LĂ€nder, Bundesmittel

LĂ€nder fordern mehr Bundesmittel fĂŒr Krankenhausreform

21.06.2024 - 14:27:35

Bei der Finanzierung der Krankenhausreform fordern die BundeslÀnder eine stÀrkere Beteiligung der Bundesregierung.

"Die LĂ€nder sind der Auffassung, dass der Bund sich am Transformationsfonds zur Weiterentwicklung der Krankenhausversorgung maßgeblich beteiligen muss", sagte Bremens Finanzsenator Björn Fecker (GrĂŒne) am Freitag zum Abschluss der Finanzministerkonferenz in Bremen. Die Krankenhausreform gehe in die richtige Richtung und brauche eine solide Finanzierung.

"Bisher sieht der Bund einen Kofinanzierungsanteil der LĂ€nder an der Investitionskostenförderung fĂŒr die Kliniken ab 2026 von 50 Prozent vor", sagte Fecker. Der Bund selbst wolle sich bisher nicht mit eigenen Haushaltsmitteln beteiligen, sondern plane mit 50 Prozent aus dem Gesundheitsfonds. Dies sei letztlich eine Finanzierung durch KrankenversicherungsbeitrĂ€ge, wĂ€hrend den LĂ€ndern die andere HĂ€lfte aufgebĂŒrdet werden solle. Die Krankenhausreform sei aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. "Deswegen sehen die LĂ€nder dabei den Bund in der Pflicht." Aus Sicht der Finanzministerkonferenz sĂ€he eine faire Lastenverteilung wie folgt aus: 40 Prozent Bund, je 30 Prozent LĂ€nder und 30 Prozent ĂŒber die LiquiditĂ€tsreserve des Gesundheitsfonds.

Hauptthema der Jahreskonferenz der Finanzministerinnen und Finanzminister in Bremen war die angespannte finanzielle Lage der öffentlichen Haushalte. Vorsitzende der Konferenz in diesem Jahr ist die rheinland-pfĂ€lzische Finanzministerin Doris Ahnen (SPD). Der Veranstaltungsort wechselt regelmĂ€ĂŸig und ist unabhĂ€ngig vom Vorsitzland. Aus dem Bundesfinanzministerium nahm die Parlamentarische StaatssekretĂ€rin Katja Hessel an der Konferenz teil.

@ dpa.de