Bedenken in der SPD wegen Eralp
Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 14:51 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Als politische MandatstrĂ€ger ist es fĂŒr uns von fundamentaler Bedeutung, dass wir fĂŒr die Einhaltung der Rechtsordnungen eintreten und die Sicherheitsbehörden so ausstatten, dass das gewĂ€hrleistet wird", sagte Sonja Eichwede der Deutschen Presse-Agentur. Rechtsstaatliche Prinzipien dĂŒrften "unter keinen UmstĂ€nden infrage gestellt werden".
Die Linken-Politikerin Eralp, die Regierende BĂŒrgermeisterin von Berlin werden möchte, sieht einem "Spiegel"-Bericht zufolge die Sicherheit ihrer Familie in Gefahr, wenn sie sich explizit zu einem bekannten PalĂ€stina-Aktivisten Ă€uĂert. Wie der "Spiegel" berichtet, geht das aus internen Anmerkungen zu einem Interview hervor, das das Magazin mit ihr gefĂŒhrt hat. Die Berliner Linke peilt in der Hauptstadt eine Koalition mit GrĂŒnen und SPD an, was bei Bundespolitikern beider Parteien auf Vorbehalte stöĂt.
Eichwede sagte mit Blick auf Eralp: "Sollten sich aus dem Einsatz fĂŒr Recht und Ordnung selbst Gefahren ergeben, schĂŒtzen Sicherheitsbehörden auch vor diesen. Auf diesen rechtsstaatlichen Prinzipien beruht das Vertrauen der Bevölkerung."
