Schlechte GeschÀfte im Gastgewerbe in Deutschland
20.05.2025 - 09:47:47Nominal lagen die UmsĂ€tze von Januar bis einschlieĂlich MĂ€rz gerade einmal um 0,3 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Bereinigt um Preiserhöhungen (real) stand Ende MĂ€rz ein Minus von 3,4 Prozent in den BĂŒchern.
Von Februar auf MÀrz des laufenden Jahres sanken die Erlöse nach Angaben der Wiesbadener Statistiker kalender- und saisonbereinigt sowohl real als auch nominal um 1,3 Prozent. Etwas besser als in der Gastronomie und bei Hotels und Pensionen lief es bei Caterern - zumindest in nominaler Betrachtung.
Geplante Mehrwertsteuersenkung soll Branche helfen
Das Gesamtjahr 2024 hatte das Gastgewerbe in Deutschland mit einem realen Umsatzminus abgeschlossen. Weil Preise fĂŒr GetrĂ€nke, Speisen oder Ăbernachtungen erhöht wurden, gelang es der Branche jedoch, ihre nominalen UmsĂ€tze im Vergleich zum Vorjahr leicht zu steigern.
WĂ€hrend der Corona-Pandemie hatte die damalige Bundesregierung das Gastgewerbe zeitweise mit einem ermĂ€Ăigten Mehrwertsteuersatz unterstĂŒtzt. Die inzwischen regierende schwarz-rote Koalition will die Umsatzsteuer fĂŒr Speisen in der Gastronomie zum 1. Januar 2026 dauerhaft von 19 auf 7 Prozent senken. Ob in der Folge automatisch die Preise auf den Speisekarten herabgesetzt werden, ist allerdings fraglich.

