Singles zahlen mehr fĂŒrs Wohnen
09.04.2025 - 09:21:57Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes mĂŒssen Singles im Durchschnitt mehr fĂŒr das Wohnen ausgeben als ihre MitbĂŒrger. Mit 7,53 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter zahlten sie im Jahr 2022 rund 6,2 Prozent mehr als Haushalte mit mindestens zwei Personen. Die kamen mit 7,09 Euro pro Quadratmeter klar.
In den GroĂstĂ€dten, in denen mehr als die HĂ€lfte der Haushalte nur aus jeweils einer Person besteht, hat sich die Situation wegen der steigenden Zahl von Alleinlebenden in den vergangenen Jahren verschĂ€rft. Hier zahlen Singles mit 8,40 Euro Durchschnittsmiete sogar 7,7 Prozent mehr als die ĂŒbrigen Mieter.
Dabei schlĂ€gt auch der Faktor durch, dass kleinere Wohnungen pro Quadratmeter im Schnitt teurer sind als gröĂere Einheiten. Das Bundesamt beziffert den Zuschlag bei der Nettokaltmiete bei Wohnungen unter 60 Quadratmetern GröĂe auf 15,6 Prozent. 42 Prozent der Single-Haushalte leben in Wohnungen, die höchstens 60 Quadratmeter groĂ sind. Die Angaben stammen aus SelbstauskĂŒnften beim Mikrozensus 2022.

