Deutschland, Nordrhein-Westfalen

Bericht: Aldi Süd baut mehr als 1.200 Stellen ab

28.04.2026 - 09:33:10 | dpa.de

Beim Discounter fallen zahlreiche Jobs weg. Ein Bereich ist vom Stellenabbau besonders stark betroffen.

Aldi ist neben Deutschland weltweit in 17 weiteren Ländern tätig, unter anderem in China und Australien. In den USA sind beide Aldi-Gruppen vertreten. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
Aldi ist neben Deutschland weltweit in 17 weiteren Ländern tätig, unter anderem in China und Australien. In den USA sind beide Aldi-Gruppen vertreten. - Foto: Christoph Reichwein/dpa

Der Discounter Aldi Süd streicht einem Medienbericht zufolge 1.250 Stellen in Mülheim an der Ruhr. Der größte Teil davon entfällt demnach auf die internationale IT- und Digitalsparte Aldi DX. 

«Ziel ist es, perspektivisch rund 1.250 Stellen bis Ende 2027 abzubauen», teilte der Discounter der «Lebensmittel Zeitung» mit. «Aldi Süd optimiert seit jeher Prozesse und Strukturen.» In diesem Zusammenhang habe das Unternehmen nun angekündigt, im Bereich Aldi International Services erstmals ein Freiwilligenprogramm umzusetzen. Auch im internationalen Einkauf fallen dem Bericht zufolge Stellen weg.

Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur teilte die Aldi-Süd-Holding in Salzburg lediglich mit: «Zu internen Angelegenheiten sowie zu Spekulationen äußern wir uns nicht.» Aldi International Services ist der internationale Service- und Verwaltungsbereich von Aldi Süd, in dem zentrale Funktionen wie IT und Einkauf gebündelt sind. Bei Aldi DX sind laut Internetseite rund 3.900 Menschen beschäftigt.

Bereits im Januar war bekannt geworden, dass Aldi Süd Hunderte Stellen in seiner Deutschlandzentrale streicht. Betroffen waren Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zu den Gründen äußerte sich der Konzern damals nicht konkret.

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