Unternehmen setzen zunehmend auf flexible On-Demand-Dienste - doch steigende Kosten, KomplexitĂ€t und Governance-LĂŒcken gefĂ€hrden den gewonnenen Mehrwert
18.09.2025 - 15:28:09Unternehmen vollziehen einen Wandel von kapitalintensiven IT-Investitionen hin zu flexiblen, verbrauchsabhĂ€ngigen Modellen und On-Demand-Technologien. Laut der Studie wird das IT- und Technologie-Budget weiter steigen. So soll der Anteil von On-Demand-Technologien am IT-Budget soll im kommenden Jahr von 29 Prozent auf 41 Prozent wachsen. Die Mehrheit der FĂŒhrungskrĂ€fte (77 Prozent) betrachtet die Skalierbarkeit und Performance der Cloud als entscheidend fĂŒr Wachstum und Differenzierung, da sie Innovationen beschleunigt, die MarkteinfĂŒhrung verkĂŒrzt und die WettbewerbsfĂ€higkeit stĂ€rkt. Trotz dieser Vorteile fĂ€llt es vielen Unternehmen schwer, On-Demand-Technologien effizient zu nutzen und gleichzeitig die Kosten im Griff zu behalten.
"On-Demand-Technologien wie Public Cloud, SaaS und Gen AI haben die Art, wie Unternehmen funktionieren, grundlegend verĂ€ndert. Diese Tools bieten immense Vorteile, bringen jedoch auch finanzielle Herausforderungen mit sich", erklĂ€rt Carolynn Zuther, Managing Director von Cloud Infrastructure Services bei Capgemini in Deutschland. "Da sich die Ausgaben fĂŒr On-Demand-Technologien in den nĂ€chsten drei bis vier Jahren voraussichtlich verdoppeln werden, mĂŒssen Unternehmen Wege finden, um Transparenz und Kontrolle ĂŒber die Kosten zu gewinnen, ohne dabei den Mehrwert der Technologien einzubĂŒĂen. Helfen können dabei smarte FinOps, integrierte Governance und KI-gestĂŒtzte Automatisierung. Ziel muss es sein, skalierbare, modulare, Cloud-native und ressourcenschonende Architekturen aufzubauen, die nachhaltigen Mehrwert schaffen."
On-Demand-Technologien treiben die IT-Ausgaben und bergen Herausforderungen
Unternehmen, die in der Nutzung von On-Demand-Technologien fortgeschrittener sind, berichten bereits von greifbaren Vorteilen wie Kosteneinsparungen, schnellerer Produktinnovation, höherer Service-QualitÀt und gesteigerter ProduktivitÀt. Weniger erfahrene Unternehmen stehen jedoch vor zahlreichen Herausforderungen:
FinOps: Kostenoptimierung und Wertsteigerung von On-Demand-Technologien
Laut der Studie nutzen 60 Prozent der Unternehmen Tools zur Cloud-Kostenkontrolle. Allerdings bewerten nur 37 Prozent auch deren Wirksamkeit oder leiten daraus MaĂnahmen ab. Zwar haben drei Viertel der befragten Unternehmen (76 Prozent) bereits sogenannte FinOps-Teams (Financial Operations) etabliert oder planen diese zu etablieren, doch die meisten agieren operativ und mit begrenztem Fokus. Lediglich zwei Prozent der Unternehmen mit dedizierter FinOps-Funktion betrachten Cloud, SaaS und Gen KI ganzheitlich - und nur 42 Prozent haben Einfluss auf geschĂ€ftliche Entscheidungen.
Zudem sind sich mehr als die HĂ€lfte der Unternehmen (53 Prozent) einig, dass ineffiziente Nutzung von On-Demand-Technologien zu ĂŒbermĂ€Ăigem Energieverbrauch und erhöhten CO2-Emissionen fĂŒhrt. Dennoch verfĂŒgen nur 36 Prozent ĂŒber eine Strategie zur Integration von Nachhaltigkeit in ihre FinOps. Hier gibt es viel ungenutztes Potential: energieeffiziente Architektur, optimierte Rechen- und Speicherressourcen, das Abschalten ungenutzter Systeme und die zeitliche Steuerung von Workloads können sowohl Kosten als auch Emissionen senken.
Methodik der Studie
Das Capgemini Research Institute befragte 1.000 FĂŒhrungskrĂ€fte globaler Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens einer Milliarde US-Dollar, die On-Demand-Technologien (Cloud, SaaS und Gen KI in der Cloud) nutzen. Die Befragung fand im Mai 2025 in zwölf Branchen und 14 LĂ€ndern in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik statt. ErgĂ€nzend wurden vertiefende Interviews mit zehn FĂŒhrungskrĂ€ften globaler Unternehmen gefĂŒhrt. Die Ergebnisse spiegeln die EinschĂ€tzungen der Teilnehmenden wider und dienen als richtungsweisende Orientierung.
Ăber Capgemini
Capgemini ist ein globaler Business- und Technologie-Transformationspartner fĂŒr Organisationen. Das Unternehmen unterstĂŒtzt diese bei ihrer dualen Transformation fĂŒr eine stĂ€rker digitale und nachhaltige Welt - stets auf greifbare Fortschritte fĂŒr die Gesellschaft bedacht. Capgemini ist eine verantwortungsbewusste, diverse Unternehmensgruppe mit einer ĂŒber 55-jĂ€hrigen Geschichte und 340.000 Mitarbeitenden in mehr als 50 LĂ€ndern. Kunden vertrauen auf Capgemini, um das Potenzial von Technologie fĂŒr die ganze Breite ihrer GeschĂ€ftsanforderungen zu erschlieĂen. Capgemini entwickelt mit seiner starken Strategie, Design- und Engineering-Expertise umfassende Services und End-to-End-Lösungen. Dabei nutzt das Unternehmen seine fĂŒhrende Kompetenz in den Bereichen KI, generative KI, Cloud und Daten sowie profunde Branchenexpertise und sein Partner-Ăkosystem. Die Gruppe erzielte 2024 einen Umsatz von 22,1 Milliarden Euro.
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Ăber das Capgemini Research Institute
Das Capgemini Research Institute ist Capgeminis hauseigener Think-Tank in digitalen Angelegenheiten. Das Institut veröffentlicht Forschungsarbeiten ĂŒber den Einfluss digitaler Technologien auf groĂe Unternehmen. Das Team greift dabei auf das weltweite Netzwerk von Capgemini-Experten zurĂŒck und arbeitet eng mit akademischen und technologischen Partnern zusammen. Das Institut hat Forschungszentren in Indien, Singapur, GroĂbritannien, und den USA.
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