem wegen des kriselnden GeschÀfts in China zu Jahresbeginn erneut weniger Sport- und GelÀndewagen verkauft. Von Januar bis MÀrz wurden weltweit 71.470 Fahrzeuge ausgeliefert. Das waren rund acht Prozent weniger als im ersten Quartal 2024, wie der Autohersteller in Stuttgart mitteilte. Bereits im gesamten vergangenen Jahr war der Absatz der Schwaben um drei Prozent auf rund 310.700 Fahrzeuge gesunken.

In China wurden in den ersten drei Monaten 9.471 Fahrzeuge ausgeliefert - und damit 42 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wesentlicher Grund dafĂŒr sei die weiterhin angespannte wirtschaftliche Lage in dem Land. Porsche-Chef Oliver Blume rechnete zuletzt nicht mit schneller Besserung in der Volksrepublik: Die VerĂ€nderungen im Markt seien aus heutiger Sicht langfristig, sagte er bei der Bilanzpressekonferenz im MĂ€rz. Das China-GeschĂ€ft bewege sich nur auf der HĂ€lfte des Niveaus, das Porsche einst eingeplant habe.

In Deutschland und dem Rest Europas zeigten die Verkaufszahlen teils ebenfalls deutlich nach unten. Mit 20.698 Auslieferungen besser lief es in Nordamerika. Das deutliche Plus von 37 Prozent lag demnach aber unter anderem an einem schwachen Vorjahreszeitraum. Damals hatten Verzögerungen bei der Einfuhr die Auslieferung behindert. Ein Plus verzeichnete Porsche auch in Übersee- und WachstumsmĂ€rkten wie Afrika, Lateinamerika, Australien, Japan oder Korea.

Neuer E-Macan kommt an 

Porsche hatte im vergangenen Jahr mehrere Modellreihen erneuert. Besonders beliebt zu Jahresbeginn war der Kompakt-SUV Macan. Von diesem Modell lieferte der mehrheitlich zum VW-Konzern gehörende Sportwagenbauer 23.555 StĂŒck aus - ein Plus von 14 Prozent. Mehr als die HĂ€lfte entfiel auf die neue vollelektrische Variante. Der Panamera verzeichnete ebenfalls ZuwĂ€chse. 

Einen deutlichen Verkaufsknick gab es beim bislang auslieferungsstĂ€rksten Modell Cayenne. Außerdem gingen unter anderem die Auslieferungen des Klassikers 911 und des vollelektrischen Taycans zurĂŒck.

UngefĂ€hr jedes vierte verkaufte Porsche-Fahrzeug war im ersten Quartal ein reiner Stromer. «Der Macan hat sich im ersten Quartal sehr gut entwickelt und trĂ€gt mit der vollelektrischen Variante maßgeblich zu unserer gesteigerten Elektrifizierungsquote bei», teilte Vertriebsvorstand Matthias Becker mit. Mit Blick auf das laufende Jahr sagte der Manager: «Porsche verfĂŒgt ĂŒber ein sehr junges und hochattraktives Produktangebot. Die Kundennachfrage bewegt sich weiterhin auf einem soliden Niveau.» Man arbeite eng mit den verschiedenen Vertriebsregionen daran, Nachfrage und Angebot in Einklang zu bringen.

@ dpa.de