Experte, KMU

Als inhabergefĂŒhrtes Unternehmen endlich wachsen: Experte verrĂ€t, wie sich KMU wirklich von der Konkurrenz abheben

25.10.2023 - 15:51:27

Mannheim - Copywriting wird als Alleinstellungs- und QualitĂ€tsmerkmal im Marketing immer wichtiger. Julius Kemnitzer ist Werbetexter und spezialisiert darauf, mithilfe verkaufspsychologischer Elemente hochwertige und verkaufsstarke Texte zu erstellen. Dadurch hilft er seinen Kunden nachweislich dabei, Interessenten zu Leads und schlussendlich zu KĂ€ufern fĂŒr Produkte und Leistungen zu konvertieren. Nachfolgend geht er darauf ein, wie kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen sich durch effektives Marketing erfolgreich von ihren Mitbewerbern abheben.

In Zeiten, in denen die Zahl der Angebote am Markt immer weiter wĂ€chst, haben kleine und mittelstĂ€ndische Industrieunternehmen es oftmals schwer, ihre Produkte an den Mann zu bringen. Da fĂŒr innovative Anlagen, Komponenten und Dienstleistungen ein erhöhter ErklĂ€rungsbedarf besteht, fĂ€llt es ihnen nĂ€mlich schwer, den Mehrwert ihres eigenen Angebots zu kommunizieren - sie können sich also nicht aktiv von der Konkurrenz abheben. "Viele Unternehmen machen den Fehler, sich im Marketing zu stark auf die technischen Aspekte zu konzentrieren. Potenzielle Kunden können aber meist nicht viel mit Fachbegriffen oder Daten anfangen", erklĂ€rt Julius Kemnitzer.

Stattdessen rĂ€t er Unternehmen dazu, die Sprache ihrer Kundschaft zu sprechen. "Um Anfragen zu generieren, mĂŒssen die Vorteile des eigenen Angebots in den Kontext der Lebenswelt der Entscheider ĂŒbersetzt werden", so der Copywriter weiter. Als professioneller Werbetexter arbeitet er mit Marketingagenturen und direkt mit Werbetreibenden zusammen, um ihre Kampagnen und OnlineprĂ€senz mit hochwertigen Texten aufzuwerten. Wie die Inhaber von KMU ihr Angebot so vermarkten, dass es aus der Masse hervorsticht, hat Julius Kemnitzer im Folgenden zusammengefasst.

1. Die Sprache der Zielgruppe sprechen

Ein zentraler Bestandteil jeder Marketingstrategie ist der Zielgruppenbezug. Sowohl der richtige Sprachgebrauch als auch die Form, wie das Angebot prĂ€sentiert werden sollte, sind schlussendlich davon abhĂ€ngig, wer der Rezipient ist. Im Falle von B2B-GeschĂ€ften sind dies ĂŒberwiegend strategische EinkĂ€ufer - also entweder der GeschĂ€ftsfĂŒhrer selbst oder ein von diesem bevollmĂ€chtigter Mitarbeiter.

Diese Menschen sind zwar grundsĂ€tzlich auch mit der Materie vertraut, kennen aber zum Zeitpunkt des ersten Kontakts noch nicht die Besonderheiten des Angebots, das ihnen ein anderes Unternehmen unterbreitet. Es gilt also, die BedĂŒrfnisse, Sorgen und WĂŒnsche der Zielgruppe zunĂ€chst klar zu definieren und den Bezug des Produkts beziehungsweise der Dienstleistung zu einem konkreten Problem herauszuarbeiten, das diese plagt.

2. Lösungsorientiert kommunizieren, statt Fakten zu listen

Da EinkĂ€ufer in Unternehmen hauptsĂ€chlich daran interessiert sind, wie sich ein Angebot auf die Arbeitsergebnisse im Betrieb auswirkt, hat es zudem wenig Sinn, Features, Funktionen und patentierte Technologien aufzulisten, die an und fĂŒr sich keinen Bezug zur alltĂ€glichen Berufswelt aufweisen. Im Gegenteil ist diese noch immer gebrĂ€uchliche Strategie dem Erfolg sogar eher abtrĂ€glich, da sie den EmpfĂ€nger mit einer Unmenge an Information ĂŒberflutet, die ihm keinen Mehrwert bei der Entscheidungsfindung bieten.

Anstelle technischer Daten sollte daher in erster Linie der konkrete und vor allem reale Mehrwert im Mittelpunkt des Marketings stehen. So sollte aus den Texten auf der Unternehmenswebsite und in Anzeigen hervorgehen, welche Vorteile die eigene Lösung gegenĂŒber anderen bietet. Kann der Anbieter verstĂ€ndlich erklĂ€ren, wie das eigene Produkt dem Kunden zum Beispiel Kosten ersparen oder in derselben Zeit höhere Produktionsmengen ermöglichen wĂŒrde, hat er damit bereits einen Fuß in der TĂŒr.

3. Gezielt Bewusstsein fĂŒr Probleme schaffen

Gerade Unternehmen, die schon mehrere Jahrzehnte im GeschĂ€ft sind, neigen allerdings oftmals zu Betriebsblindheit - da ihr GeschĂ€ft gut lĂ€uft, können sie sich schlichtweg nicht vorstellen, welche Verbesserungen wirklich erforderlich sind. Dies erschwert es Anbietern, Lösungen effektiv zu platzieren. Das Marketing muss also zunĂ€chst auf Probleme aufmerksam machen, um Handlungsbedarf aufzubauen. Dabei gilt fĂŒr Texte die Devise, vom Regen zur Sonne zu schreiben - das heißt, Inhalte mĂŒssen zunĂ€chst den Ist-Zustand thematisieren und davon ausgehend die Konsequenzen des Handelns beziehungsweise Nicht-Handelns beleuchten.

Zu diesem Zweck lassen sich Werbetexte auch mit Features auf der Website kombinieren, die zusĂ€tzlichen Handlungsdruck aufbauen. Beispielsweise bietet es sich an, dem Interessenten anhand eines Wirtschaftlichkeitsrechners zu verdeutlichen, welche unmittelbaren Auswirkungen das beworbene Angebot auf seine ProduktivitĂ€t und seine laufenden Kosten hĂ€tte. Dies ermöglicht es ihm, den Anschaffungspreis fĂŒr eine Anlage oder eine Leistung im Gesamtkontext der Ersparnis zu betrachten - der potenzielle Kunde sieht also sofort, wann sich seine Kosten amortisieren.

4. Marketing funktioniert nur mit den richtigen Worten

Zu guter Letzt ist es fĂŒr das Marketing erfolgsentscheidend, die richtigen Worte zu finden, um den Mehrwert zu kommunizieren. Dabei sollten Werbetreibende es vermeiden, den sprichwörtlichen Elfenbeinturm aufzubauen, indem sie sich in technische Begrifflichkeiten verstricken. Da der potenzielle Kunde noch nichts ĂŒber das konkrete Angebot weiß, kann er mit komplexen Fachbegriffen hĂ€ufig nichts anfangen - er ignoriert also die entsprechenden Inhalte, anstatt selbst zu recherchieren.

Ebenso gilt es, Floskeln nach Möglichkeit zu vermeiden. "Made in Germany" oder vage Formulierungen wie "dynamische Wachstumslösungen" werden im Marketing inflationÀr gebraucht und liefern keine relevanten Informationen. Sie erzeugen daher keine Zugkraft. Vielmehr zÀhlt es, dem Rezipienten den Eindruck zu vermitteln, der Anbieter verstehe sein Problem und könne mit seinen Produkten und Leistungen helfen, dieses besser und effizienter zu lösen als bisher.

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