SAP-Chef Klein verdient mehr als 16 Millionen Euro
26.02.2026 - 14:52:03 | dpa.deInsbesondere die langfristig gute Entwicklung des Aktienkurses hat SAP-Chef Christian Klein erneut ein sattes Gehalt eingebracht. Er verdiente im vergangenen Jahr gut 16,2 Millionen Euro, wie aus dem VergĂŒtungsbericht von Europas gröĂtem Softwarekonzern hervorgeht. Rund 90 Prozent der Summe geht auf erfolgsabhĂ€ngige Boni zurĂŒck.
Im Vergleich zum Vorjahr fĂ€llt die VergĂŒtung des Top-Managers aber geringer aus: 2024 hatte Klein fast 19 Millionen Euro verdient - und war dadurch zum Spitzenverdiener unter den Dax-Vorstandschefs aufgestiegen. Bereits damals hatte vor allem der Anstieg des Aktienkurses den Wert der Anteile in die Höhe getrieben, die der Aufsichtsrat den Managern als langfristigen Bonus gewĂ€hrt. Zum Vergleich: 2023 hatte Klein noch rund 7,2 Millionen Euro erhalten.
Der 45-JĂ€hrige dĂŒrfte weiterhin zu den bestbezahlten Managern in Deutschland gehören. In diesem Jahr stehen noch einige VergĂŒtungsberichte der 40 gröĂten börsennotierten Unternehmen aus. Eine Rangliste wird es erst in den nĂ€chsten Wochen geben.
32,7 Millionen Euro fĂŒr gesamten Vorstand
Die VorstĂ€nde bei SAP werden nach einem komplexen System bezahlt: Im Wesentlichen setzen sich ihre BezĂŒge aus einer FestvergĂŒtung sowie kurz- und langfristigen Bonuszahlungen zusammen. Die Boni machen den gröĂten Teil des Gehalts aus und sind unter anderem vom Erreichen bestimmter Vorgaben abhĂ€ngig. Der gesamte Vorstand verdiente 2025 etwas weniger, nĂ€mlich gut 32,7 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es rund 34,6 Millionen Euro.
2025 stieg der Umsatz des Konzerns dank des starken Plus bei Cloudsoftware um acht Prozent auf 36,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich wuchs der Gewinn auf 7,5 Milliarden Euro - mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.Â
Dennoch litt die SAP-Aktie zuletzt unter der Sorge, dass das GeschÀftsmodell der Walldorfer durch KI zunehmend gefÀhrdet sein könnte. Seit seinem Hoch vor einem Jahr hat das Papier deutlich mehr als 40 Prozent an Wert verloren. Auf lÀngere Sicht ist die Entwicklung jedoch weiterhin positiv.
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