Deutschland, Automobilindustrie

Dieselpreis springt im Wochenvergleich um fast 12 Cent

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 10:53 Uhr, dpa.de

Auch Benzin hat sich krĂ€ftig verteuert. Treiber dĂŒrften die stĂ€rkeren Spannungen zwischen Iran und USA sein. Und auch am Mittwoch geht es weiter nach oben.

Tanken ist wieder deutlich teurer geworden. Vor allem der Dieselpreis hat angezogen. (Archivbild) - Bild: Marcus Brandt/dpa
Tanken ist wieder deutlich teurer geworden. Vor allem der Dieselpreis hat angezogen. (Archivbild) - Bild: Marcus Brandt/dpa

Tanken wird immer teurer. Vor allem Diesel hat sich auf Wochensicht massiv verteuert, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstags kostete ein Liter des Kraftstoffs 2,07 Euro. Das waren 11,7 Cent mehr als noch am Dienstag vor einer Woche. Auch Superbenzin legte deutlich zu: Ein Liter der Sorte E10 kostete 2,083 Euro und damit 5,9 Cent mehr als eine Woche zuvor. 

Und der steile Anstieg setzte sich am Mittwoch fort: Am Vormittag um 10.00 Uhr war Diesel um 7 Cent teurer als zur selben Zeit am Dienstag. E10 verteuerte sich um 3,9 Cent. Der ADAC bewertet die aktuellen Spritpreise als zu hoch. 

Diesel und Super fast gleichauf

Aktuell verschwindet auch der Preisabstand zwischen Diesel und E10 zusehends. Im langjÀhrigen Schnitt ist Diesel deutlich mehr als 10 Cent billiger, weil der Kraftstoff niedriger besteuert wird. Am Dienstag waren es im Tagesdurchschnitt nur noch 1,3 Cent, in der Momentaufnahme vom Mittwochvormittag war Diesel sogar wieder etwas teurer als E10. Der ADAC geht davon aus, dass dies bald auch im Tagesdurchschnitt der Fall sein wird.

Diesel gilt beim Preis als deutlich krisenanfÀlliger. WÀhrend der Hochphase des Iran-Kriegs war der Kraftstoff zwischenzeitlich mehr als 25 Cent teurer als E10. 

Ein wichtiger Treiber fĂŒr den aktuellen Anstieg der Preise dĂŒrften die verschĂ€rften Spannungen zwischen den USA und dem Iran rund um die fĂŒr den Ölhandel wichtige Straße von Hormus sein. Auch der Ölpreis hat in den letzten Tagen deutlich angezogen.

de | wirtschaft | 69772197 |

Weitere Meldungen

Absatzkrise der Autobauer - nicht nur VW und Co. verlieren. Am stĂ€rksten leidet dabei ein Hersteller, der gerade erst rasant aufgestiegen war. Deutsche Autobauer verlieren beim Absatz, doch auch andere große Hersteller kĂ€mpfen mit RĂŒckgĂ€ngen. (Wirtschaft, 15.07.2026 - 11:00) weiterlesen...

Droht VW die «Detroitisierung»? Experten warnen vor Folgen. Doch die Sorge vor Dominoeffekten fĂŒr die gesamte Wirtschaft bleibt bestehen. Warum der Name einer US-Stadt kursiert. Experten erwarten bei VW weniger Stellenabbau als befĂŒrchtet. (Wirtschaft, 14.07.2026 - 14:18) weiterlesen...

Schlechte Noten fĂŒr RastplĂ€tze - vor allem wegen Toiletten. Fast jeder zweite unbewirtschaftete Rastplatz fĂ€llt bei einer aktuellen Stichprobe des ADAC durch. Wer auf der Fahrt in den Urlaub eine Toilette braucht, hat oft Unerfreuliches vor sich. (Unterhaltung, 14.07.2026 - 04:00) weiterlesen...

VW-Chef nennt erstmals eine Zahl: Bis zu 50.000 Jobs bedroht. Nun macht er erstmals klar, wie viele Jobs bedroht sind. Volkswagen-Chef Blume hat sich lange nicht zum geplanten Stellenabbau bei dem Autoriesen geĂ€ußert. (Politik, 13.07.2026 - 12:51) weiterlesen...

VW-Chef nennt erstmals Zahl: Bis zu 50.000 Jobs bedroht. Nun macht Konzernchef Blume erstmals klar, wie viele Jobs bedroht sind. Wie deutlich fÀllt der Personalabbau beim Autoriesen Volkswagen aus? Das war lange ungewiss. (Wirtschaft, 13.07.2026 - 11:53) weiterlesen...

Wie Ungarn zur Werkbank der deutschen Autobauer wird. Auch VW und BMW fertigen in dem Land. Mercedes investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kecskemet – und macht die ungarische Provinz zur Auto-Hochburg. (Wirtschaft, 13.07.2026 - 04:00) weiterlesen...