DĂŒrre im sĂŒdlichen Afrika: Namibia erklĂ€rt Ausnahmezustand
27.05.2024 - 17:03:58 | dpa.deAusbleibende RegenfĂ€lle hĂ€tten zu einer landesweiten DĂŒrrekatastrophe gefĂŒhrt, teilte Mbumba in einem von ihm unterzeichneten Amtsblatt mit. Namibia schlieĂt sich damit zahlreichen anderen LĂ€ndern im sĂŒdlichen Afrika an, die in den vergangenen Wochen aufgrund des KlimaphĂ€nomens El Niño Katastrophen oder AusnahmezustĂ€nde erklĂ€rt haben. Dazu gehören Simbabwe sowie Sambia und Malawi.
Auch Mosambik, Botsuana und Angola leiden unter einer ungewöhnlich langen Trockenperiode, die auf El Niño zurĂŒckzufĂŒhren ist - ein in unregelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden auftretendes WetterphĂ€nomen im Ă€quatorialen Pazifik. El Niño gehört nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) zu den fĂŒnf stĂ€rksten, die ĂŒber mehrere Jahrzehnte verzeichnet wurden.
Die Region erlebte nach Angaben des WelternĂ€hrungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) den "trockensten Februar seit 40 Jahren". Knapp fĂŒnf Millionen Menschen sind in den am schlimmsten betroffenen LĂ€ndern laut WFP auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Die Lebensgrundlage von etwa 70 Prozent der Bevölkerung im sĂŒdlichen Afrika ist demnach die Landwirtschaft. Auf der sĂŒdlichen Erdhalbkugel ist jetzt Herbst.
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