ArbeitgeberverbĂ€nde fordern neue Art der PraxisgebĂŒhr
20.08.2025 - 10:27:30"Wir Arbeitgeber wollen, dass die KrankenversicherungsbeitrĂ€ge endlich stabil werden. Das bedeutet aber, wir brauchen auch geringere Ausgaben. So kann eine KontaktgebĂŒhr eine stĂ€rkere Patientensteuerung herbeifĂŒhren", sagte er im "Berlin Playbook"-Podcast von "Politico". Die Arbeitgeber zahlen wie die Versicherten die KrankenkassenbeitrĂ€ge mit.
Man brauche keine unnĂŒtzen Arztbesuche, sondern solche, die Kranken helfen, gesund zu werden. Anders als bei der ehemaligen PraxisgebĂŒhr, bei der von 2004 bis 2012 beim ersten Arztbesuch im Quartal zehn Euro fĂ€llig wurden, wĂŒrde die KontaktgebĂŒhr bei jedem Besuch anfallen, hieĂ es im Podcast. "Mir geht es nicht primĂ€r um die Einnahmen, sondern darum, Ărzte-Hopping zu begrenzen", wird Kampeter zitiert.
Der Sozialstaat sei in den vergangenen Jahren deutlich stĂ€rker gewachsen als die wirtschaftliche LeistungsfĂ€higkeit des Landes, warnt der BDA-GeschĂ€ftsfĂŒhrer: "Der Sozialstaat ist quasi insolvent."
Der Bundesrechnungshof hatte zuletzt in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags vorausgesagt, dass nach einem Rekordwachstum bei den Ausgaben im vergangenen Jahr auch kĂŒnftig die Einnahmen der Krankenkassen durchgĂ€ngig unter den Ausgaben bleiben wĂŒrden. Das jĂ€hrliche Milliardendefizit hĂ€tte "einen Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes von 0,3 Beitragssatzpunkten pro Jahr" zur Folge.

