Greenpeace, Kontrolle

Greenpeace drÀngt auf stÀrkere Kontrolle von Billigimporten

21.05.2025 - 16:19:35 | dts-nachrichtenagentur.de

AnlĂ€sslich der PlĂ€ne der EU-Kommission, eine Pauschalabgabe von bis zu zwei Euro pro Paket auf Direktlieferungen aus Nicht-EU-LĂ€ndern einzufĂŒhren, fordert die Umweltschutzorganisation Greenpeace zusĂ€tzlich stĂ€rkere Importkontrollen.

Greenpeace (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Greenpeace (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Um Verbraucher und die Umwelt "effektiv vor giftigen und gefĂ€hrlichen Produkten zu schĂŒtzen", brauche es "mehr als eine Paketabgabe", sagte Moritz JĂ€ger-Roschko, Greenpeace-Experte fĂŒr Plastik und Kreislaufwirtschaft, am Mittwoch. Die EU solle die Importkontrollen massiv ausbauen, forderte er. "Nur so kann sie sicherstellen, dass geltende Chemikalien-Richtlinien und Sicherheitsstandards erfĂŒllt werden. ZusĂ€tzlich mĂŒssen die Plattformen in die Verantwortung fĂŒr ihre Produkte genommen werden", sagte JĂ€ger-Roschko.

"Die EU muss Mechanismen entwickeln, die es erlauben, diese bei wiederholten RechtsverstĂ¶ĂŸen zeitweise zu sperren." Billig-Plattformen machten ihr GeschĂ€ft damit, Ressourcen zu verschwenden, kritisiert Greenpeace. "Sie bewerben Produkte aggressiv und drĂŒcken sie zu Dumpingpreisen in den europĂ€ischen Markt. Um den zerstörerischen Kreislauf aus Überkonsum und Wegwerfware zu durchbrechen, braucht es ein klares Werbeverbot fĂŒr Fast Fashion und Fast Consumption", so JĂ€ger-Roschko.

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