KORREKTURWohnungsbau, LĂ€nderminister

KORREKTUR / Wohnungsbau: LÀnderminister fordern stÀrkeres Engagement des Bundes

04.06.2024 - 16:51:14

(Berichtigung: Im ersten Satz muss es heißen "Die Bauminister" und nicht "Die Verkehrsminister".)BERLIN - Die Bauminister in Brandenburg und NRW dringen auf ein stĂ€rkeres Eingreifen des Bundes beim Wohnungsbau.

(Berichtigung: Im ersten Satz muss es heißen "Die Bauminister" und nicht "Die Verkehrsminister".)

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bauminister in Brandenburg und NRW dringen auf ein stĂ€rkeres Eingreifen des Bundes beim Wohnungsbau. "FĂŒr eine erfolgreiche Wohnungspolitik mĂŒssen die Rahmenbedingungen verbessert werden", sagte Brandenburgs Bauminister, Rainer Genilke (CDU), am Dienstag bei einem Wohnungsgipfel beider LĂ€nder in Berlin. Hier sehe man die Bundesregierung in der Pflicht. BĂŒrokratische HĂŒrden mĂŒssten abgebaut, ausreichend Wohnraumfördermittel und eine verlĂ€ssliche KfW-Förderung zur VerfĂŒgung gestellt werden, so Genilke.

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) sagte, es brauche "bundespolitischen RĂŒckenwind statt Gegenwind". VorschlĂ€ge fĂŒr mehr bezahlbaren Wohnraum lĂ€gen bereits auf dem Tisch. Nun werde es "endlich Zeit, dass der Bund auch Platz nimmt". Konkret brauche es innerhalb der Bundesregierung ein Baukosten-Moratorium, erklĂ€rte die Ministerin.

Der Wohnungsbau leidet nach Angaben der Ministerien noch immer unter dem Krieg in der Ukraine, unterbrochenen Lieferketten und deutlich gestiegenen Preise fĂŒr Baumaterialien bei gleichzeitig steigenden Zinsen. Neue Gesetze im Wohnungsbau wie das GebĂ€udeenergiegesetz hĂ€tten die Situation nicht zum Positiven verĂ€ndert.

Beide Minister trafen am Dienstag mit Vertretern der Bau- und Wohnungswirtschaft, Mietern sowie den kommunalen VerbĂ€nden zu einem LĂ€nder-Gipfel zusammen. Gemeinsam wurden Möglichkeiten fĂŒr mehr bezahlbaren Wohnraum diskutiert.

@ dpa.de