Ericsson-Studie, Deutschland

Ericsson-Studie: Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland beklagt steigende Kosten durch schlechte KonnektivitÀt

17.06.2025 - 12:00:05

Bielefeld - Ericsson (NASDAQ: ERIC) hat die Ergebnisse seines jĂ€hrlichen Reports "State of Enterprise Connectivity in Europe" veröffentlicht. Die Studie von Censuswide analysiert, wie sich das KonnektivitĂ€tsumfeld im vergangenen Jahr verĂ€ndert hat und befragte 2 500 Technologieentscheider:innen von Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und dem UK dazu, wie sie heute auf mobile Netztechnologien blicken. Ein zentrales Ergebnis: 88 Prozent aller Befragten sind ĂŒberzeugt, dass veraltete KonnektivitĂ€t den Nutzen moderner Technologien wie kĂŒnstlicher Intelligenz erheblich einschrĂ€nkt - und den Bedarf nach neuen Netzinfrastrukturen unterstreicht.

KI und Innovation benötigen moderne KonnektivitÀt

Die FĂŒhrungskrĂ€fte vieler Unternehmen sehen 5G und neue Technologien wie kĂŒnstliche Intelligenz zunehmend als eng miteinander verbunden. 85 Prozent der Befragten berichten, dass KI zur Optimierung der Netzwerkleistung beitrĂ€gt - etwa durch automatisierte Analysen und dadurch, dass weniger manuelle Eingriffe nötig sind. 87 Prozent halten 5G fĂŒr einen wichtigen Baustein, um Forschung und Entwicklung im eigenen Haus zu beschleunigen. Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Modernisierung der eigenen Infrastruktur fĂŒr viele Unternehmen an Bedeutung - insbesondere, wenn sie den Mehrwert neuer Technologien vollstĂ€ndig ausschöpfen wollen.

Deutschland: Wille zum Wandel - doch strukturelle HĂŒrden bleiben

Die Bedeutung moderner KonnektivitĂ€t rĂŒckt in deutschen Unternehmen ebenfalls in den Fokus. 82 Prozent der befragten Entscheider:innen in Deutschland sehen moderne Mobilfunklösungen wie 5G als wichtigen Faktor, um KI erfolgreich am Arbeitsplatz zu nutzen. 87 Prozent gaben an, dass leistungsfĂ€higere, sichere Netzwerke wie 5G ein relevanter Faktor sind, um Deutschland als fĂŒhrende Industrienation zu positionieren. 77 Prozent planen, ihre KonnektivitĂ€tsinfrastruktur bereits dieses Jahr zu modernisieren - ein Hinweis auf steigenden VerĂ€nderungsdruck und klare Investitionsabsichten.

Gleichzeitig bleibt die Umsetzung herausfordernd. 45 Prozent der Unternehmen berichten von gestiegenen Betriebskosten infolge unzuverlĂ€ssiger Netzverbindungen - zehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 27 Prozent verzeichnen durch schlechte KonnektivitĂ€t sogar direkte Umsatzeinbußen. Zudem fehlt es vielerorts an spezialisierten FachkrĂ€ften und damit an Expertise: 36 Prozent nennen fehlende interne Kompetenzen als Hindernis beim Ausbau mobiler Netzwerke, 39 Prozent die KomplexitĂ€t des physischen Ausbaus.

Doch einige Bewegungen auf politischer Ebene geben deutschen Unternehmen Grund zur Hoffnung: 44 Prozent der Befragten bewerten die Gigabit-Strategie der Bundesregierung als angemessen und realistisch, weitere 35 Prozent halten sie fĂŒr ambitioniert, aber machbar. ErgĂ€nzend schaffen gesetzgeberische Maßnahmen wie die Lockerung der Schuldenbremse zusĂ€tzliche SpielrĂ€ume fĂŒr Infrastrukturinvestitionen. Entscheidend wird nun sein, diese Rahmenbedingungen konsequent zu nutzen - etwa durch gezielte Partnerschaften, den Abbau regulatorischer HĂŒrden und eine praxisnahe UnterstĂŒtzung beim technologischen Umbau.

Den vollstÀndigen Bericht finden Sie hier.

ÜBER ERICSSON:

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