ElektromobilitÀt, MobilitÀt

Ayvens Mobility Guide 2026: Deutschland unter den ausgebauten E-Auto-MĂ€rkten - Ladeinfrastruktur bleibt Herausforderung

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 07:24 Uhr, presseportal.de

Hamburg - Ayvens, einer der fĂŒhrenden Anbieter fĂŒr herstellerunabhĂ€ngige und nachhaltige MobilitĂ€tsdienstleistungen, hat den neuen Mobility Guide 2026 veröffentlicht. Mit einem E-Auto-Reifegrad von 61/100 kommt Deutschland auf den 12. Platz unter den am stĂ€rksten ausgebauten MĂ€rkten Europas. Der Leitfaden von Ayvens bietet nicht nur Fuhrparkmanagern einen umfassenden Überblick ĂŒber die Entwicklung der E-MobilitĂ€t.

Ayvens Mobility Guide 2026: Deutschland unter den ausgebauten E-Auto-MĂ€rkten - Ladeinfrastruktur bleibt Herausforderung - Bild: presseportal.de
Ayvens Mobility Guide 2026: Deutschland unter den ausgebauten E-Auto-MĂ€rkten - Ladeinfrastruktur bleibt Herausforderung - Bild: presseportal.de

Batterieelektrische Fahrzeuge sind in Deutschland bereits etwas wirtschaftlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (0,35 EUR/km gegenĂŒber 0,36 EUR/km), was ihre WettbewerbsfĂ€higkeit im Fuhrparkeinsatz unterstreicht. Gleichzeitig treiben steuerliche Vorteile, wie die weiterhin attraktive Dienstwagenbesteuerung fĂŒr Elektrofahrzeuge sowie neue Kaufanreize fĂŒr Privatkunden die Elektrifizierung voran. Verbesserungsbedarf besteht weiterhin bei der Ladeinfrastruktur und deren VerfĂŒgbarkeit, die im europĂ€ischen Vergleich noch unter dem Niveau fĂŒhrender MĂ€rkte liegt.

Martin Kössler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Ayvens: "Die VerfĂŒgbarkeit von E-Autos ist nicht mehr das Problem - die Umsetzung ist es. FĂŒr Unternehmen entscheidet sich die Umstellung auf E-MobilitĂ€t heute durch drei Faktoren: Gesamtbetriebskosten, Steuern und Ladeinfrastruktur. Wer diese sauber steuert, kann E-MobilitĂ€t im Fuhrpark vom Nachhaltigkeitsziel zum Effizienzhebel machen. Genau hier unterstĂŒtzt Ayvens Unternehmen mit Daten, Marktkenntnis und objektiver, herstellerĂŒbergreifender, sowie operativer Erfahrung aus mehr als 320.000 gewerblich genutzten Fahrzeugen in Deutschland."

E-Auto-Reifegrad ist uneinheitlich

Nord- und Westeuropa sind bei der Umstellung weiterhin fĂŒhrend. Norwegen (93/100) sticht erneut als der am weitesten fortgeschrittene Markt fĂŒr Elektrofahrzeuge hervor, gefolgt von Belgien (78/100) und den Niederlanden (74/100). Diese LĂ€nder profitieren von gĂŒnstigen Steuerbedingungen, gut ausgebauten Ladenetzen und einer attraktiven Wirtschaftlichkeit von E-Autos.

Im Gegensatz dazu entwickeln sich die MĂ€rkte in SĂŒd- und Osteuropa, wie Italien (54/100) und Spanien (53/100), langsamer, was auf Unterschiede bei den steuerlichen Rahmenbedingungen, der Ladeinfrastruktur und der Akzeptanz durch die Verbraucher zurĂŒckzufĂŒhren ist. WĂ€hrend einige LĂ€nder in die Kategorie "Im Übergang" aufgestiegen sind, wie beispielsweise Slowenien (46/100), oder ihren RĂŒckstand zur Kategorie "Ausgebaut" verringern, wie beispielsweise Irland (59/100), bleibt die Elektrifizierung fĂŒr viele MĂ€rkte ein mittelfristiges Ziel.

Am stÀrksten ausgebaute MÀrkte

1. Norwegen

2. Belgien

3. Niederlande

4. Österreich

5. Schweden

...

12. Deutschland

Reine E-Autos sind konkurrenzfÀhig

In den meisten nord- und westeuropĂ€ischen LĂ€ndern sind batterieelektrische Fahrzeuge dank höherer steuerlicher Vorteile und niedrigerer Gesamtbetriebskosten kostengĂŒnstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Portugal entwickelt sich hinsichtlich der Kosten pro Kilometer mit 25 Cent fĂŒr ein reines E-Auto im Vergleich zu 39 Cent fĂŒr einen Verbrenner zu einem der konkurrenzfĂ€higsten MĂ€rkte. In Deutschland liegen die Kosten pro Kilometer bei 35 Cent fĂŒr ein E-Auto im Vergleich zu 36 Cent fĂŒr einen Verbrenner.

In einigen Teilen Osteuropas bleibt die WettbewerbsfĂ€higkeit bei den Gesamtbetriebskosten jedoch eine grĂ¶ĂŸere Herausforderung, da Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor dort nach wie vor von niedrigeren Anschaffungs- und Betriebskosten profitieren.

Besteuerung ist strategischer Faktor

In ganz Europa stellten die Jahre 2025 und 2026 einen Wendepunkt dar, da die Regierungen von pauschalen Subventionen fĂŒr Elektrofahrzeuge zu gezielteren, langfristigen steuerlichen Mechanismen ĂŒbergingen. In vielen LĂ€ndern werden die Förderungen fĂŒr Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybride schrittweise auslaufen, wĂ€hrend die Strafen fĂŒr Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß weiter verschĂ€rft werden.

Infolgedessen sind Fuhrparkmanager zunehmend gezwungen, die Fahrzeugauswahl an die sich Àndernden nationalen Steuervorschriften, Regelungen zu geldwerten Vorteilen und regulatorischen Entwicklungen in der EU anzupassen.

Ladeinfrastruktur wird weiter ausgebaut

Die öffentliche Ladeinfrastruktur wurde in ganz Europa zĂŒgig ausgebaut, sodass bis Ende 2025 mehr als 1,2 Millionen öffentliche Ladestationen zur VerfĂŒgung standen. Dennoch gibt es zwischen den einzelnen LĂ€ndern noch immer große Unterschiede hinsichtlich der Dichte und Erreichbarkeit der Ladeinfrastruktur, was zu unterschiedlichen EinfĂŒhrungsgeschwindigkeiten und anhaltender Reichweitenangst bei den Fahrern fĂŒhrt.

Deutschland liegt mit 1,9 Ladepunkten pro 1000 Einwohner deutlich hinter den Niederlanden mit 10,2 Ladepunkten und Belgien mit 6,5 Ladepunkten. Ein von der Einwohnerzahl besser vergleichbares Land wie Frankreich kommt auf 2,3 Ladepunkte pro 1000 Einwohner.

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Anmerkungen fĂŒr die Redaktion:

Weitere Infos und Download: https://ots.de/2o9gvm

Pressekontakt:

Britta Giesen
Marketing & Communications Manager
Telefon: 0211/58640-511
E-Mail: britta.giesen@ayvens.com

ALD AutoLeasing D GmbH
Nedderfeld 95
22529 Hamburg
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