KĂŒnstliche Intelligenz, Digitalisierung

FĂŒnf Thesen von BSI Software fĂŒr mehr Transparenz und weniger technologische AbhĂ€ngigkeit im Jahr 2026

14.11.2025 - 14:00:00

Baden - Digitale SouverÀnitÀt Europas nicht nur diskutieren, sondern umsetzen.

BSI Software, fĂŒhrender europĂ€ischer CRM- und CX-Softwarehersteller, setzt sich konsequent fĂŒr die digitale SouverĂ€nitĂ€t europĂ€ischer Unternehmen ein. Das viel diskutierte Thema stösst zunehmend auf Resonanz und aktive UnterstĂŒtzung. Deshalb stellen die Experten von BSI Software fĂŒnf Thesen vor, die die Bedeutung von digitaler SouverĂ€nitĂ€t verdeutlichen und praktische AnsĂ€tze fĂŒr die Umsetzung liefern.

Digitale SouverĂ€nitĂ€t ist kein reines IT-Thema, sondern eines, welches die strategische GeschĂ€ftsausrichtung eines Unternehmens hinsichtlich Produktentwicklung und Serviceangebote mitbestimmt. Die europĂ€ische Spitzenpolitik engagiert sich, hier gemeinsame, sinnvolle Lösungen fĂŒr technologische UnabhĂ€ngigkeit zu finden: Auf dem " EuropĂ€ischen Gipfel zur digitalen SouverĂ€nitĂ€t 2025" nĂ€chste Woche in Berlin sollen beispielsweise VorschlĂ€ge fĂŒr den EU-weiten Abbau von HĂŒrden im Digitalbereich diskutiert werden.

"Wir begrĂŒssen diese Initiativen ausdrĂŒcklich," sagt Markus Brunold, CEO bei BSI Software. "Doch wir weisen zusĂ€tzlich auf Software-Architekturen hin, mit denen Unternehmen schon heute wichtige Schritte in Richtung digitale Selbstbestimmung gehen können. Mit unserer Softwarelösung BSI Customer Suite unterstĂŒtzen wir in stark regulierten Branchen wie dem Finanzdienstleistungs- und Energy & Utilities-Sektor, in denen es um sensible Daten und das Vertrauen der Kundinnen und Kunden geht. Mit unseren modellagnostischen AnsĂ€tzen mĂŒssen sich Kunden nicht festlegen, sondern können entsprechend ihrer Digitalstrategie frei wĂ€hlen, entweder bei ihrem Cloud- bzw. AI-Modell-Anbieter zu bleiben oder zu wechseln."

Besonders hinsichtlich der Entwicklungen bei AI-basierten Technologien gewinnt die digitale SouverĂ€nitĂ€t nochmals an Bedeutung. Je mehr ArbeitsablĂ€ufe durch AI Agents als Erweiterung der Workforce unterstĂŒtzt werden, umso grĂ¶ĂŸer wird die AbhĂ€ngigkeit von der zugrundeliegenden IT-Infrastruktur. Unternehmen brauchen damit einmal mehr ihre digitale UnabhĂ€ngigkeit, zum Beispiel durch die Freiheit, ihre Anbieter jederzeit wechseln zu können.

FĂŒnf Thesen fĂŒr technologische UnabhĂ€ngigkeit und digitale Selbstbestimmung

1. Digitale SouverÀnitÀt ist mehr als Datenschutz

Nur Unternehmen, die autonom ĂŒber ihre Daten, ihre Infrastruktur und ihre IT-Prozesse bestimmen können, sind digital souverĂ€n und technologisch weitgehend unabhĂ€ngig. Das geht weit ĂŒber die herkömmliche Definition von Datenschutz hinaus: Die Unternehmen prĂ€zisieren damit, wer Daten wie nutzen darf, ohne zu riskieren, dass Gesetze wie etwa der amerikanische CLOUD-Act die europĂ€ischen Datenschutz-Bestrebungen aushebeln.

2. Digitale SouverÀnitÀt ist ein strategischer Wettbewerbsvorteil

Unternehmen, die digital souverĂ€n agieren, machen sich unabhĂ€ngig von nicht-europĂ€ischen Technologieanbietern und damit resilienter gegenĂŒber geopolitischen Entwicklungen. Das und der transparente, verantwortungsbewusste Umgang mit Daten und AI schaffen Vertrauen bei Kundinnen, Kunden und Partnerunternehmen. Wer von einem Anbieter, einer Plattform oder Technologie abhĂ€ngig ist, verliert Gestaltungsspielraum und Innovationskraft. Preise, Updates, Schnittstellen oder Funktionsweisen werden extern bestimmt - Innovation wird zum Reagieren statt Agieren.

3. Multi-Cloud-Infrastrukturen verhelfen zu mehr digitaler Selbstbestimmung

Eine Multi-Cloud-Strategie vermindert das Vendor-Lock-in-Risiko. Daten können gezielt in Europa verarbeitet werden, um regulatorische Anforderungen wie die DSGVO oder den EU Data Act zu erfĂŒllen. Zudem ist es immer möglich, den Dienstleister zu wechseln - ein Innovationsimpuls, der im EU Data Act ausdrĂŒcklich erwĂŒnscht ist.

4. KĂŒnstliche Intelligenz macht digitale SouverĂ€nitĂ€t noch wichtiger

Jedes Unternehmen in Europa muss die bewusste Entscheidung treffen, wie abhĂ€ngig es sich von bestimmten AI-Modellen machen möchte, bzw. wie viel AbhĂ€ngigkeit verantwortbar ist. Wer seine Prozesse mithilfe von europĂ€ischen Technologien und Anbietern umsetzt und seine AI-Modelle jederzeit austauschen kann, bleibt unabhĂ€ngig und offen fĂŒr die jeweils beste Lösung.

5. Digitale SouverĂ€nitĂ€t ist der neue Standard fĂŒr Kundenvertrauen

SouverÀnitÀt ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern ein sichtbarer Vertrauensbeweis. Kunden und Partner erwarten nachvollziehbare Datenströme, transparente AI-Modelle und klare Verantwortlichkeiten - insbesondere in Banking, Insurance und Energie.

Unternehmen, die diese Transparenz aktiv leben, stĂ€rken ihr Markenversprechen und differenzieren sich im Markt. Digitale SouverĂ€nitĂ€t gelingt nicht im Alleingang. Gerade in hochregulierten Branchen zeigt sich: Nur wer technologische Standards gemeinsam mit Partnern, VerbĂ€nden und Aufsichtsbehörden gestaltet, kann Innovation nachhaltig absichern. Kooperation - etwa ĂŒber gemeinsame Frameworks, Zertifizierungen und Open-Source-Initiativen - schafft Vertrauen, Transparenz und Skalierbarkeit fĂŒr die gesamte Branche.

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Über BSI Software

BSI Software ist ein fĂŒhrender europĂ€ischer Anbieter von Softwarelösungen fĂŒr Customer Relationship Management (CRM) und Customer Experience (CX). Die BSI Customer Suite unterstĂŒtzt Unternehmen aus regulierten Branchen wie Banking, dem Versicherungssektor, Einzelhandel sowie Energie- und Versorgungswirtschaft bei der ganzheitlichen Gestaltung digitaler Kundenbeziehungen - entlang der gesamten Customer Journey. Dabei ist BSI Software MarktfĂŒhrer in seinen Fokusbranchen in der DACH-Region.

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