Entlastung, Verbraucher

Entlastung fĂŒr Verbraucher: Inflation sinkt auf 2,0 Prozent

10.07.2025 - 08:22:03

Bei der Teuerungsrate geht es weiter nach unten. Das ist eine gute Nachricht fĂŒr Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher. Entwarnung auf ganzer Linie wollen Volkswirte aber nicht geben.

  • Beim tĂ€glichen Einkauf spĂŒren Verbraucherinnen und Verbraucher die Teuerung. - Foto: Soeren Stache/dpa

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  • Tanken und Heizen waren im Juni gĂŒnstiger als vor einem Jahr.  - Foto: Soeren Stache/dpa

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Beim tĂ€glichen Einkauf spĂŒren Verbraucherinnen und Verbraucher die Teuerung. - Foto: Soeren Stache/dpaTanken und Heizen waren im Juni gĂŒnstiger als vor einem Jahr.  - Foto: Soeren Stache/dpa

Sinkende Energiepreise und weniger Teuerung bei Lebensmitteln: Mit 2,0 Prozent Inflation hat sich das Leben hierzulande im Juni so wenig verteuert wie zuletzt im Oktober 2024. Von Mai auf Juni des laufenden Jahres blieb das Niveau der Verbraucherpreise unverÀndert. Das Statistische Bundesamt bestÀtigte seine vorlÀufigen Berechnungen.

Energie war nach Angaben der Wiesbadener Behörde im Juni 3,5 Prozent gĂŒnstiger als ein Jahr zuvor. Das dĂ€mpft die allgemeine Teuerung. Allerdings war die Differenz zum Vorjahresmonat im April und Mai noch grĂ¶ĂŸer gewesen. Binnen Jahresfrist gingen im Juni 2025 die Preise fĂŒr Kraftstoffe (minus 4,6 Prozent) zurĂŒck. Brennstoffe wie Heizöl und Holzpellets (jeweils minus 5,6 Prozent) sowie Strom (minus 2,4 Prozent) waren ebenfalls gĂŒnstiger.

Anstieg der Lebensmittelpreise flaut ab 

Zugleich fielen die Preissteigerungen fĂŒr Lebensmittel mit 2,0 Prozent im Juni geringer aus als in den Monaten zuvor. Beim Einkaufen merken Konsumenten dies gleichwohl: So haben sich etwa Obst (plus 7,4 Prozent), SĂŒĂŸwaren (plus 5,3 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (plus 3,6 Prozent) stĂ€rker verteuert als der gesamte Warenkorb.

HartnĂ€ckig hĂ€lt sich die erhöhte Teuerung bei Dienstleistungen, zu denen Versicherungen, Pauschalreisen und Autoreparaturen zĂ€hlen. Im Juni kletterten die Preise fĂŒr Dienstleistungen um 3,3 Prozent und damit nur unmerklich geringer als im Mai. Ein Grund: gestiegene Löhne.

Wie es bei der Inflation weitergeht, hĂ€ngt nach EinschĂ€tzung von Volkswirten zu einem großen Teil von den kĂŒnftigen Ölpreisen ab. Der Krieg zwischen Israel und Iran hatte die Preise fĂŒr Rohöl und Benzin zwischenzeitlich krĂ€ftig steigen lassen - die Entspannung und der dann wieder abstĂŒrzende Ölpreis kamen zuletzt nur zögerlich an der ZapfsĂ€ule an.

@ dpa.de