BAUER, Hauptversammlung

BAUER AG: Hauptversammlung entscheidet über KGaA-Umbau am 29. Juli

16.06.2026 - 23:26:38 | boerse-global.de

Die BAUER AG plant die Umwandlung in eine KGaA. Während der Spezialtiefbau den Gewinn steigert, rutscht der Maschinenbau in die Verlustzone.

BAUER AG: Rechtsformwechsel und gemischte Jahresbilanz 2025
BAUER - Nahaufnahme eines Geschäftsberichts mit Finanzzahlen und einem Diagramm zur Unternehmensstruktur, darauf ein Stift, in einem modernen Büro. 16.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Geschäftszahlen für 2025 zeigen ein gemischtes Bild.

Gewinne im Tiefbau, Verluste bei Maschinen

Die BAUER AG erzielte 2025 eine Gesamtkonzernleistung von 1,725 Milliarden Euro. Doch die Entwicklung der einzelnen Sparten könnte unterschiedlicher kaum sein.

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Der Spezialtiefbau verzeichnete einen deutlichen Umsatzrückgang von 1.191,4 auf 753,3 Millionen Euro. Das klingt zunächst schlecht – doch das Ergebnis nach Steuern explodierte regelrecht: von 5,1 auf 28,9 Millionen Euro. Das Unternehmen hat hier offenbar die Kosten drastisch gesenkt.

Ganz anders sieht es im Maschinenbau aus. Die Teilkonzernleistung sank nur leicht von 789,4 auf 728,6 Millionen Euro. Doch das operative Ergebnis brach von 38,8 auf 9,4 Millionen Euro ein. Unterm Strich steht sogar ein Verlust von 23,6 Millionen Euro – nach einem Gewinn von 11,3 Millionen im Vorjahr. Was ist da passiert?

Resources-Sparte als Lichtblick

Das Segment Resources entwickelte sich dagegen prächtig. Die Leistung stieg auf 292,8 Millionen Euro, das EBIT verdoppelte sich fast auf 24,1 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern legte von 8,0 auf 18,6 Millionen Euro zu.

Hauptversammlung entscheidet über KGaA

Der wichtigste Punkt auf der Agenda: die Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Die Hauptversammlung am 29. Juli 2026 soll darüber abstimmen. Der Mehrheitsaktionär Doblinger hat bereits seine Unterstützung signalisiert.

Zur Vorbereitung gründete das Unternehmen am 30. Mai die BAUER Management GmbH. Die Geschäftsführung übernahmen Dr. Martin Beck und Dirk Pförtner.

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Personalrochade im Vorstand

Dr. Martin Beck rückt mit sofortiger Wirkung in den Vorstand auf. Dafür verlässt Dr. Martin Thormann das Unternehmen. Der Konzern setzt offenbar auf frische Kräfte, um die Führungsstruktur zu stabilisieren.

Ob der Umbau gelingt, hängt von der Zustimmung der Aktionäre ab. Die operativen Einheiten müssen unterdessen weiter an der Profitabilität arbeiten – in einem Marktumfeld, das alles andere als einfach ist.

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