Aktienrückkäufe, Bank

Aktienrückkäufe: Deutsche Bank kauft 25,5 Millionen Anteile

Veröffentlicht: 06.07.2026 um 21:17 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Raiffeisen senkt Mindestannahmequote für Addiko-Übernahme. Deutsche Bank, Allianz und Daimler Truck treiben Aktienrückkäufe voran.

RBI lockert Addiko-Übernahme: Aktienrückkäufe deutscher Konzerne
Aktienrückkäufe - Abstrakte Darstellung von Kapitalmärkten mit leuchtenden Linien, die Finanzdaten und Transaktionen symbolisieren, und geometrischen Formen. 06.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Wie das Institut am Montag mitteilte, will die RBI die Mindestannahmequote für ihr freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot senken. Das Angebot gilt für alle Aktien der Addiko.

Aktienrückkäufe: Deutsche Unternehmen kaufen kräftig ein

Zum Wochenbeginn legten zahlreiche börsennotierte Konzerne neue Zwischenmeldungen zu ihren Aktienrückkaufprogrammen vor. In der Handelswoche vom 29. Juni bis 3. Juli waren besonders Finanz- und Industrieunternehmen aktiv.

Die Deutsche Bank erwarb in diesem Zeitraum 250.000 eigene Anteile – arbeitstäglich konstant 50.000 Aktien über Xetra und Cboe. Seit Programmstart am 26. Februar summiert sich das Volumen auf 25.579.091 Aktien. Auch die Allianz zog nach und kaufte 294.533 Aktien zurück. Das Gesamtvolumen liegt seit Mitte März bei rund 3,95 Millionen Anteilen.

Industrie und Technologie legen vor

Daimler Truck gab bekannt, allein am 29. Juni 184.705 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 40,51 Euro zurückgekauft zu haben. Seit dem 16. März hat der Konzern insgesamt 5.387.294 Anteile vom Markt genommen. Heidelberg Materials erwarb 193.288 Aktien zu 169,14 Euro – ein Investitionsvolumen von rund 32,7 Millionen Euro.

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Weitere Rückkäufe im Überblick:

  • Fresenius Medical Care: 609.595 Aktien (erste Tranche: 2.682.540)
  • Scout24 SE: 131.596 Aktien (seit Juni: 435.584)
  • IONOS Group SE: 107.673 Aktien
  • IVU Traffic Technologies: 10.693 Aktien zu 20,78 Euro
  • All for One Group SE: 1.034 Aktien

Analysten sehen Aufwärtspotenzial

Neben den Kapitalmaßnahmen gaben Finanzexperten neue Einschätzungen zu mehreren Werten ab. JPMorgan hob das Kursziel für die Deutsche Bank von 40 auf 41 Euro an und bleibt bei „Overweight“. Grund sind ein mögliches Reformpaket der Bundesregierung und die Erholung der Aktie seit ihrem Tief im April 2025.

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Deutsche Bank Research nahm die Bewertung der Nemetschek AG mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 75 Euro wieder auf. Die Übernahme des US-Unternehmens HCSS stärke das Geschäft in den Bereichen Infrastruktur und Nordamerika.

Auch für Schott Pharma dreht sich der Wind. Die Einstufung stieg von „Hold“ auf „Buy“, das Kursziel von 16 auf 22 Euro. Die Talsohle sei durchschritten, das Wachstum nehme Fahrt auf – die mittelfristigen Ambitionen ab 2027 scheinen erreichbar. Für die Deutsche Börse bestätigte Deutsche Bank Research die Einstufung „Buy“ mit einem Kursziel von 300 Euro vor den anstehenden Quartalszahlen. Erwartet werden solide Resultate, besonders ein Wachstum im Treasury-Bereich im Vergleich zum Vorjahr.

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