Hessen, Deutschland

Kamerahersteller Leica bekommt neuen Chef

15.03.2026 - 18:05:05 | dpa.de

Andreas Voll übernimmt ab April den Vorstandsvorsitz bei Leica. Was ihn als Nachfolger von Matthias Harsch auszeichnet und welche Erwartungen der Aufsichtsrat formuliert.

  • Mit der Verpflichtung von Andreas Voll setzt der Leica-Mehrheitseigentümer und Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Kaufmann auf eine Verjüngung im Vorstand. (Foto Archiv) - Foto: Andreas Arnold/dpa
    Mit der Verpflichtung von Andreas Voll setzt der Leica-Mehrheitseigentümer und Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Kaufmann auf eine Verjüngung im Vorstand. (Foto Archiv) - Foto: Andreas Arnold/dpa
  • Unter der Führung des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Matthias Harsch hatte Leica mehrere Umsatzrekorde in Folge erzielt. (Foto Archiv) - Foto: Andreas Arnold/dpa
    Unter der Führung des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Matthias Harsch hatte Leica mehrere Umsatzrekorde in Folge erzielt. (Foto Archiv) - Foto: Andreas Arnold/dpa
  • Erst Ende Februar hatten der Leica-Mehrheitseigentümer und Aufscihtsratsvorsitzende Andreas Kaufmann und der scheidende Vorstandschef Matthias Harsch das neue Leitzphone zur Mobilfunk-Messe in Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. (Foto Archiv) - Foto: Wolf von Dewitz/dpa
    Erst Ende Februar hatten der Leica-Mehrheitseigentümer und Aufscihtsratsvorsitzende Andreas Kaufmann und der scheidende Vorstandschef Matthias Harsch das neue Leitzphone zur Mobilfunk-Messe in Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. (Foto Archiv) - Foto: Wolf von Dewitz/dpa
  • Andreas Voll wird neuer Vorstandschef bei Leica - Foto: Leica Camera Ag/dpa
    Andreas Voll wird neuer Vorstandschef bei Leica - Foto: Leica Camera Ag/dpa
Mit der Verpflichtung von Andreas Voll setzt der Leica-Mehrheitseigentümer und Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Kaufmann auf eine Verjüngung im Vorstand. (Foto Archiv) - Foto: Andreas Arnold/dpa Unter der Führung des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Matthias Harsch hatte Leica mehrere Umsatzrekorde in Folge erzielt. (Foto Archiv) - Foto: Andreas Arnold/dpa Erst Ende Februar hatten der Leica-Mehrheitseigentümer und Aufscihtsratsvorsitzende Andreas Kaufmann und der scheidende Vorstandschef Matthias Harsch das neue Leitzphone zur Mobilfunk-Messe in Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. (Foto Archiv) - Foto: Wolf von Dewitz/dpa Andreas Voll wird neuer Vorstandschef bei Leica - Foto: Leica Camera Ag/dpa

Der 44-jährige Andreas Voll wird neuer Vorstandsvorsitzender des Kameraherstellers Leica. Mit Wirkung zum 1. April folgt der Manager auf Matthias Harsch, der das Unternehmen seit 2017 geführt hat und dessen Vertrag Ende März ausläuft. Der Leica-Mehrheitseigentümer und Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Kaufmann würdigte die Verdienste von Harsch. Unter seiner Leitung habe Leica die Position als Premiummarke im Bereich Fotografie und Optik weiter ausgebaut und neue Geschäftsfelder erschlossen.

Der künftige Vorstandschef Voll sei eine Führungspersönlichkeit mit umfassender internationaler Managementerfahrung sowie ausgewiesener Expertise in den Bereichen Premium-Technologie, Markenführung und strategische Unternehmensentwicklung, sagte Kaufmann der Deutschen Presse-Agentur. 

Harsch lieferte Rekordumsätze

Unter Harschs Führung hatte Leica mehrere Umsatzrekorde in Folge erzielt. Zuletzt legten die Erlöse der Leica Camera AG im vergangenen Geschäftsjahr (31. März) 2024/25 um 7,6 Prozent auf den Höchstwert von 596 Millionen Euro zu. Das Unternehmen mit Sitz im mittelhessischen Wetzlar hat rund 2.300 Beschäftigte weltweit.  

Das Unternehmen hatte zuletzt etwa vom Revival der Kompaktkameras mit einem Trend hin zu hochwertigen Geräten profitiert. Ende Februar hatte der 60-jährige Harsch am Rande der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona die Neuauflage des Leitzphone präsentiert, die weltweit vermarktet wird. 

Zuletzt Verkaufsspekulationen um Leica 

Kaufmann ist mit 55 Prozent Mehrheitseigentümer des Kameraherstellers. Die restlichen 45 Prozent hält der Finanzinvestor Blackstone. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, wonach Kaufmann und Blackstone den Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung prüfen sollen. 

«Zurzeit sind Gerüchte am Markt, die wir nicht kommentieren», sagte Kaufmann dazu. Er verwies zugleich darauf, dass alle Familienmitglieder bei Leica oder Tochterfirmen arbeiteten. «Das heißt, wir sind kräftig engagiert und planen das auch so für die weitere Zukunft.»

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