Berlins, CDU-Kandidat

Berlins CDU-Kandidat Evers hĂ€lt Reformen fĂŒr notwendig - Koalition offen

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 08:18 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Berlins CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers hĂ€lt die Reformen der Bundesregierung weiter fĂŒr notwendig.

"Die mĂŒssen in einer Art und Weise erfolgen, die jedem klarmacht, warum sie stattfinden mĂŒssen, wie sie sozial ausgewogen und gerecht ausgestaltet sein können", sagte er im RBB-Inforadio. Insgesamt sei die Bundespolitik fĂŒr das CDU-Ergebnis in Berlin nicht förderlich gewesen: "RĂŒckenwind sieht jetzt anders aus", so Evers.

Eine Regierungsbeteiligung im Berliner Abgeordnetenhaus schloss Evers am Morgen nicht aus. "Wir werden jetzt genau beobachten, was die nĂ€chsten Wochen bringen", sagte er. Rechnerisch ist neben einer Koalition aus Linke, GrĂŒne und SPD auch ein schwarz-rot-grĂŒnes RegierungsbĂŒndnis möglich. "FĂŒr uns ist entscheidend, dass am Ende unsere Stadt eine stabile, eine handlungsfĂ€hige Regierung bekommt, die auch in der Lage ist, Vertrauen wieder zurĂŒck zu erarbeiten", sagte er im RBB-Inforadio.

Evers: "RealitĂ€tscheck" fĂŒr Linke

Insgesamt zeige das Wahlergebnis, wie polarisiert und gespalten die Gesellschaft sei. "Wir haben auch in Berlin gesehen, dass die politischen RÀnder mit teilweise wirklich extremen Positionen weiter erstarkt sind", so Evers. Er geht davon aus, dass die Linke in den kommenden Tagen und Wochen einen "RealitÀtscheck" erleben werde. "Denn was immer sie da versprochen hat, hat recht wenig mit der Lage zu tun, in der sich Berlin aktuell und erst recht in den nÀchsten Jahren befindet."

Die Linke ist bei der Wahl nach dem vorlĂ€ufigen Ergebnis mit 25,7 Prozent und 47 Sitzen stĂ€rkste Kraft geworden. Dahinter folgen CDU (18,8 Prozent, 34 Sitze), AfD (16,3 Prozent, 29 Sitze), GrĂŒne (14,3 Prozent, 26 Sitze) und SPD (12,1 Prozent, 22 Sitze). Die regierende CDU/SPD-Koalition hat damit ihre Mehrheit verloren.

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