Klaus Tenbrock von der praemium Gruppe: Mitarbeiterbindung und Gewinnmaximierung im Einklang
22.01.2025 - 15:53:03In der heutigen Arbeitswelt stehen Unternehmen vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits steigen die Erwartungen an die ArbeitgeberattraktivitĂ€t, um talentierte FachkrĂ€fte zu gewinnen und langfristig zu binden. Andererseits erhöhen wirtschaftliche Unsicherheiten den Druck, finanzielle SpielrĂ€ume zu schaffen und Gewinne zu sichern. Diese beiden Ziele â Mitarbeiterbindung und Gewinnsteigerung â sind eng miteinander verknĂŒpft, aber oft schwer in Einklang zu bringen. Ein Beispiel hierfĂŒr ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Viele Unternehmen setzen auf klassische Modelle wie Direktversicherungen, die allerdings oft an ihre Grenzen stoĂen und nicht nur fĂŒr die Mitarbeiter, sondern auch fĂŒr das Unternehmen oft erhebliche Nachteile mit sich bringen. Die Folgen sind gravierend: FachkrĂ€fte gehen verloren, wirtschaftliches Potenzial bleibt ungenutzt, und insbesondere MittelstĂ€ndler verlieren im Wettbewerb mit groĂen Konzernen an AttraktivitĂ€t und Innovationskraft. "Es sind nicht die neuen Technologien oder die Konkurrenz, die ein Unternehmen in den Ruin treiben", warnt Klaus Tenbrock, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der praemium Gruppe. "Es sind die Mitarbeiter, die nicht bleiben, weil ihnen schlichtweg die WertschĂ€tzung und Perspektive fehlen."
"Mitarbeiterbindung ist kein Luxus, sondern die Grundlage unternehmerischen Erfolgs â und mit den richtigen AnsĂ€tzen profitabel umsetzbar", erklĂ€rt Klaus Tenbrock. Als Experte fĂŒr Mitarbeiterbindungskonzepte aus Innenfinanzierung hat er die praemium Gruppe aufgebaut, die Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaĂen zugutekommt. Das HerzstĂŒck seiner Arbeit ist das Easy-Konzept, eine Kombination aus Nettolohnoptimierung und der pauschaldotierten UnterstĂŒtzungskasse (PDUK). Allein im letzten Jahr wurden ĂŒber 100 neue Mandate erfolgreich umgesetzt. Neben seiner TĂ€tigkeit als GeschĂ€ftsfĂŒhrer engagiert sich der Unternehmer auĂerdem in Netzwerken und Gremien wie dem Internationalen Wirtschaftssenat und dem Versorgungswerk fĂŒr den Mittelstand e.V. Auszeichnungen wie der NiedersĂ€chsische Wirtschaftspreis unterstreichen seinen Erfolg und seine FĂ€higkeit, innovative Impulse in die Wirtschaft zu tragen.
Klaus Tenbrock von der praemium Gruppe im Interview!
Herzlich willkommen, Klaus Tenbrock! Mit Ihrem Konzept gelingt es, Mitarbeiterbindung mit der gleichzeitigen Erhöhung von LiquiditĂ€t und Gewinn zu kombinieren. Auf den ersten Blick klingt das sehr abstrakt â vor welchen konkreten Herausforderungen stehen Ihre Kunden, bevor sie sich an Sie wenden?
Davon gibt es in der Regel gleich drei: Gewinnerhöhung, LiquiditĂ€tserhöhung und die Erhöhung der ArbeitgeberattraktivitĂ€t. Diese Ziele stehen jedoch hĂ€ufig im Spannungsfeld zu den gesetzlichen Vorgaben, denen jedes Unternehmen mit sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern unterliegt. Dazu zĂ€hlt natĂŒrlich besonders die Pflicht, eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) anzubieten.
Das Problem: Die herkömmlichen LösungsansĂ€tze, vor allem ĂŒber Direktversicherungen, erfĂŒllen diese Herausforderungen nur unzureichend. FĂŒr die Mitarbeiter bedeuten diese Modelle in der RealitĂ€t ein spĂŒrbares Minus im Netto-Einkommen â ein erheblicher Nachteil, gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten und Inflation. Unternehmen wiederum empfinden klassische bAV-Modelle oft als kostenintensiv und wenig effektiv, da sie weder die Bindung noch die Motivation von Mitarbeitern nachhaltig fördern und zudem keinen direkten Beitrag zur Gewinn- oder LiquiditĂ€tssteigerung leisten. Das Resultat: Beteiligungsquoten von lediglich 10 bis 20 Prozent, die weder die BedĂŒrfnisse der Mitarbeiter noch die der Unternehmen zufriedenstellend adressieren.
Wie genau lösen Sie dieses Problem in der betrieblichen Altersvorsorge fĂŒr Ihre Kunden?
Unser Ansatz basiert auf einer Lösung, die im Mittelstand nahezu unbekannt ist: der pauschaldotierten UnterstĂŒtzungskasse â einem der fĂŒnf gesetzlich geregelten DurchfĂŒhrungswege der betrieblichen Altersvorsorge, jedoch der einzige versicherungsfreie. Im Rahmen dieses DurchfĂŒhrungswegs wird kein externer Versicherer, sondern das Unternehmen selbst zum VersorgungstrĂ€ger. Das Ergebnis: Die monatlichen SparbeitrĂ€ge der Mitarbeiter flieĂen nicht mehr, wie im Mittelstand ĂŒblich, zu einem externen Versicherer, sondern verbleiben im Unternehmen. Dort stehen diese Gelder zuzĂŒglich etwaiger Steuervorteile zur freien VerfĂŒgung. Mit diesen Geldern kann der Unternehmer bis zum Renteneintritt seiner Mitarbeiter gewinnbringend arbeiten, sei es im Unternehmen oder auĂerhalb. Die SparbeitrĂ€ge der Mitarbeiter unterliegen dabei natĂŒrlich zu 100 Prozent dem Insolvenzschutz des Pensions-Sicherungs-Vereins.
DarĂŒber hinaus profitieren Mitarbeiter von einer vielfach höheren Verzinsung ihrer SparbeitrĂ€ge, ohne dass diese wie bei Versicherungslösungen zuvor mit Kosten belastet werden. AuĂerdem profitieren sie, im Rahmen unseres Easy-Konzepts, das die pauschaldotierte UnterstĂŒtzungskasse mit den Möglichkeiten der sogenannten Nettolohnoptimierung kombiniert, von einem vollstĂ€ndigen Nettoausgleich, wĂ€hrend Unternehmen unmittelbar ihre Kosten senken, ihre LiquiditĂ€t erhöhen und Gewinne steigern können. Kurz gesagt: Wir unterstĂŒtzen Unternehmen dabei, Kapital, das sie aktuell verlĂ€sst, in den Betrieb zurĂŒckzuziehen und nutzbar zu machen. Und das funktioniert, indem sie ihren Mitarbeitern mehr geben, als sie es heute bereits tun. Unser Easy-Konzept schafft unseren Kunden gewissermaĂen eine "eigene Bank im Unternehmen" und ermöglicht es ihnen, bankenunabhĂ€ngiger und somit krisenresistenter zu werden.
Klaus Tenbrock rÀumt mit Vorurteilen auf
Das klingt nach einem sehr vielversprechenden Konzept, das sicherlich nicht vielen bekannt ist. Wie nehmen potenzielle Kunden das Konzept wahr? Haben sie vorab Bedenken oder gar Vorurteile?
Skepsis und Vorurteile begegnen uns tatsĂ€chlich recht hĂ€ufig, und das ist vollkommen verstĂ€ndlich â vor allem, wenn es um ein Konzept geht, das so anders ist, als man es gewohnt ist. So glauben viele beispielsweise, dass eine riesige UnternehmensgröĂe mit Tausenden von Mitarbeitern nötig ist, damit sich ein eigenes Versorgungswerk ĂŒberhaupt rentiert. Viele trauen sich die KomplexitĂ€t des Themas schlicht nicht zu oder haben die Angst, dass das Kapital spĂ€ter nicht verfĂŒgbar ist, wenn es gebraucht wird â wie zum Beispiel fĂŒr die Rentenzahlungen der Mitarbeiter.
Viele sind auch ganz einfach der Meinung, unser Konzept klinge zu gut, um wahr zu sein. Es fÀllt ihnen schwer, zu glauben, dass tatsÀchlich beide Seiten, also Unternehmen und Mitarbeiter, profitieren können, ohne dass einer dabei verliert. Sie fragen sich also, wo der Haken an der Sache ist. Doch diese Frage lÀsst sich einfach beantworten: Es gibt keinen.
Was wir an dieser Stelle betreiben, ist AufklĂ€rung: Wir zeigen mit konkreten Zahlen, Szenarien und Berechnungen, wie unser Modell funktioniert. Dabei nutzen wir beispielsweise dynamische Investitionsrechner, die die Kapitalaufbau- und Verpflichtungsseite transparent gegenĂŒberstellen. Das Ziel ist, Vorurteile in Wissen und Vertrauen umzuwandeln. Skepsis ist somit bei uns tatsĂ€chlich gerne gesehen â sie gibt uns die Chance, unser Konzept nachvollziehbar und ĂŒberzeugend zu erklĂ€ren.
Von der Unternehmensberatung zur praemium Gruppe
Woher nehmen Sie Ihre Expertise? Wie kam es zur GrĂŒndung der praemium Gruppe?
Meine Expertise fuĂt auf ĂŒber 30 Jahren Erfahrung in der Unternehmensberatung. Direkt nach meinem BWL-Studium habe ich mich damals selbststĂ€ndig gemacht und mein erstes Unternehmen gegrĂŒndet. Angefangen mit einer klassischen Unternehmensberatung und einer Steuerkanzlei, habe ich erkannt, dass eine ganzheitliche Betreuung der Mandanten unerlĂ€sslich ist.
So entstand das Konzept einer Unternehmensgruppe, die verschiedene Disziplinen â von der Steuer- und Rechtsberatung ĂŒber die WirtschaftsprĂŒfung bis hin zu spezialisierten Vertriebs-GmbHs â miteinander vereint. Diese Unternehmensgruppe ist heute die praemium Gruppe mit Sitz in Bocholt und umfasst 13 Gesellschaften, darunter auch gemeinnĂŒtzige Stiftungen und operative GmbHs, die sich auf Bereiche wie Heilberufe und Gesundheitsmanagement konzentrieren.
Wie sind Sie auf dieses Problem in der Altersvorsorge aufmerksam geworden? Und wie genau kam es zur Entwicklung des Easy-Konzepts?
Hier hat mir der Zufall in die Karten gespielt: In der Anfangszeit meiner Steuerkanzlei ist ein Mandant aus dem Gastronomiebereich auf uns zugekommen und hat uns gebeten, ihm einen Personaleinsatzplan zu erstellen und dabei steuerfreie VergĂŒtungsbausteine fĂŒr Sonntags-, Nacht- und Feiertagsarbeit zu nutzen. WĂ€hrend ich damit beschĂ€ftigt war, merkte ich, wie viele Lohnkosten sich auf diese Weise einsparen lieĂen. Das brachte mich dazu, tiefer in das Thema Lohnkostenoptimierung einzutauchen und nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, hier fĂŒr meine Mandanten Kosteneinsparungen vorzunehmen. Dabei stieĂ ich auf ĂŒber 25 Optionen im Einkommensteuergesetz, um Bruttozahlungen zu optimieren.
Besonders die steuerlichen Vorteile von zum Beispiel sozialversicherungsfreien VergĂŒtungen verdeutlichen mir jedoch, dass diese Einsparungen zu Nachteilen fĂŒr die Mitarbeiter fĂŒhren, etwa in Bezug auf ihre RentenansprĂŒche oder auf die Krankenversicherungen. Das ist natĂŒrlich ĂŒberhaupt nicht förderlich â weder fĂŒr die Mitarbeiter noch fĂŒr meine Mandanten. Ich begann also, nach Wegen zu suchen, wie diese Nachteile ausgeglichen werden könnten, und stieĂ dabei auf die pauschaldotierte UnterstĂŒtzungskasse, die als Lösung fĂŒr dieses Problem dienen konnte. Trotz ihres Potenzials war dieses Konzept kaum bekannt, was wohl daran liegt, dass es in der ĂŒblichen Steuerberaterausbildung vernachlĂ€ssigt wird.
Also vertiefte ich meine Recherchen und stellte fest, dass dieses System ein enormes Finanzierungsinstrument darstellt: Es ermöglicht Unternehmen, Lohnkosten zu reduzieren und zugleich Steuervorteile zu nutzen, wĂ€hrend die Mitarbeiter dennoch von einer Betriebsrente "zum Nulltarif" profitieren. Durch weitere Kalkulationen und Optimierungen konnte ich schlieĂlich das Easy-Konzept entwerfen, von dem meine Mandanten seither profitieren.
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Pressekontakt:
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GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter: Dipl.-Kfm. Klaus Tenbrock
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Ruben SchÀfer
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