Friedrich, Merz

Friedrich Merz beim Deutschen Raiffeisentag 2024: / DRV-PrÀsident Holzenkamp: Wir brauchen eine Kultur der Zusammenarbeit

13.06.2024 - 12:22:46

Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) fordert eine "Kultur der Zusammenarbeit" zwischen Wirtschaft und Politik. "Diskussions- und LösungsvorschlĂ€ge aus der Wirtschaft werden grundsĂ€tzlich erst einmal kritisch beĂ€ugt. Das muss sich Ă€ndern", sagte DRV-PrĂ€sident Franz-Josef Holzenkamp beim Deutschen Raiffeisentag in Berlin. Vor rund 300 FĂŒhrungskrĂ€ften der genossenschaftlichen Agrar- und ErnĂ€hrungswirtschaft stellte er heraus: "Wir brauchen eine ehrliche politische Auseinandersetzung mit Wirtschaftsinitiativen, in der auch Vorleistungen der Branche und praxiserprobte Systeme berĂŒcksichtigt werden." Dies gelte etwa fĂŒr die Tierhaltungskennzeichnung oder die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft sowie der Borchert-Kommission.

Ein deutliches PlĂ€doyer fĂŒr eine StĂ€rkung der deutschen Wirtschaft gab der Vorsitzende der CDU Deutschlands, Friedrich Merz ab. "Alles, auch die Transformation, ist davon abhĂ€ngig, dass wir eine leistungsfĂ€hige Volkswirtschaft bleiben", sagte er beim Deutschen Raiffeisentag. Wirtschaftspolitik mĂŒsse Vorrang haben. DafĂŒr mĂŒssten die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Neben einer Reduktion der steuerlichen Abgabelasten sprach er sich fĂŒr eine bereits vom DRV geforderte Flexibilisierung der Arbeitszeit aus. "Unser Arbeitszeitgesetz ist von Vorgestern. Wir mĂŒssen Obergrenzen fĂŒr die Wochenarbeitszeit gesetzlich festlegen, und nicht fĂŒr Tagesarbeitszeiten", so Merz. Das könnten die Arbeitgeber gemeinsam mit den Arbeitnehmern besser im Unternehmen entscheiden. Außerdem erteilte er einer weiteren Erhöhung des Mindestlohns eine klare Absage. "Eine gesetzliche Regelung der Lohnuntergrenze ist in jeder Hinsicht der falsche Weg." Zumal sich dadurch das gesamte Lohn-Niveau immer weiter nach oben verschiebe.

Der Deutsche Raiffeisentag stand dieses Jahr unter dem Motto "Zukunft Genossenschaften. Wir können mehr!" "Genossenschaften sind keine Bremser oder Verhinderer. Wir sind Macher und Gestalter", so Holzenkamp und machte deutlich: "DafĂŒr benötigen wir eine Politik, die sich an der Lebenswirklichkeit der Unternehmen orientiert und der Wirtschaft etwas zutraut."

Über den DRV

Der DRV ist der politische Spitzenverband aller Genossenschaften und genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und ErnĂ€hrungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.693 Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung pflanzlicher und tierischer Produkte mit 114.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 6.000 Menschen in Ausbildung einen Umsatz von 85,6 Milliarden Euro. Landwirte, GĂ€rtner und Winzer sind die Mitglieder und damit EigentĂŒmer der Genossenschaften.

Der DRV ist registrierter Interessenvertreter im Sinne des Lobbyregistergesetzes (Registernummer: R001376) und hat den Verhaltenskodex des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung akzeptiert.

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Marcus Gernsbeck
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