Aufholbedarf: Nur etwa die HÀlfte der deutschen Unternehmen fördert die KI-Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden
13.03.2024 - 10:00:32 | presseportal.de
Auch hierzulande wissen FĂŒhrungskrĂ€fte: Mitarbeitende brauchen kĂŒnftig neue Kompetenzen, damit sie KI effektiv und gewinnbringend nutzen können. Trotzdem bemĂŒhen sich gerade einmal 52 Prozent von ihnen darum, ihre Belegschaft in diesem Bereich weiterzubilden und auf die Arbeit mit KI-Technologien vorzubereiten. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung(1) von LinkedIn. Gleichzeitig erwarten 67 Prozent der deutschen HR-Entscheider(2), dass sich die bereits bestehenden KompetenzlĂŒcken in den kommenden fĂŒnf Jahren merkbar ausweiten werden. Und das, obwohl Mitarbeitende durchaus daran interessiert sind, ihre KI-Kenntnisse zu verbessern - fast 9 von 10 (86 Prozent) geben an, dass sie sich darauf freuen, KI in ihrer Arbeit einzusetzen, und 78 Prozent glauben, dass dies ihre berufliche Entwicklung unterstĂŒtzen wird.
Weiterbildung stÀrkt Mitarbeiterbindung und interne MobilitÀt
Angesichts des FachkrĂ€ftemangels erlangen WeiterbildungsmaĂnahmen eine zunehmend wichtige Rolle, da sie nicht nur dazu beitragen, potenzielle KompetenzlĂŒcken zu schlieĂen, sondern auch die Mitarbeiterbindung stĂ€rken. In der DACH-Region machen sich derzeit 90 Prozent(3) der Unternehmen Sorgen ĂŒber mögliche AbgĂ€nge von Mitarbeitern, wobei fast die HĂ€lfte der deutschen HR-Entscheider (48 Prozent) davon ausgeht, dass die Fluktuationsrate noch in diesem Jahr erheblich steigen wird. Wenn Talente das eigene Unternehmen verlassen, dann gehen nicht nur wertvolle Teammitglieder, sondern mit ihnen auch ihr Wissen und ihre FĂ€higkeiten.
Eines der effektivsten Mittel, um Talente im Unternehmen zu halten, ist die interne MobilitĂ€t - also die Möglichkeit, intern in neue Rollen und Funktionen zu wechseln. Gleichzeitig stellt sie fĂŒr viele Entscheider eine Herausforderung dar. Die drei gröĂten HĂŒrden: der Mangel an passenden Trainings zugunsten der individuellen Karriere (26 Prozent), Mitarbeitende, die die internen Möglichkeiten nicht kennen (26 Prozent) sowie Intransparenz bezĂŒglich der intern verfĂŒgbaren FĂ€higkeiten (24 Prozent).
Barbara Wittmann, Country Managerin LinkedIn DACH sagt:
"In einer sich stark wandelnden Arbeitswelt ist es fĂŒr Unternehmen enorm wichtig, in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter:innen zu investieren und eine Kultur des kontinuierlichen Lernens zu schaffen, insbesondere um die Potenziale der KĂŒnstlichen Intelligenz zu nutzen und dadurch langfristig erfolgreich sowie wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben. Kontinuierliche Weiterbildung, sowohl von Hard- als auch von Soft Skills, trĂ€gt nicht nur zur Steigerung der AgilitĂ€t von Teams bei, sondern erleichtert damit auch den Ăbergang zu neuen Karrieremöglichkeiten innerhalb des Unternehmens, was letztlich die Bindung der Mitarbeiter:innen fördert. Unternehmen, die dies erreichen, profitieren davon, dass sie zum richtigen Zeitpunkt Mitarbeiter:innen mit den passenden FĂ€higkeiten auf den richtigen Positionen haben."
Anandi Shankar, Global Head of Learning bei Unilever, sagt: "Die Arbeitswelt entwickelt sich dank Gen AI kontinuierlich und immer schneller weiter. Das bedeutet, dass sich die FĂ€higkeiten, die Menschen fĂŒr Jobs benötigen, ĂŒber das hinaus verĂ€ndern, was traditionelle Lernmethoden bieten können. Bei Unilever glauben wir an Mitarbeitende, die neugierig bleiben und sich weiterentwickeln, um fit fĂŒr die Zukunft der Arbeit zu sein. Wir fördern dies, indem wir den Zugang zum Lernen demokratisieren und unsere Mitarbeiter:innen ermutigen, ihre eigenen beruflichen Abenteuer zu gestalten. Dies beginnt mit der Erstellung personalisierter, zukunftsfĂ€higer EntwicklungsplĂ€ne, um ihre Leistung zu steigern, ihre Erfahrung zu vertiefen und sie in FĂ€higkeiten und FĂŒhrungsverhalten zu schulen, die Unilever braucht, um weiterhin erfolgreich zu sein."
LinkedIn unterstĂŒtzt Unternehmen auf vielfĂ€ltige Art und Weise dabei, die FĂ€higkeiten ihrer Teams auszubauen - unter anderem:
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Methodik
(1) Beim Executive Confidence Index (ECI) von LinkedIn handelt es sich um eine vierteljĂ€hrliche Online-Umfrage unter etwa 5.000 zufĂ€llig ausgewĂ€hlten LinkedIn Mitgliedern (VP-Level und höher), die sich freiwillig fĂŒr Forschungszwecke eingeschrieben haben. Davon stammen 329 Teilnehmer aus Deutschland. Die aktuellste Erhebung fand zwischen dem 4. und 18. Dezember 2023 statt. Datenschutz-konform analysieren wir die aggregierten, anonymisierten Daten. Die Daten werden nach SenioritĂ€t und Branche gewichtet, um eine akkurate ReprĂ€sentation der FĂŒhrungskrĂ€fte auf unserer Plattform zu gewĂ€hrleisten.
(2) Die Umfrage unter 2.005 HR-Entscheidern (18 bis 77 Jahren) wurde vom 15. Dezember 2023 bis 4. Januar 2024 von Censuswide in Deutschland, Frankreich, Italien, dem Vereinigten Königreich, Spanien, den Niederlanden und Schweden durchgefĂŒhrt. Censuswide unterstĂŒtzt und beschĂ€ftigt Mitglieder der Market Research Society und befolgt den Verhaltenskodex der MRS, der auf den ESOMAR-GrundsĂ€tzen basiert.
(3) LinkedIn Workplace Learning Report 2024
Aus GrĂŒnden der besseren Lesbarkeit verzichten wir auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und mĂ€nnlicher Sprachformen, einzig in Zitaten nutzen wir beide Formen.
Ăber LinkedIn
Mit ĂŒber einer Milliarde Mitgliedern weltweit und ĂŒber 22 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum ist LinkedIn das gröĂte digitale Netzwerk fĂŒr beruflichen Austausch, Information, Inspiration, Weiterentwicklung und Jobs. Wir vernetzen berufstĂ€tige Menschen und helfen ihnen dabei, im Beruf erfolgreich und zufrieden zu sein. In der LinkedIn Community teilen unsere Mitglieder ihre BeitrĂ€ge in einem professionellen Rahmen und unterstĂŒtzen sich gegenseitig. Die Mitgliedschaft ist dabei fĂŒr sie in groĂem Umfang kostenlos. In Deutschland beschĂ€ftigen wir mittlerweile ĂŒber 240 Mitarbeiter auf die Standorte MĂŒnchen und Berlin verteilt. Unseren Kunden aus den Bereichen Recruitment, Marketing, Sales und Learning bieten wir umfassende Möglichkeiten, Mitarbeiter und potenzielle Mitarbeiter sowie weitere geschĂ€ftliche Zielgruppen zu erreichen, fĂŒr sich zu begeistern und zu entwickeln. Mit dem LinkedIn Economic Graph zeichnen wir die erste digitale Abbildung des weltweiten Arbeitsmarktes. Datenbasiert visualisieren wir gegenwĂ€rtige Trends in Echtzeit und laden Vertreter aus Politik, Wirtschaft und NGOs zur Diskussion darĂŒber ein, wie wir als Gesellschaft auf die VerĂ€nderungen unserer Zeit reagieren können.
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