US-Sondergesandter Witkoff soll in Russland Putin treffen
11.04.2025 - 16:14:38(BestÀtigung des Treffens aus dem Kreml im 1. Absatz und Titel entsprechend angepasst, Details zu Treffen)
MOSKAU/WASHINGTON (dpa-AFX) - Der US-Sondergesandte Steve Witkoff ist nach Russland gereist und soll den russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin treffen. Witkoff sei gelandet, bestĂ€tigte Kremlsprecher Dmitri Peskow einen Bericht der US-Nachrichtenseite "Axios". Auch ein Treffen mit Putin bestĂ€tigte er spĂ€ter am Nachmittag. Eine Zeitbegrenzung gebe es nicht. "Eine Stunde, zwei, drei, vier, wenn nötig. So viel Zeit wie PrĂ€sident Putin braucht", sagte er zur möglichen LĂ€nge des GesprĂ€chs. Der Dialog ĂŒber eine Friedensregelung in der Ukraine werde fortgesetzt.
Nach seiner Ankunft hatten sich Witkoff und Kreml-UnterhÀndler Kirill Dmitrijew bereits getroffen. Dmitrijew war Anfang des Monats zu GesprÀchen in Washington. Witkoff war bereits im MÀrz und im Februar nach Russland gereist, auch dabei sprach er mit Putin.
Am Morgen hatten russische Medien bereits unter Berufung auf das Tracking-Portal Flightradar gemeldet, dass Witkoffs Flugzeug in St. Petersburg gelandet war. Putin leitet eben dort eine nach Kremlangaben "ĂŒberaus wichtige" Sitzung zu Fragen der russischen Kriegsflotte.
Trump drÀngt auf Beendigung des Ukraine-Kriegs
US-PrĂ€sident Donald Trump will ein Ende des Ukraine-Kriegs erreichen. Er hatte sich nach Medienberichten Ende MĂ€rz ĂŒber Putin geĂ€rgert und gesagt, er sei "stinksauer". Beim Nato-AuĂenministertreffen kĂŒrzlich machte US-AuĂenminister Marco Rubio deutlich, dass Trump die Hinhaltetaktik des russischen PrĂ€sidenten nicht mehr lange akzeptieren werde.
Sollte bis Ende des Monats keine Feuerpause erreicht sein, könnte Trump zusÀtzliche Sanktionen gegen Russland verhÀngen, berichtete "Axios" mit Verweis auf eine anonyme Quelle.
Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als drei Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Zuletzt haben die USA versucht, bei Verhandlungen eine 30-tĂ€gige Waffenruhe zu vermitteln. WĂ€hrend Kiew dem Vorschlag zustimmte, stellte Kremlchef Wladimir Putin Vorbedingungen fĂŒr eine solche Feuerpause.

