Stellenanzeigen wie von einem AchtklÀssler / softgarden-Studie zeigt: Arbeitgeber schÀdigen ihren Ruf durch MÀngel im Recruitingverfahren
09.09.2024 - 10:00:0370,1 % der Bewerbenden sind aktuell auf dem Arbeitsmarkt aktiv, weil sie sich beruflich verbessern möchten. Der Anteil der Jobverbesserer ist damit seit Jahresbeginn noch einmal um drei Prozentpunkte gestiegen. Das bedeutet: Arbeitgeber mĂŒssen Jobsuchende mit Marke, Medien und Prozessen davon ĂŒberzeugen, dass sie eine bessere Alternative bieten. Das gelingt ihnen aktuell nur sehr eingeschrĂ€nkt.
Bewerbungsprozess - Minderheit mit positiven Erfahrungen
Mit dem Bewerbungsprozess macht aktuell nur eine Minderheit der Bewerbenden von 45,2 % uneingeschrÀnkt positive Erfahrungen. Es mangelt vor allem an transparenten Informationen (nur 42,3 % erhalten diese in zufriedenstellender Form) und an der Nachvollziehbarkeit (49,6 %). Nur 43,8 % geben zudem an, dass ihnen im Prozess ein uneingeschrÀnkt klares Bild vom Unternehmen als Arbeitgeber vermittelt wurde.
Vor allem unzufriedene Bewerbende teilen ihre Erfahrungen
Je negativer die Erfahrungen im Bewerbungsprozess, desto gröĂer ist die Neigung, diese mit anderen zu teilen. WĂ€hrend nur 43,5 % der Bewerbenden mit eindeutig positiver Sicht auf das Bewerbungsverfahren ihre Erlebnisse teilen, sind es bei denjenigen mit negativem Erlebnis 57,1 %. WĂ€hrend positive Erfahrungen in der Bewerbung bei nur 4,5 % eine Bewertung auf kununu & Co auslösen, sind es bei negativen Erfahrungen 15,8 %.
Stellenanzeigen - Intransparenz und Rechtschreibfehler
Auch bei den Stellenanzeigen gibt es viel zu optimieren. 52,0 % der Befragten haben schon einmal von einer Bewerbung abgesehen, weil die Annonce zu schlecht formuliert war. Ein Teilnehmender berichtet ĂŒber "Rechtschreibfehler und falsche Versprechungen", ein anderer schreibt: "Es kam mir vor, als hĂ€tte die Stellenanzeige ein AchtklĂ€ssler geschrieben."
Realistische Jobvorschau? Fehlanzeige!
36,3 % der Bewerbenden berichten, dass der Text in der Stellenanzeige nicht zur spÀteren JobrealitÀt gepasst habe und im Text die "Dinge schöngeredet" wurden. Bei den Jobtiteln werden simple TÀtigkeiten zudem oft durch vermeintlich hippe englischsprachige Bezeichnungen hochgejazzt. Dabei ziehen 62,5 % die schlichte deutschsprachige Bezeichnung "Empfangsmitarbeiter (m/w/d)" dem "Receptionist (m/w/d)" als Jobtitel vor.
Karriereseiten, die nicht auf den Punkt kommen
FĂŒr den Geschmack der Bewerbenden kommen aktuelle Karriereseiten nicht schnell genug auf den Punkt. 78,2 % ziehen kompakte Karriereseiten mit Zahlen und Fakten umfangreichen Informationsangeboten mit vielen Unterseiten vor. Das gute alte Mitarbeitenden-Testimonial fĂ€llt mit 37,7 % im Vergleich zu unbearbeiteten Statements aus Arbeitgeberbewertungen (62,3 %) mittlerweile deutlich ab.
Recruitingprozess und Employer Brand
"Gute Prozesse und Recruitingmedien stĂ€rken die Arbeitgebermarke, schlechte schĂ€digen sie. Das fĂ€ngt bei hĂŒrdenfreien Online-Bewerbungsverfahren an und reicht ĂŒber faktenorientierte und aussagekrĂ€ftige Karriereseiten sowie Stellenanzeigen bis zum aktiven Umgang mit Arbeitgeberbewertungen", sagt softgarden-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Kirill Mankovski: "Insbesondere im Hinblick auf Arbeitgeberbewertungen sind die negativen Folgen schlechter Bewerbungsprozesse nur sehr schwer wieder zu korrigieren."
Das Whitepaper "Marke und Medien 2024" zur Studie ist kostenlos auf der Website von softgarden erhÀltlich. https://softgarden.com/de/marke-und-medien-2024/
Ăber softgarden e-recruiting GmbH
Auch unter schwierigen Bedingungen neue Mitarbeitende gewinnen und binden? DafĂŒr sorgt softgarden als umfassende Recruitinglösung fĂŒr Unternehmen sĂ€mtlicher GröĂen. Dank einer einzigartigen Kombination von digitalem Bewerbermanagement und Expertenberatung fĂŒr Stellenanzeigen setzen Arbeitgeber ihre Budgets optimal ein. Sie verbessern ihre Reichweite und Wirksamkeit im Jobmarketing, sorgen fĂŒr einen reibungslosen Bewerbungsprozess sowie fĂŒr zufriedene Kandidaten und verkĂŒrzen ihre Einstellungszeit um die HĂ€lfte. Kunden erhalten digitalen Anschluss an ĂŒber 1.200 Jobbörsen (Multiposting) und gĂŒnstige Preise fĂŒr Stellenanzeigen. softgarden verschafft Pluspunkte fĂŒr ein zeitgemĂ€Ăes Employer Branding: Das von dem Unternehmen entwickelte Feedbackmodul verbessert den kununu-Auftritt der Kunden und macht aus Arbeitgeberbewertungen einen Wettbewerbsvorteil. Die softgarden-Karriereseite sorgt fĂŒr eine schlagkrĂ€ftige PrĂ€senz im Internet - suchmaschinenoptimiert und unabhĂ€ngig von Agenturen. Mit der Onboarding-Software des Unternehmens holen Arbeitgeber neue Mitarbeitende sicher an Bord, senken die Einarbeitungskosten und stĂ€rken die Bindung. Als Partner der Wahl fĂŒr professionelles Recruiting ist softgarden Teil der Grupa Pracuj Capital Group, einer der fĂŒhrenden HR-Tech-Plattformen in Europa.
Pressekontakt:
softgarden e-recruiting GmbH
Senior Communications Manager
Carolin Jahn
TauentzienstraĂe 14
10789 Berlin
Telefon: +49 151 12 236 898
E-Mail: carolin.jahn@softgarden.de
www.softgarden.com
Original-Content von: softgarden ĂŒbermittelt durch news aktuell


