Ascot, Mining

Ascot Mining – Cashflow ist Trumpf

Veröffentlicht: 15.12.2008 um 09:31 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

EMFIS.COM - London, 15.12.2008 - Nach dem Zwischenhoch des US-Dollars kehrt nun die Realität an den Markt zurück und der Dollar neigt wieder zur Schwäche. Die US-Bank Citigroup prognostizierte vor rund drei Wochen für das kommende Jahr einen Anstieg des Goldpreises auf über 2.000 USD pro Unze, da die Zentralbanken das weltweite Geldsystem mit Liquidität fluten. Selbst wenn es nicht soweit kommen sollte, erscheint eine Bandbreite des gelben Edelmetalls von 800-1.000 USD in den nächsten Jahren mehr als realistisch. Auch vor dem Hintergrund der Einführung der Abschlagssteuer in 2009 sollten deutsche Anleger noch in diesem Jahr in Goldaktien investieren. Kürzlich berichteten wir Ihnen von den goldenen Zukunftsaussichten des politisch sehr stabilen Landes Costa Rica. Nun haben wir die Gelegenheit genutzt, uns mit dem Vorstand der britischen Rohstoffgesellschaft Ascot Mining PLC (ISIN: GB00B2QH7M99) im Rahmen eines One-on-One Treffens zu unterhalten. Innerhalb von nicht einmal zweieinhalb Jahren ist es dem Management von Ascot gelungen, 100 Prozent an drei Goldminen im Costa Rica Goldgürtel (El Recio, Chassoul und Tres Hermanos) sowie zwei Verarbeitungsanlagen zu erwerben, die allesamt vollumfänglich genehmigt sind. Damit unterscheidet sich Ascot signifikant von der breiten Masse der Explorationsunternehmen, die sich am Markt tummeln. Diese Unternehmen müssen erst einmal Rohstoffvorkommen finden und dann im Laufe von mehreren Jahren eine Reihe von behördlichen Genehmigungen erwirken, ehe dann irgendwann die Produktion gestartet werden kann. Das kostet Millionen und dauert Jahre. Ascot weiß hingegen, dass bei den ehemals produzierenden Minen hochgradiges Gold liegt, kann auf bestehende Infrastruktur aufsetzen und hat bereits alle Genehmigungen, um die Produktion zügig zu starten. Die Strategie des Unternehmens ist es, weit vorangeschrittene Projekte zu entwickeln, um schnellstmöglich Cashflow zu generieren. Als Ziel hat sich das Management eine jährliche Goldproduktion von 100.000 Unzen innerhalb von 4-5 Jahren gesetzt. Diese soll in einer Reihe von kleinen Minen gefördert werden. Bereits im ersten Quartal 2009 soll die kommerzielle Produktion bei der Chassoul Mine starten, von der kürzlich beeindruckende und von einem unabhängigen Labor bestätigte Ergebnisse von bis zu 3,4 Unzen Gold pro Tonne vermeldet wurden. Die Produktionskosten dürften recht niedrig sein und werden auf 370 USD pro Unze geschätzt. Das erste Gold wurde bereits im September 2007 zu Testzwecken gefördert. David Jackson, Vorstandsvorsitzender von Ascot Mining, erläuterte uns im persönlichen Gespräch, dass er sich bewusst gegen ein Listing in Kanada entschieden hat, um sich von der breiten Masse der Explorationsgesellschaften abzusetzen. Bei der Chassoul Mine geht er von einer anfänglichen Produktion von gut 30 Unzen Gold pro Tag aus, die dann sukzessive auf 50.000 Unzen p.a. innerhalb von drei Jahren hochgefahren werden soll. Bei der El Recio Mine wurde neben tiefer liegendem Gold auch ein oberflächennahes Vorkommen von rund 22.000 Unzen (noch nicht NI-43-101) nachgewiesen und zudem gibt es einen detaillierten Abbauplan vom Big Player Cominco. Dieses Projekt hat sich als Glücksgriff für Ascot Mining herausgestellt, da erst seit Juni 2008 oberflächennahe Vorkommen in Costa Rica ausgebeutet werden dürfen. Allein dieses zusätzliche Vorkommen hat aktuell einen Marktwert von rund 18 Mio. USD. Ascot Mining hat ein Management-Team von alten Hasen versammelt, die eine Reihe von Bergbauprojekten erfolgreich in Produktion gebracht haben. Zudem verfügen sie über ein exzellentes Kontaktnetzwerk und das nötige Fachwissen in Bezug auf Verarbeitungsanlagen sowie Metallurgie. Hinter den Kulissen wird fleißig an der Akquisition von neuen Projekten gearbeitet. Dies bestätigt uns David Jackson. Unter anderem läuft momentan die Due Dilligence Prüfung bei einem Eisenerz-Projekt in Mexiko, das mit wenig Kapitaleinsatz schnell in Produktion gebracht werden kann (Q2/Q3/2009). Selbst bei den aktuellen Eisenerz-Preisen soll die Produktion profitabel sein. Dank seiner guten Kontakte nach Japan dürfte sich zudem zeitnah ein großer Industriekonzern finden lassen, der sich diese Produktion sicher möchte. Weitere Projekte in Peru und Kanada befinden sich ebenfalls in der Prüfung. David Jackson betonte noch einmal, dass man Aktionärsmehrwert schaffen möchte, indem man die Wartezeit im Explorationsgeschäft eliminiert und weit fortgeschrittene Projekte schnell in Produktion bringt. Nachdem das Management von Ascot operativ eine Menge erreicht hat, will man sich jetzt darauf konzentrieren, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu steigern. Dies scheint der einzige Grund für die eklatante Unterbewertung der Aktie zu sein. Als ersten Schritt verpflichtete das Unternehmen per 15.12.2008 die ICF Kursmakler AG als Designated Sponsor für die elektronische Handelsplattform XETRA. Damit wird es endlich einen Markt geben, wo man die Aktie zu fairen Konditionen erwerben und handeln kann. Durch die kontinuierliche Einhaltung eines Quotierungsvolumens (Mindesthandelsvolumen) wird die ständige Handelbarkeit garantiert. Deutsche Investoren waren bisher auf Frankfurt angewiesen, wo erhebliche Kursaufschläge zum britischen Heimatmarkt bezahlt werden mussten. Darüber hinaus wird ICF Ascot Mining die Türen zu institutionellen Smallcap-Investoren öffnen, was wiederum zu einer steigenden Nachfrage führen sollte. David Jackson verriet uns auch noch eine weitere Neuigkeit: In den USA steht die Auflegung eines so genannten ADR-Programms für Ascot Mining kurz vor dem Abschluss. ADR bedeutet American Depository Receipt und ist ein von einer amerikanischen Bank ausgestelltes Zertifikat, das einer bestimmten Anzahl von Anteilen an ausländischen Aktien entspricht, die an einer US-Börse gehandelt werden. In diesem Fall wird voraussichtlich ein ADR-Anteil an Ascot Mining 20 Stammaktien von Ascot Mining entsprechen. ADRs lauten auf US-Dollar und der zugrunde liegende Basistitel wird von einem amerikanischen Finanzinstitut im Ausland verwahrt. Partner von Ascot Mining ist dabei The Bank of New York Mellon. FAZIT: Es existiert eine unabhängige Unternehmensbewertung eines weltweit anerkannten Geologens zu den Projekten von Ascot Mining basierend auf einem Goldpreis von 800 USD pro Unze. Im Mai 2008 ergab diese Untersuchung von James A. Turner – der bei einer Vielzahl von Projekten für Big Player, wie Newmont, Noranda und Cominco gearbeitet hat – einen Wert von 47,7 Mio. Euro bis zu 67,1 Mio. Euro (auf Basis eines Umrechnungskurses EUR/USD von 1,34). Bei 26,8 Mio. ausstehenden Aktien ergibt dies einen fairen Wert von 1,78 Euro und 2,50 Euro je Ascot Mining Aktie. Bitte bedenken Sie, dass die positive El Recio Überraschung in dieser Bewertung noch nicht enthalten ist! Der Börsenwert von Ascot Mining PLC (ISIN: GB00B2QH7M99) liegt bei 9 Mio. Euro. Dies erscheint uns angesichts der unabhängigen Unternehmensbewertung sowie den Zukunftsaussichten für Gold extrem günstig. Eine Reihe von Katalysatoren dürften sich in den kommenden Wochen und Monaten positiv auf den Aktienkurs auswirken: XETRA-Betreuung, ADR-Programm, Produktionsaufnahme und neue Akquisitionen.

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