STICHWORT, Erdbeben

STICHWORT 2: Erdbeben in SĂŒdostasien - was wir wissen und was nicht

28.03.2025 - 11:18:20

BANGKOK - Ein starkes Erdbeben hat Teile Asiens erschĂŒttert.Was wir wissen* Der Ort: Das Epizentrum des Erdbebens lag laut US-Erdbebenwarte USGS in der NĂ€he der Stadt Mandalay, der zweitgrĂ¶ĂŸten Stadt Myanmars, etwa 50 Kilometer östlich von Monywa in der Landesmitte.* Die StĂ€rke: Das Deutsche Geoforschungsinstitut (GFZ) in Potsdam meldete ein Erdbeben der StĂ€rke 7,6 in circa 20 Kilometer Tiefe, die US-Erdbebenwarte USGS verzeichnete die StĂ€rke 7,7 in 10 Kilometer Tiefe.

(Neu: Angaben zu Berichten ĂŒber Tote und ausgerufenem Notstand ergĂ€nzt)

BANGKOK (dpa-AFX) - Ein starkes Erdbeben hat Teile Asiens erschĂŒttert.

Was wir wissen

* Der Ort: Das Epizentrum des Erdbebens lag laut US-Erdbebenwarte USGS in der NĂ€he der Stadt Mandalay, der zweitgrĂ¶ĂŸten Stadt Myanmars, etwa 50 Kilometer östlich von Monywa in der Landesmitte.

* Die StĂ€rke: Das Deutsche Geoforschungsinstitut (GFZ) in Potsdam meldete ein Erdbeben der StĂ€rke 7,6 in circa 20 Kilometer Tiefe, die US-Erdbebenwarte USGS verzeichnete die StĂ€rke 7,7 in 10 Kilometer Tiefe. Zudem registrierten die US-Forscher ein paar Minuten spĂ€ter etwas sĂŒdlich ein weiteres Erbeben mit einer StĂ€rke von 6,4.

* Die Ausbreitung: Das Beben war auch in Teilen der NachbarlĂ€nder China und Thailand zu spĂŒren. In der thailĂ€ndischen Hauptstadt Bangkok bebte der Boden minutenlang. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, waren die ErschĂŒtterungen auch in der sĂŒdwestchinesischen Provinz Yunnan deutlich zu spĂŒren. In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi spĂŒrten Menschen das Beben ebenfalls deutlich.

* Die ersten Folgen: Mindestens 15 Menschen sind laut der Nachrichtenagentur Khit Thit beim Einsturz von GebĂ€uden in Myanmar gestorben. In dem Ort Aung Ban im Landesinneren Myanmars stĂŒrzte ein Hotel ein, viele Menschen sollen dort eingeschlossen sein, wie Rettungsteams in sozialen Medien berichteten. Die Informationslage im Krisenland ist schwierig, nur wenige Informationen dringen nach außen. In Bangkok verließen Menschen in Panik ihre HĂ€user. Aus den KrankenhĂ€usern wurden Patienten auf die Straßen gebracht. Auf einer Hochhaus-Baustelle stĂŒrzte ein GebĂ€ude ein.

* Die ersten Reaktionen: Die MilitÀrjunta in Myanmar rief in mehreren Regionen den Notstand aus.

Was wir nicht wissen

* Die Betroffenen: Wie viele Verletzte oder Tote es in den betroffenen Regionen gibt, ist noch unklar.

* Die SchĂ€den: Auch das genaue Ausmaß der SchĂ€den in den LĂ€ndern ist noch nicht bekannt.

@ dpa.de