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Amazon-Strafe 2,25 Mio. Dollar: IdentitÀtsdiebstahl-Opfer systematisch blockiert

01.07.2026 - 06:15:25 | boerse-global.de

Amazon muss Rekordstrafe zahlen, weil es Opfer von IdentitÀtsdiebstahl systematisch blockierte. Der Vergleich mit der FTC beinhaltet umfassende Auflagen.

Amazon: 2,25 Mio. Dollar Strafe wegen Behinderung von IdentitÀtsdiebstahl-Opfern
Amazon-Strafe - Ein stilisiertes, unscharfes digitales VorhĂ€ngeschloss-Symbol ĂŒber der Nahaufnahme einer Hand, die ein Smartphone mit einer Benachrichtigung hĂ€lt. 01.07.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Der Vergleich mit der US-Verbraucherschutzbehörde FTC betrifft schwere VerstĂ¶ĂŸe gegen den Fair Credit Reporting Act (FCRA). Es ist die bislang höchste Strafe fĂŒr VerstĂ¶ĂŸe gegen Abschnitt 609(e) dieses Gesetzes.

Systematische Blockade betroffener Verbraucher

Die FTC warf Amazon vor, Opfer von IdentitĂ€tsdiebstahl systematisch behindert zu haben. Die Betroffenen bekamen keine Informationen ĂŒber betrĂŒgerische EinkĂ€ufe, die unter ihrem Namen getĂ€tigt wurden. Dabei sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, solche Unterlagen auf Anfrage herauszugeben.

Bis Anfang 2025 hatte Amazon keine schriftliche Richtlinie fĂŒr die Bearbeitung solcher Anfragen. Die fehlende Compliance-Struktur fĂŒhrte dazu, dass berechtigte InformationsansprĂŒche regelmĂ€ĂŸig abgewiesen wurden.

Auflagen und Nachbesserungen

Der Vergleich verpflichtet Amazon zu weitreichenden Maßnahmen. KĂŒnftig muss der Konzern Opfern von IdentitĂ€tsdiebstahl die geforderten Unterlagen kostenlos aushĂ€ndigen. Zudem muss Amazon rĂŒckwirkend alle Verbraucher kontaktieren, deren Anfragen seit April 2024 abgelehnt wurden.

So sollen Betroffene nachtrĂ€glich Zugang zu den Informationen erhalten, die sie fĂŒr die Bereinigung ihrer Kreditunterlagen und die Verfolgung des Missbrauchs brauchen.

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