PalÀstinenser: Mehr als 30 Tote bei Luftangriff auf GebÀude
10.12.2023 - 15:53:49Es werde in dem FlĂŒchtlingsviertel Dschabalia nach VerschĂŒtteten unter den TrĂŒmmern des mehrstöckigen GebĂ€udes gesucht. Nach palĂ€stinensischen Angaben handelte es sich um einen israelischen Luftangriff. Die israelische Armee Ă€uĂerte sich zunĂ€chst nicht dazu.
Die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde teilte unterdessen mit, in das Al-Aksa-Krankenhaus im zentralen Teil des Gazastreifens seien seit Samstagabend 45 Leichen gebracht worden. Es handele sich um Menschen, die bei israelischen Luft- und Artillerieangriffen im Gazastreifen getötet worden seien. Die Angaben lieĂen sich nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen.
Die israelische Armee teilte am Sonntag mit, erstmals seit Beginn des Krieges vor mehr als zwei Monaten seien Truppen der Artillerie auch innerhalb des Gazastreifens im Einsatz, ergÀnzend etwa zu Panzer- und Bodentruppen. Bislang war die Artillerietruppe von der Grenzlinie aus im Einsatz. Bei EinsÀtzen im Bereich von Schedschaija seien mehr als 20 Ziele angegriffen worden. Dabei handele es sich um Waffenlager, mit Sprengfallen prÀparierte HÀuser sowie Infrastruktur der islamistischen Terrororganisation Hamas.
Extremistische PalÀstinenser setzten ihrerseits am Sonntag Raketenangriffe auf israelische Grenzorte fort.
Auslöser des Kriegs war das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels, das Terroristen der Hamas sowie anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober in Israel nahe der Grenze zum Gazastreifen verĂŒbt hatten. Mehr als 1200 Menschen wurden dabei getötet. Durch die darauf folgenden israelischen Angriffe auf den Gazastreifen kamen nach Angaben der Gesundheitsbehörde inzwischen 17 700 Menschen ums Leben.

