Augustiner-Brauerei: 7,7 Millionen Euro für zwei Münchner Mietshäuser
Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 11:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Münchner Traditionsbrauerei Augustiner-Bräu Wagner KG übernimmt zwei Mietshäuser des katholischen Wohlfahrtsverbands Caritas im Stadtteil Westend. Wie aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 20. September 2026 hervorgeht, hat das Unternehmen den Erwerb der beiden Immobilien in der Schrenkstraße 3 und 9 für einen Gesamtpreis von 7,7 Millionen Euro bestätigt.
Die beiden Gebäude umfassen zusammen elf Wohnungen. Den Angaben des Grundbuchamts zufolge entfallen 3,5 Millionen Euro der Kaufsumme auf das Anwesen in der Schrenkstraße 3, während der Kaufpreis für das Gebäude in der Schrenkstraße 9 bei 4,2 Millionen Euro liegt. Die Brauerei wird zum 1. Oktober 2026 offiziell die Vermieterrolle für die Mieterinnen und Mieter beider Häuser übernehmen.
Zusicherung von bezahlbarem Wohnraum
Für die derzeitigen Bewohner der Häuser im Westend zeichnet sich durch den Eigentümerwechsel Kontinuität ab. Die Augustiner-Bräu Wagner KG sicherte den Fortbestand langfristiger Mietverhältnisse sowie den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum zu. Das Engagement von Brauereien auf dem Münchner Wohnungsmarkt ist kein Novum, gewinnt angesichts der anhaltenden Anspannung bei Wohnimmobilien in der bayerischen Landeshauptstadt jedoch besondere Bedeutung.
Der Verkauf zweier Westend-Mietshäuser für 7,7 Millionen Euro zeigt, wie sich Kaufpreise in München auf einzelne Objekte verteilen und welche Zusicherungen Käufer gegenüber Bestandsmietern geben. Wer selbst ein Mietshaus prüfen will, findet in diesem kostenlosen Leitfaden die wichtigsten Schritte von der Grundbuchprüfung bis zur Mietvertrags-Übernahme. Kostenlosen Immobilien-Leitfaden anfordern
Der Verkauf der Mietshäuser reiht sich in eine Serie von Immobilientransaktionen des Caritasverbands ein. Bereits im Sommer veräußerte die Caritas das ehemalige Jugendwohnheim in der Zieblandstraße in der Münchner Maxvorstadt. Diese Liegenschaft ging für einen Betrag von 12,5 Millionen Euro an eine Investorengruppe, die an dem Standort ein Studierendenwohnheim plant.
