Porsche, Halbjahr

Porsche verkauft im ersten Halbjahr weniger Autos

09.07.2024 - 09:00:37

Absatzminus bei Porsche: In China lÀuft es nicht mehr so. Die Erneuerung mehrerer Modelle trÀgt aber auch einen Teil bei.

  • Wegen der Erneuerung mehrerer Modelle und der SchwĂ€che in China hat Porsche weniger Sport- und GelĂ€ndewagen verkauft. (Archivbild) - Foto: Marijan Murat/dpa

    Marijan Murat/dpa

  • Mehrere Modellwechel - darunter auch der zum neuen E-Macan - stellen Porsche aktuell vor Herausforderungen. (Archivbild) - Foto: Jan Woitas/dpa

    Jan Woitas/dpa

Wegen der Erneuerung mehrerer Modelle und der SchwÀche in China hat Porsche weniger Sport- und GelÀndewagen verkauft. (Archivbild) - Foto: Marijan Murat/dpaMehrere Modellwechel - darunter auch der zum neuen E-Macan - stellen Porsche aktuell vor Herausforderungen. (Archivbild) - Foto: Jan Woitas/dpa

Porsche hat im ersten Halbjahr unter anderem wegen eines schwÀchelnden China-GeschÀfts weniger Sport- und GelÀndewagen verkauft. Von Januar bis Juni wurden weltweit 155.945 Fahrzeuge ausgeliefert, wie der Stuttgarter Autobauer mitteilte. Das waren 6,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch die Erneuerung mehrerer Modelle trug einen Teil zu den gesunkenen Verkaufszahlen bei.

Nach China wurde den Angaben nach in den ersten sechs Monaten ein Drittel weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum. Wesentlicher Grund dafĂŒr sei die weiterhin angespannte wirtschaftliche Lage in dem Land. Auch nach Nordamerika exportierte Porsche sechs Prozent weniger Fahrzeuge als im ersten Halbjahr 2023. Das Minus fĂ€llt aber niedriger aus als zu Jahresbeginn, als zollbedingte Verzögerungen die Auslieferung behinderten. 

Neue Modelle bringen Herausforderungen

Das Absatzminus war in Teilen auch erwartet worden: In diesem Jahr bringt Porsche neue Versionen des Panameras und des Elektrosportwagens Taycan sowie den vollelektrischen Kompakt-SUV Macan auf den Markt. Auch der Klassiker 911 wird aufgefrischt. Außerdem startete bereits 2023 der neue Cayenne. Die ÜbergĂ€nge zwischen den Modellreihen seien komplex und fĂŒhrten in einzelnen MĂ€rkten und Modellreihen zu AngebotslĂŒcken, hieß es.

Absatzplus in Europa

In Deutschland wuchs die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge den Angaben zufolge um 22 Prozent. Im Rest Europas verkaufte das Unternehmen, das mehrheitlich zum Volkswagen-Konzern gehört, rund sechs Prozent mehr Autos. In Übersee- und WachstumsmĂ€rkten - zu denen Afrika, Lateinamerika, Australien, Japan oder Korea gehören - betrug das Minus zwei Prozent.

Besonders beliebt war der Sportwagen 911. Von diesem Modell lieferte Porsche rund acht Prozent mehr aus. Vom auslieferungsstĂ€rksten Modell Cayenne wurden rund 16 Prozent mehr verkauft. Teils deutliche RĂŒckgĂ€nge gab es bei Macan, Panamera und Taycan.

 

@ dpa.de