StabilitĂ€tsanker PKV: Fast jeder zweite BundesbĂŒrger privatversichert
12.06.2024 - 11:27:00Die Zahl der Zusatzversicherungen stieg um 1,5 Prozent auf 29,6 Millionen. "Immer mehr Menschen nutzen die private Vorsorge, um das Leistungsniveau der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufzustocken", sagte Brahm.
"Ebenso erfreulich ist die Entwicklung in der Vollversicherung. Schon das sechste Jahr in Folge wechseln mehr Menschen aus der GKV in die Private Krankenversicherung als umgekehrt", so der Verbandsvorsitzende. Im Saldo ergab sich ein Plus von 49.800 Versicherten zu Gunsten der PKV (Saldo 2022: +30.300). "Die Versicherten schÀtzen neben dem hohen Niveau der medizinischen Versorgung auch die StabilitÀt der lebenslangen Leistungsgarantie in der PKV", betonte Brahm.
"Die Daten zeigen: Sehr viele Menschen wollen in die PKV", erklĂ€rte Brahm. "Und jeder zusĂ€tzliche Privatversicherte verringert das Problem des demografischen Wandels, weil er von Anfang an eine finanzielle Vorsorge fĂŒr das Alter mit aufbaut. Um die Sozialversicherung zu stabilisieren, brauchen wir mehr solche Kapitaldeckung. Denn die Finanzlage der umlagefinanzierten GKV wird durch die Demografie dramatisch verschĂ€rft. Da wĂ€re es völlig falsch, durch ein Anheben der Versicherungspflichtgrenze den Zugang zur PKV massiv zu erschweren, wie es einige wollen. Wir brauchen mehr Wahlfreiheit fĂŒr die Versicherten. Denn Wettbewerb zwischen GKV und PKV um die Versicherten ist eine Triebfeder fĂŒr QualitĂ€t und Effizienz im Gesundheitswesen insgesamt."
Der Versichertenbestand in der PKV-Vollversicherung blieb auch 2023 unter dem Strich stabil (plus 400). Nach Abzug der SterbefÀlle belief sich die Anzahl der Vollversicherten auf 8,7 Millionen.
Demografie-Vorsorge legt krÀftig zu
Bei den AlterungsrĂŒckstellungen legte die PKV abermals krĂ€ftig zu. Die kapitalgedeckte Demografie-Vorsorge der Privatversicherten wuchs 2023 um 4,3 Prozent auf insgesamt rund 328 Milliarden Euro. Mit diesem Geld sorgt die PKV dafĂŒr vor, dass im Alter der Bedarf an Gesundheitsleistungen steigt. Die steigenden Kosten werden nicht auf jĂŒngere Generationen abgewĂ€lzt. Damit ist der ĂŒberproportionale Beitrag der PKV zur Finanzierung des deutschen Gesundheitswesens auch fĂŒr die Zukunft gesichert.
Starker Anstieg der Leistungsausgaben
Die Beitragseinnahmen in der Kranken- und Pflegeversicherung wuchsen 2023 um 2,8 Prozent auf 48,4 Milliarden Euro. 42,6 Milliarden Euro (plus 1,5 Prozent) entfallen davon auf die Krankenversicherung sowie 5,8 Milliarden Euro (plus 13,4 Prozent) auf die Private Pflegepflichtversicherung. Die Versicherungsleistungen stiegen deutlich um 8,1 Prozent auf 36,0 Milliarden Euro. Auf die Krankenversicherung entfallen davon 33,6 Milliarden Euro (plus 8,4 Prozent), auf die Pflegeversicherung 2,4 Milliarden Euro (plus 4,8 Prozent).
TERMINHINWEIS:
Die Jahrestagung des PKV-Verbandes am Donnerstag, 13. Juni, wird von 10.30 bis 12.30 Uhr als Livestream ĂŒbertragen:
https://events.pkv.de/de/jahrestagung/online
GĂ€ste auf dem Podium sind u.a. der Bundesminister fĂŒr Digitales und Verkehr, Dr. Volker Wissing (FDP); der Leiter des Walter-Eucken-Instituts, Prof. Dr. Lars P. Feld; CDU-GeneralsekretĂ€r Dr. Carsten Linnemann; die finanzpolitische Sprecherin von BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen, Katharina Beck; die Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Franziska Brandmann, und die PrĂ€sidentin des Wirtschaftsforums der SPD, Prof. Dr. Ines Zenke.
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