Erdgasförderung, Nordsee

Erdgasförderung in der deutsch-niederlÀndischen Nordsee sichert nachhaltige Energieversorgung

19.07.2024 - 14:57:36

Amsterdam - Der Bau eines Unterseekabels zwischen der Gasförderplattform N05-A von ONE-Dyas und dem deutschen Windpark RIFFGAT in der Nordsee kann beginnen. Der NiedersĂ€chsiche Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz (NLWKN) hatte ONE-Dyas die Genehmigungen bereits im Jahr 2022 erteilt, doch wurden sie im vergangenen Monat aufgrund vonWidersprĂŒchen, die mehr als anderthalb Jahre spĂ€ter eingereicht wurden, automatisch ausgesetzt. Nun hat der NLWKN vorsorglich eine weitere Genehmigung erteilt und fĂŒr alle Genehmigungen die sofortige Vollziehbarkeit angeordnet.

ONE-Dyas bezeichnet die Entscheidungen des NLWKN als gute Nachricht fĂŒr die Versorgungssicherheit, die Wirtschaft und das Klima, da Deutschland und die Niederlande dank der Förderung aus dem Feld N05-A weniger Erdgas importieren mĂŒssen. Bis ein vollstĂ€ndiger Übergang zu erneuerbaren Energiequellen möglich ist, wird Erdgas aus der Nordsee die beste Wahl bleiben.

Der Beginn der Gasproduktion im Dezember 2024 ist ein wesentlicher Bestandteil der gemeinsamen ErklĂ€rung, die das Land Niedersachsen und ONE-Dyas im Jahr 2022 unterzeichnet haben. Im Sinne dieser ErklĂ€rung haben die niedersĂ€chsischen Behörden die Genehmigungen fĂŒr den Bau eines Unterseekabels zwischen der Förderplattform und dem Windpark erteilt. Diese Verbindung wird einen klimafreundlichen Betrieb der Gasproduktion sicherstellen.

Das Gasförderprojekt wurde in den letzten Jahren mehrfach rechtlich angefochten. Am 21. Juni 2024 erhielt ONE-Dyas vom Staatsrat, dem obersten Verwaltungsgericht der Niederlande, die Genehmigung, das Projekt fortzusetzen. Damit bestĂ€tigte der Staatsrat die von der niederlĂ€ndischen Regierung betonte Notwendigkeit, das Feld N05-A bis Dezember 2024 in Produktion zu bringen. Die Installationsarbeiten in der Nordsee werden Ende Juli beginnen. Damit das erste Gas im Dezember 2024 gefördert werden kann, mĂŒssen die Installationsarbeiten in diesem Sommer abgeschlossen werden.

Chris de Ruyter van Steveninck, CEO ONE-Dyas: "Wir waren immer zuversichtlich, dass wir die UnterstĂŒtzung der niedersĂ€chsischen Behörden erhalten wĂŒrden. In den vergangenen Monaten haben wir viele GesprĂ€che mit Interessengruppen in Deutschland und den Niederlanden gefĂŒhrt. Unser Ziel war es immer, die von uns unternommenen Schritte transparent und nachvollziehbar fĂŒr alle zu machen. Wir waren uns immer bewusst, dass die Genehmigungs antrĂ€ge von den deutschen und niederlĂ€ndischen Behörden sorgsam und intensiv geprĂŒft wurden, um den strengen, gesetzlichen Umweltanforderungen unserer beiden LĂ€nder an das Projekt Rechnung zu tragen. Die Entscheidung des NLWKN bedeutet, dass wir zĂŒgig mit den Vorbereitungen fortfahren können. In KĂŒrze wird die Förderplattform zur Installation an den Standort in der Nordsee geschleppt. Wie auch in der Vergangenheit werden wir unsere vielfĂ€ltigen Ansprechpartner darĂŒber informieren.

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